Westdeutscher Fussballverband e.V.
Leichtathletik 14.02.2013

Auswertung Weitsprung-Anlauf bei
Westdeutschen Hallenmeisterschaften 2013

Anlauf beim Weitsprung (Foto: gettyimages)

Im Rahmen der Westdeutschen Hallenmeisterschaften am 3. Februar 2013 hat der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen bei allen vier Weitsprung-Wettbewerben (Männer, Frauen, M U20 und W U20) eine Auswertung des Weitsprung-Anlaufes durchgeführt. Die Auswertung wurde durch den Stützpunkttrainer am LA-Spitzensportzentrum Bochum-Wattenscheid, Peter Schnabel, vorgenommen und zusammengefasst.

Für die Messung wurden 11m, 6m und 1m vor dem Absprungbalken (= Messpunkt der Sprungweite) Lichtschranken aufgebaut und damit die jeweiligen Zeiten zwischen diesen zwei Abschnitten gemessen. Es ergeben sich somit drei Zeiten: 11-6m, 6-1m und 11-1m. Daraus lassen sich verschiedene Qualitäten der einzelnen Athleten herauslesen: neben einer generellen Höchstgeschwindigkeit zwischen 11 und 1m vor dem Brett, lässt sich die Veränderung zwischen dem ersten und zweiten Abschnitt erkennen. Dabei hat sich gezeigt, dass bei dieser Meisterschaft nur sehr wenige Athleten in der Lage waren, im zweiten Teil-Abschnitt (zum Balken hin) eine höhere Geschwindigkeit zu realisieren.

Weil nur eine Zeitenmessung zweier 5m-Abschnitte und keine biomechanische Körperschwerpunktsmessung (KSP) vorgenommen wurde, können zwar keine differenzierteren Aussagen zur Geschwindigkeitsentwicklung der letzten Schritte gemacht werden, trotzdem geben die vorliegenden Daten wichtige Hinweise zum Anlaufverhalten der Athleten, aber auch im Vergleich untereinander.

Aus Datenschutzgründen werden die Daten nicht veröffentlicht, können aber von den Weitsprung-Teilnehmern der Meisterschaften und deren Trainer angefordert werden. Kontaktieren Sie dazu bitte den sportwissenschaftlichen Mitarbeiter des FLVW, Sebastian Nowak unter „sebastian.nowak(at)flvw.de“.

 

Quelle: Winfried Vonstein (NRW-Leistungssportmanager NW)

 

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