Westdeutscher Fussballverband e.V.
Leichtathletik 30.09.2012

Bestzeit: Wattenscheider Jan Fitschen
trumpft beim Berlin-Marathon auf

Starke Leistung: Jan Fitschen. (Foto: Getty)

Der Kenianer Geoffrey Mutai hat am Sonntag erstmals den Berlin-Marathon gewonnen, den Weltrekord seines Landsmanns Patrick Makau aber klar verpasst. Jan Fitschen (TV Wattenscheid 01) kam in 2:13:10 Stunden mit einer neuen Bestzeit ins Ziel. Anna Hahner (run2sky.com) verfehlte trotz eines starken Rennens in 2:30:37 Stunden ihre Bestzeit knapp. Aberu Kebede (Äthiopien; 2:20:30 h) gewann das Frauenrennen.


Eine ganz starke Vorstellung bot Jan Fitschen. Der Wattenscheider - 2006 in Göteborg Sensations-Europameister über 10.000 Meter - blieb in 2:13:10 Stunden gleich 2:30 Minuten unter seiner persönlichen Bestzeit. "Ich bin überglücklich! Marathon ist immer ein Risiko und immer wie eine Berg-und-Tal-Fahrt. Jetzt bin ich auf dem Berg", sagte der 35-Jährige, der in dem Klasse-Feld 14. wurde.

Der Ex-10.000-Meter-Europameister lief trotz eines kurzen Zwischenstopps auf einem Dixi-Klo zu einer neuen persönlichen Bestzeit. "Das war ein kleiner technischer Defekt. Ich hatte etwas zu viel gefrühstückt", meinte der 35-Jährige. Mit 2:13:10 Stunden führt er jetzt auch die deutsche Marathon-Bestenliste an. "Ohne den Zwischenstopp wäre ich wohl unter 2:13 Stunden geblieben. Aber ich bin auch so überglücklich, dass ich nach der Berg- und Talfahrt, die der Marathon bisher für mich war, oben auf dem Berg angekommen war."

Im Frühjahr war er beim Düsseldorf-Marathon wegen muskulärer Probleme früh ausgestiegen. "Diesmal habe ich mich bei der Halbmarathon-Marke sehr gut gefühlt, und das blieb bis fast ins Ziel so."

Spielberechtigungen Regionalliga West