Westdeutscher Fussballverband e.V.
Allgemein 19.07.2013

DFB-Stiftung Egidius Braun:
20 Jahre Fußball-Ferienfreizeiten

Dank an Fußballvereine für Engagement in der Jugendarbeit

Beliebte Ferienfreizeiten

Die Feriencamps der DFB-Stiftung Egidius Braun feiern in diesem Jahr Jubiläum. Das erste wurde vor 20 Jahren, am 20. Juni 1993, am Lensterstrand organisiert. „Die Freizeiten sind ein Dankeschön an Amateurvereine, die nach dem Lebensmotto von Egidius Braun ‚Fußball – Mehr als ein 1:0‘ mehr als nur gute sportliche Nachwuchsarbeit betreiben, die sich auch um die soziale Bildung des Nachwuchses und die Integration ausländischer Mitbürger kümmern“, betont Stiftungsgeschäftsführer Wolfgang Watzke. "Die Idee dazu stammt von Egidius Braun selbst."

121 Vereine aus den 21 Landesverbänden des DFB werden so jedes Jahr auf Reisen geschickt; es gibt in Deutschland und Österreich inzwischen 29 Standorte, an denen die Freizeiten absolviert werden. Mit Kosten von knapp 800.000 Euro im Jahr machen sie den größten Batzen im Etat der DFB-Stiftung Egidius Braun aus. Stiftungsschatzmeister Horst R. Schmidt: "Der finanzielle Einsatz unterstreicht die Wichtigkeit, die wir den Fußball-Ferienfreizeiten beimessen."

Unterstützt von rund drei Dutzend Jugend-Freizeitleitern ist der inzwischen pensionierte Polizist Klaus Heise Koordinator der Maßnahmen. Er gibt einen Einblick in die inhaltliche Gestaltung der Erlebnistage: "Natürlich steht der Fußball in seinen verschiedensten Spielformen im Vordergrund. Besonders wichtig ist uns aber, dass sich die Jugendlichen in den Freizeiten begegnen und Freundschaften knüpfen." Ein Schwerpunkt in den Camps sind vor allem erlebnispädagogische Angebote. "Wir führen Zielwanderungen mit Kompass und Karten durch. Jeder wird eingebunden, sei's beim Holz sammeln, Feuer entzünden, Gemüse schälen, Essen kochen. Ganz wichtig ist, die Dinge gemeinsam zu tun", erklärt Heise.

Die Freizeiten sind immer professioneller geworden. Inzwischen arbeitet die Stiftung mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zusammen, lässt sich für Aktionen zu den Initiativen "Kinder stark machen" und "Alkoholfrei Sport genießen" beraten. Außerdem sind die Stiftungs-Mitarbeiter in den Camps als "GUT DRAUF"-Koordinatoren zertifiziert.

Höhepunkt ist immer, wenn ein DFB-Trainer für einen Nachmittag vorbeischaut und den Kids zeigt, wie ernst das Fußballer-Leben werden kann. Ausgewählt werden die Vereine übrigens von den DFB-Landesverbänden, denen dafür ein detaillierter Kriterienkatalog zur Verfügung gestellt wird.

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