Westdeutscher Fussballverband e.V.
Fußball-Allgemein 24.06.2014

DFB von A bis Z: Die DFB-Medien

Immer erreichbar, gut informiert: das DFBnet (Foto: DFB)

Aufbau und Struktur des organisierten Fußballs gleichen einer Pyramide. An deren Spitze steht die Nationalmannschaft. Getragen wird sie von über 6,8 Millionen Mitgliedern, jüngeren und älteren Spielerinnen und Spielern in 25.500 Vereinen, 165.000 Mannschaften und unzähligen ehrenamtlichen Helfern - genau das ist der DFB.

Um dieser Vielfalt gerecht zu werden, hat der DFB ein umfangreiches Nachschlagewerk geschaffen: Der DFB von A bis Z. Auf rund 250 Seiten ist alles über die zentralen Themen zu lesen: über die Nationalmannschaften, Eliteförderung und Trainerausbildung, aber auch über wichtige soziale und gesellschaftliche Bereiche. DFB.de stellt ein Thema vor: DFB-Medien.

Hochleistungsfähiges Gesamtsystem

Im April 2002 hat der Deutsche Fußball-Bund mit der Gründung seiner hundertprozentigen Tochter DFB-Medien GmbH & Co. KG den Grundstein für eine einheitliche, onlinebasierte Organisation des Spielbetriebs gelegt. Seitdem fungiert DFB-Medien als das Softwarehaus des deutschen Fußballs und kompetenter Partner des DFB mit seinen Mitgliedsverbänden in allen elektronischen Belangen.

Regionalpolitik, Wettervorhersagen, Promi-Klatsch: Auf einige Informationen aus der Heimat kann man im Urlaub getrost verzichten. Wie der eigene Dorfverein in der Kreisliga am Sonntagmittag abgeschnitten hat, das will man aber trotzdem wissen. Dank der Technik von DFB-Medien ist diese Information nur ein paar Klicks entfernt, egal, wo ich mich auf der Welt befinde. Das ist aber nicht alles, was sich hinter den DFBnet-Modulen verbirgt. Sie können noch viel mehr.

DFBnet ist ein hochleistungsfähiges Gesamtsystem, das mit seinen vernetzten Modulen einen Großteil der organisatorischen Prozesse auf Verbands- und Vereinsebene unterstützt. Die Basis bildet eine zentrale Datenbank, auf die alle integrierten Komponenten zugreifen. Welche der bis zu 300.000 zumeist ehrenamtlichen Anwender dabei welche Inhalte einsehen und nutzen dürfen, regelt das Rechte- und Rollenkonzept der DFBnet Benutzerverwaltung.

Staffelleiter verwalten und terminieren im DFBnet

Herzstück von DFBnet sind die unter der Dachmarke DFBnet SpielPLUS gebündelten Anwendungen rund um die Organisation des Spielbetriebs. Über 5000 Staffelleiter verwalten und terminieren darüber ihre Meisterschaftsstaffeln, Pokal- und Turnierwettbewerbe. So werden etwa 1,7 Millionen Spiele pro Saison – von den G-Junioren bis zu den Alten Herren, von der Kreisklasse bis zum DFB-Pokal – in DFBnet erfasst. Bis eine Stunde nach Abpfiff meldet die Heimmannschaft online, per Mobile-App, Telefon oder SMS ihr Ergebnis und komplettiert dadurch den Datenbestand.

Bereits seit der Saison 2004/2005 ist in der Bundesliga und 2. Bundesliga der DFBnet Spielbericht im Einsatz. Heute nutzen alle Landesverbände den elektronischen Spielbericht mit steigender Tendenz auch für ihre Amateurstaffeln, teilweise schon bei den jüngsten Nachwuchskickern. Durch die hochgradige Verzahnung der Applikationen ersetzt der DFBnet Spielbericht nicht nur das aufwendigere Papierverfahren, sondern hilft den Vereinen auch bei der Fehlervermeidung. So weist die Anwendung bei der Mannschaftsaufstellung auf etwaige Spielersperren hin, die aus dem Modul DFBnet Sportgericht einfließen.

In den Geschäftsstellen der Landes- und Regionalverbände sind die administrativen Softwareprodukte von DFB-Medien ebenfalls gefragt. Von der Neuausstellung eines Spielerpasses über die Bestimmung der Wartefristen bis hin zum internationalen Vereinswechsel – alle passrelevanten Prozesse werden deutschlandweit über die Anwendung DFBnet Pass abgewickelt.

Das Modul DFBnet Verband dient unter anderem dem Adressmanagement. Darüber hinaus steht den Verbänden mit DFBnet Lizenz eine Anwendung zur Verwaltung von Trainer- und Schiedsrichterlizenzen zur Verfügung. Die interne Kommunikation und rechtsverbindliche Zustellung von sensiblen Dokumenten erfolgt über das gesicherte DFBnet Postfachsystem, an das alle Verbände, Vereine und Funktionäre angeschlossen sind.

Gilt als Begründer von DFBnet: Rothmund

Rothmund: "Die Vereinsarbeit geht schneller"

Zur Unterstützung der Vereine bei ihren administrativen Aufgaben bietet DFB-Medien eine Online-Vereinsverwaltung an. DFBnet Verein und die ergänzende Finanzbuchhaltungssoftware DFBnet Finanz setzen auf einem separaten Datenbestand auf, der nur von den jeweiligen Klubs eingesehen werden kann. Dank der Applikation DFBnet Pass Online können die Vereine seit 2009 Passanträge und Spielerwechsel bequem über das Internet abwickeln, was die Wahrung von Fristen erleichtert. "Kurzum: Die Vereinsarbeit geht schneller, sie ist transparenter und nicht mehr so aufwendig", hat Karl Rothmund, Präsident des Niedersächsischen Fußballverbandes und Mitglied im Aufsichtsrat von DFB-Medien.

Auch innerhalb des DFB ist die Software der Tochtergesellschaft weit verbreitet. So unterstützen beispielsweise die DFBnet-Module für die National- und Auswahlmannschaften Trainer und Teammanager bei der Vorbereitung, Abwicklung und Dokumentation von Länderspielen oder Lehrgängen. Mehrere maßgeschneiderte Applikationen für die Abteilung Prävention & Sicherheit tragen zur Sicherheit in den Stadien bei. Und viele der onlinebasierten Anwendungen für Wettbewerbe und Kampagnen des DFB stammen ebenso aus der Feder von DFB-Medien.

Last but not least profitieren auch aktive Kicker und Fans von DFBnet. Auf dem Internetportal FUSSBALL.de stehen die Ergebnisse aller 1,7 Millionen Spiele pro Saison, zum Teil mit Detailinformationen wie Mannschaftsaufstellungen oder Torschützen, für die fußballbegeisterte Öffentlichkeit bereit. Bis zu 300 Millionen aufgerufene Seiten pro Monat machen FUSSBALL.de zu einer der erfolgreichsten Sport-Websites Deutschlands. Und genau hier können Sie auch beim nächsten Urlaub auf die Ergebnisse Ihres Heimatvereins zugreifen. Online, schnell und zuverlässig.

Quelle: DFB

Spielberechtigungen Regionalliga West