Westdeutscher Fussballverband e.V.
Allgemein 12.08.2016

DFBnet ist umgezogen: Jetzt in einem der modernsten Rechenzentren Europas

Der neue Standort bietet nun die aktuellste Technologie, erweiterte Ausfallsicherheit und ein Optimum an Service. (Foto: DFB)

Planmäßig wurden Ende Juli 2016 die letzten Server im bisherigen Rechenzentrum von DFBnet heruntergefahren. Ein Expertenteam der DFB-Medien, der Deutschen Post AG und des neuen Rechenzentrumbetreibers PlusServer hat den Umzug in den zurückliegenden zwölf Monaten professionell vorbereitet und minutiös geplant. „Die wichtigsten DFBnet-Anwendungen haben wir sukzessive seit Herbst 2015 umgezogen. Aber mit dem Abschalten der letzten Maschinen im alten Rechenzentrum und den positiven Rückmeldungen aus den Verbänden können wir nun den erfolgreichen Abschluss des Projektes vermelden“ bestätigt Freimut Hennies, der verantwortliche Projektleiter für den Umzug bei DFB-Medien.

Im neuen Rechenzentrum baut man weiterhin auf die bewährte Partnerschaft mit der Deutschen Post AG, die als Generalunternehmer ihre langjährige Expertise in das Management dieser hochverfügbaren Infrastruktur einbringt. Der operative Betrieb wird vom Rechenzentrumsspezialisten PlusServer gewährleistet. Mit PlusServer arbeitet DFB-Medien bereits erfolgreich seit 2014 als Betriebsdienstleister von FUSSBALL.DE zusammen. Jetzt nutzt DFB-Medien für DFBnet und FUSSBALL.DE zwei Großrechenzentren an unterschiedlichen Standorten, die im Hinblick auf Ausfallsicherheit sich gegenseitig unterstützen.

„Wir sind wirklich stolz, dass wir unsere Software-Anwendungen für über 1,9 Millionen Spiele pro Saison mit einer hochkomplexen Infrastruktur, die zeitweise verteilt über den alten und neuen Standort gelaufen ist, nahezu geräuschlos umgezogen haben“, bestätigt Kurt Gärtner, einer der Geschäftsführer der DFB-Medien. Die deutschen und internationalen Anwender von DFBnet wurden über die notwendigen Maßnahmen frühzeitig unterrichtet und mit einbezogen. So konnten die Zeiten der Nichtverfügbarkeit, sogenannte „Downtimes“, auf ein Minimum beschränkt und stets nachts realisiert werden.

Bereits im Herbst 2015 wurde der erste Teil der neuen Hardware im neuen Rechenzentrum in Betrieb genommen und mit der DFBnet-Datenbank sowie den Anwendungen zum Spielbetrieb bespielt. In den Monaten danach fand die Installation der verschiedenen Instanzen der zahlreichen weiteren DFBnet-Module statt. Die Übernahme der produktiven Daten wurde mehrfach getestet. Schließlich wurde eine Synchronisation der beiden Rechenzentren eingerichtet, um die Datenbanken und DFBnet-Anwendungen ohne Unterbrechung von einem Standort zum anderen zu bringen. Auf Basis von zahlreichen Funktions- und Lasttests wurde die tatsächliche Umstellung dann final realisiert. Dominik Sauvigny von PlusServer war begeistert von der Projektsteuerung bei DFB-Medien: „Auch bei Herausforderungen war die Arbeitsweise des Teams stets auf die optimale Lösung ausgerichtet. Die intensive Zusammenarbeit beim Umzug klappte perfekt und wir freuen uns auf den erfolgreichen Regelbetrieb.“

Stetig wachsende Nutzerzahlen und ein immer größer werdender Funktionsumfang aller DFBnet-Anwendungen führten zur Entscheidung, neue infrastrukturelle Voraussetzungen für DFBnet zu schaffen. Der neue Standort bietet nun die aktuellste Technologie, erweiterte Ausfallsicherheit und ein Optimum an Service. Mit dem erfolgreichen Umzug der DFBnet-Anwendungen wurde ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft von DFBnet gelegt.

Autor: DFB

Spielberechtigungen Regionalliga West