Westdeutscher Fussballverband e.V.
Leichtathletik 21.01.2013

Alexander Kosenkow und Lena Malkus überzeugten

Alexander Kosenkow (TV Wattenscheid), der in diesem Jahr am 14. März 36 Jahre alt wird, zeigt sich entschlossen, weiter im Sprintbereich des Deutschen Leichtathletik-Verbandes ganz vorne mitzumischen. Bei einem Hallensportfest in Dortmund hatte der Sprint-Oldie mit beachtlichen 21,27 Sekunden über 200m einen viel versprechenden Hallen-Auftakt.

„So schnell war ich zu diesem Zeitpunkt noch nie über 200m. Meist habe ich mit Leistungen über 21,30 Sekunden begonnen,“ freute sich Kosenkow, der 2012 bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Helsinki dem Silber-Quartett des Deutschen Leichtathletik-Verbandes angehörte. Wegen einer Ausbildung bei der Bundeswehr hat der Wattenscheider erst Mitte Dezember das Wiutertraining aufnehmen können.

Im Weitsprung der Frauen gab Lena Malkus (Preußen Münster) als Siegerin mit 6,13m ihr diesjähriges Hallendebüt. Die Jugend-Olympiasiegerin von 2010 hatte ebenfalls vor kurzem erst mit dem Wintertraining begonnen, weil sie Anfang Dezember bei der Rückkehr von einem Lehrgang mit ihrem Auto auf eisglatter Fahrbahn verunglückte und sich dabei ein Schleudertrauma und mehrere Prellungen an beiden Oberschenkeln zuzog.

„Ich kann erst seit Mitte vergangener Woche wieder ein Sprungtraining durchführen, und auch vorher konnte ich wegen des meines Schleudertraumas nur ein stark eingeschränktes Vorbereitungsprogramm absolvieren. Daher bin ich mit meiner Leistung recht zufrieden, denn ich hatte in den vergangenen Jahren beim Hallenauftakt immer Probleme,“ befand Lena Malkus, die inzwischen in Münster ein Psychologie-Studium aufgenommen hat.

Auf der Sprintgeraden fiel die Zeitmessanlage aus, so dass die Kampfrichter wieder zur guten alten Stoppuhr greifen mussten. Im 60m-Sprint der Frauen setzte sich die Niederländerin Eva Lubbers, die Bestzeiten von 11,58 Sekunden über 100m und 23,50 Sekunden über 200m hat, in 7,1 Sekunden vor der Vorjahrsjugendlichen Katharina Grompe (LG Olympia Dortmund) durch.

Die Dortmunderin, die 2012 die Sommersaison wegen ihrer Rückenprobleme nach den deutschen Jugendmeisterschaften in Mönchengladbach abbrechen musste, zeigte sich nach ihrer langen Wettkampfpause mit ihrem Hallenauftakt zufrieden. „Sowohl der Vor- als auch der Endlauf haben sich bei mir schon recht gut angefühlt. Allerdings kann ich am Mittel- und Schlussteil noch einiges verbessern. Der Start und die Beschleunigungsphase waren dagegen okay,“ urteilte die deutsche Juniorenmeisterin 2011 über 200m.

Quelle: FLVW/Peter Middel

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