Westdeutscher Fussballverband e.V.
Jugend-Fußball 05.07.2013

DFB-U15-Sichtungsturnier:
FVM-Junioren verteidigen den Titel!

Die Auswahl des FVM verteidigte erfolgreich den Titel.

Die U15-Junioren des Fußballverbandes Mittelrhein haben das DFB-Sichtungsturnier in Duisburg-Wedau gewonnen.

Mit 10 Punkten und 9:1 Toren setzte sich das Team von Markus Schenk und Axel Stephan an die Tabellenspitze der 21 Landesverbände.

Dem 1:1 gegen Mecklenburg-Vorpommern ließen die Mittelrheiner Siege gegen Sachsen (2:0), Baden (3:0) und Niedersachsen (3:0) folgen und verteidigten damit den Titel aus dem Vorjahr erfolgreich!

Auf den Plätzen 2 und 3 folgen die Auswahlmannschaften von Württemberg und Bayern. Die Auswahlmannschaft des FLVW belegte Platz 12 und die des FVN Platz 19.

 

Die Verantwortlichen des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen blickten mit einem lachenden und einem weinenden Auge auf das fünftägige Turnier in der Sportschule Duisburg-Wedau zurück:

Lag die von Verbands-Fußballlehrer René Hecker und Co-Trainer Klaus Weiling sowie Betreuer Helmut Hettwer und den Physios Carina Beewen/René Tönnes betreute Westfalen-Auswahl zur „Halbzeit“ des Turniers noch an der Spitze, kostete die einzige suboptimale Leistung den anvisierten Platz auf dem Siegertreppchen. „Dafür haben wir ein sehr gutes Sichtungsergebnis erzielt“, bewertete René Hecker den eigentlichen Fokus, der auf dieser größten deutschen Talente-Schau liegt, höher als die Tabellenplatzierung im Endklassement.
 

Starkes Sichtungsergebnis - sechs DFB-Nominierungen

In der Tat sind es gleich neun Kicker aus dem 16-köpfigen FLVW-Aufgebot, die sich in die Notizbücher der DFB-Trainer um den Verantwortlichen des U15-Nachwuchses, Frank Engel, gespielt haben: Ein halbes Dutzend westfälischer Talente wurde für die folgenden DFB-Lehrgänge nominiert; drei weitere Spieler bleiben zusätzlich im Blickfeld der DFB-Trainer. „Die Jungs haben wichtige Erfahrungen gesammelt. So ein Turnier bringt viele positive Lerneffekte ein“, so Hecker. Nachdem die jungen Westfalen mit einem 3:0-Sieg über die Auswahl Brandenburgs stark in das Turnier gekommen waren und ein 1:1-Remis in einem echten Spitzenspiel gegen den späteren Silbermedaillengewinner Württemberg folgen ließen, riss nach dem Ruhetag der Faden: Gegen die starken Niedersachsen setzte es eine 0:3-Niederlage. „Da hat uns das 0:1 kurz vor der Pause das Genick gebrochen. Es wurde dann unsere einzige schwache Leistung“, erkannte Trainer René Hecker.

Zum Abschluss verbuchte die FLVW-Auswahl noch ein 1:1-Unentschieden gegen die Mannschaft aus Südbaden. Berkant Güner von Borussia Dortmund glich die Südbadener Führung mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze aus, nachdem einem Torerfolg zuvor zweimal Latte und Pfosten im Weg standen. Zwei Riesenchancen, sich mit einem Sieg aus dem Turnier zu verabschieden, vergab Görkem Saglam vom VfL Bochum für die überlegene Westfalen-Auswahl, die am Ende einen Platz im „gesicherten Mittelfeld“ belegte.

 

Erfolgserlebnisse blieben für die Auswahl des Fußballverbandes Niederrhein in des Mangelware. Umso erfreulicher war die Nachricht, dass mit Aaron Herzog und Berkan Durdu zwei Spieler für einen bleibenden Eindruck sorgen konnten. Sie nutzten ihre Chance beim U15 Sichtungsturnier des DFB, das der Nachbarverband vom Mittelrhein am Ende verdient gewann.

„Klar hätte es mit etwas Glück auch anders laufen können, aber mehr war dieses Mal einfach nicht drin. In diesem Jahrgang gehören wir leider nicht zu den besten Landesverbänden“, musste FVN-Verbandssportlehrer Gerhard Bode nach drei Niederlagen im Verlauf des Sichtungsturnieres feststellen. Zu viele Fehler, zu viele Gegentore (Torverhältnis 5:8). Am Ende brachte an vier Spieltagen nur der Sieg gegen Thüringen (2:1) zählbares.

Im Wort Sichtungsturnier lässt sich der Schwerpunkt der Maßnahme, zu der die 21 DFB-Landesverbände mit über 300 Talenten aus ganz Deutschland in die Sportschule Wedau gereist waren, jedoch ablesen: Es geht um die Sichtung. Und hier freute sich Gerhard Bode, dass zwei Spieler Einladungen des DFB erhalten werden. Die beiden Mönchengladbacher Berkan Durdu und Aaron Herzog konnten die Sichter des DFB überzeugen. „Außerdem gibt es drei weitere Nennungen von Spielern, die aus dem Niederrhein stammen und zuletzt zu Vereinen in andere Landesverbände gewechselt sind. Insofern können wir damit sehr zufrieden sein.“

 

>>Ergebnisse und Abschlusstabelle auf dfb.de

 

Quellen: WFLV/FVM/FLVW/FVN

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