Westdeutscher Fussballverband e.V.
Leichtathletik 06.03.2015

Denise Hinrichs bei der Hallen-EM im Finale

Finale erreicht: Denise Hinrichs

Bei der Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaft in Prag hat Denise Hinrichs vom TV Wattenscheid 01 das Kugelstoß-Finale am Samstag (18.15 Uhr) erreicht. In der Qualifikation machte die amtierende Deutsche Hallen-Vizemeisterin es ungemein spannend; erst im letzten Versuch wuchtete sie ihr Sportgerät 16,78 Meter weit, was gerade eben zu Rang acht reichte.

Da nur zwei Kugelstoßerinnen – Anita Márton aus Ungarn und die Weißrussin Yulia Leantsiuk – die geforderte Weite von 17,85 Metern direkt schafften, sind nun die ersten Acht der Quali im Endkampf, darunter eben Denise Hinrichs. Lena Urbaniak, die zweite Deutsche im Ring, schaffte es als Elfte (16,49m) nicht. Hinrichs stieg bei ihrem ersten internationalen Einsatz seit 2010 mit 16,39 Metern ein, steigerte sich auf 16,67 und schließlich auf die rettenden 16,78 Meter.

„Die erste und wichtigste Hürde ist genommen“, meinte Hinrichs, die sich nun auf das erste internationale Finale nach ihrer langen Leidenszeit mit zwei Kreuzbandrissen freut, „im Finale haben alle sechs Versuche, da geht es wieder von vorne los. Wir haben heute zwei ganz vorn gesehen, an die wohl Gold und Silber vergeben sind. Ansonsten werden die Karten wieder neu gemischt. Ich bin ganz froh, dass ich in der Quali schon mal zwei Leute hinter mir gelassen habe, die von der Papierform her besser sind.“ Ein bisschen wunderte sich Hinrichs schon über die relativ dünne Performance in der Qualifikation: „Das Feld war so schwach eigentlich nicht zu erwarten. Irgendwie haben die Mädels ihre Form verloren. Ich habe sie nach dem Einstoßen verloren, denn da waren alle Versuche einen halben Meter weiter.“

Quelle: FLVW/Michael Ragsch

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