Westdeutscher Fussballverband e.V.
Leichtathletik 27.01.2014

Chantal Butzek auch in der Klasse U20 ungefährdet

Chantal Butzek auch in der Klasse U20 ungefährdet (Foto: Peter Middel)

Eine Woche nach ihrer neuen deutschen U18-Bestleistung über 60m-Hürden ging Chantal Butzek (LC Paderborn) bei den westfälischen U20-Hallenmeisterschaften in Bielefeld wieder auf Titeljagd und war zweimal erfolgreich.

Dabei erreichte die  16-jährige Athletin von Bernhard Bensch über die U20-Hürden ausgezeichnete  8,40 Sekunden. „Die Umstellung von den U18- zu den U20-Hürden ist mir im Gegensatz zum Training recht gut gelungen, weil im Wettkampf die Geschwindigkeit höher ist, habe ich mich nicht so sehr auf die Technik konzentriert. Schade, dass die Konkurrenz mich nicht mehr gefordert hat. So bin ich lediglich bis zur dritten Hürde richtig schnell gewesen,“  berichtete letzt jährige  Sechste der U18-WM, die in der Seidenstrickerhalle erstmals über die 0,86m-hohen  Hürden lief.

Eine Stunde nach ihrem 60m-Hürden-Erfolg  trumpfte Chantal Butzek auch auf der 60m-Flachstrecke groß auf und unterbot  ihre persönliche Bestzeit von 7,49 Sekunde, die sie vor einer Woche in Dortmund aufgestellt hatte, um   Hundertstelsekunden.

Mareen Kalies über 800m erfolgreich

Mit starken 57,42 Sekunden über 400m hatte Mareen Kalies (LC Paderborn) bei den „Westfälischen“ in Dortmund einen viel versprechenden Hallenauftakt. In Bielefeld nahm die Athletin  von Coach Michael Krusemark erstmalig in diesem Winter die 800m-Strecke in Angriff und erzielte in einem Rennen von der Spitze weg 2:11,24 Minuten.  Die Siebte der letzt jährigen U18-WM, die im Freien eine Bestleistung von 2:05,82 Minuten hat, zeigte sich mit ihrem Auftritt jedoch nicht ganz zufrieden:  „Ich habe mich heute  nicht so gut gefühlt,“ so Mareen,  „denn ich wollte unter 2:10 Minuten bleiben. Ich bin aber fest davon überzeugt, dass ich diese Marke im weiteren Verlauf der Hallensaison  noch unterbieten kann.“

Im 400m-Lauf bestätigte Mona Middeldorf (TV Gladbeck) mit ihrem sicheren Sieg in 56,82 Sekunden ihre Favoritenposition. „Diese Zeit unterstreicht, dass ich mich auf einem guten Weg befinde,“ freute sich die Athletin von Heiner Preuthe, die im Freuen 2013 55,19 Sekunden erreichte.

Im Kugelstoßen beförderte  Julia Ritter (SUS Oberaden), die eine Woche zuvor den U18-Titel  mit ausgezeichnete 16,34m gewann, die 4kg-schwere U20-Kugel auf respektable   13,84m. Die 1,80m-große Wurfspezialistin, die auch noch beim TV Germania Kaiserau zur Abwechselung Handball spielt, hatte zuvor eine persönliche Bestweite von 13,79m.

Sebastian Schürmann mit neuer 200m-Bestzeit

Bei der männlichen Jugend U 20 konzentrierte sich Sebastian Schürmann (SC Preußen Münster), der am vergangenen Wochenende mit viel versprechenden 48,89 Sekunden über 400m aufwartete, in der Seidensticker Halle auf den 200m-Lauf und dominierte auf dieser Distanz in  der neuen persönlichen Bestzeit von 21,76 Sekunden (bisher 22,00 Sek.). „Die geht für mich in Ordnung. Allerdings hatte ich in den Kurven Probleme mit meinen langen  Schritten,“ berichtete der 1,96m- große und 90kg-schwere Nachwuchssprinter des SC Preußen Münster.

In Abwesenheit von Sebastian Schürmann sicherte sich Florian Weeke (TG Herford) über 400m den Titel in der neuen persönlichen Bestzeit von 49,97 auf beachtliche 49,17 Sekunden.  Schnell unterwegs war auch Marius Probst (TV Wattenscheid, Foto), der sich über 800m  um vier Zehntelsekunden auf starke 1:52,50 Minuten verbesserte. „Ich laufe in der Halle gut drei bis vier Sekunden schneller als im Freien. Ich trainiere zwar mehr und härter, trotzdem wundere ich mich über meine Verbesserungen,“ befand der Schützling von Wattenscheids Coach Markus Kubillus.

Im 60m-Sprint erfreute Peter Ajayi (TV Wattenscheid) als sicherer Sieger vor Philipp Menn (LG Kindelsberg Kreuztal, 697 Sek.) und Darjan Schüler (LG Olympia Dortmund, 6,98 Sek.) mit seine neuen persönlichen Bestzeit von 6,84 Sekunden (bisher 7,00 Sek.), Wegen eines Sehnenanrisses im Oberschenkel war der Schützling von Slawomir Filipowski  2013 nicht in Erscheinung getreten.

Im Weitsprung machten die Zwillinge Philipp und Sascha Menn (LG Kindelsberg Kreuztal) den Titel unter sich aus. „Ich habe mich heute recht gut gefühlt, aber kein Mal das Brett richtig erwischt. Sonst wäre sich sicherlich um 7,30m gesprungen,“ ärgerte sich Philipp Menn, der am kommenden Wochenende bei den Mehrkampfmeisterschaften in Frankfurt- Kalbach in der Klasse U 20 ganz weit vorne mitmischen möchte.  Im Kugelstoßen gelang Patrick Held (TV Wanne), der wegen eines überreizten Arm-Nervs 2013 aussetzen musste, mit seinem sicheren Erfolg im Kugelstoßen mit der neuen persönlichen Bestweite von 16,07m ein viel versprechender Neubeginn. Tags zuvor hatte der 1,91m- große und 104kg-schwere Wurfspezialist bei den westfälischen Winterwurfmeisterschaften in Kamen die Titel im Diskus-(37,22m) und Speerwerfen (57,98m) gewonnen. 

 

Quelle: FLVW/Peter Middel

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