Westdeutscher Fussballverband e.V.
Fußball-Allgemein 05.11.2015

Erfolgreicher Start des
Deutschen Fußballmuseums

In Dortmund

Das Fußballmuseum erfreut sich großer Beliebtheit (Foto: DFB).

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Das Deutsche Fußballmuseum in Dortmund kann eine erfolgreiche Startbilanz ziehen. Insgesamt wurden bereits über 10.000 Tickets abgesetzt. Bei den Besucherinnen und Besuchern fällt die Resonanz auf die multimediale und interaktive Ausstellung überaus positiv aus. Die zahlreichen Mitmachstationen kommen insbesondere bei dem jüngeren Publikum sehr gut an. Durch Vorabbuchungen im Online-Ticketing-System blieben lange Warteschlangen an der Tageskasse aus.

„Wir können mit dem Start zufrieden sein. Bei den Besucherzahlen liegen wir voll im Soll“, sagt Museumsdirektor Manuel Neukirchner. „Wir machen die Erfahrung, dass von Tag zu Tag mehr Gäste in unser Museum kommen. Die frühen Zutrittszeiträume am Wochenende waren bereits ausverkauft.“

65 Prozent der Eintrittskarten wurden an der Tageskasse verkauft. „Wir möchten den Anteil der Besucher, die ihr Ticket vorab im Online-Shop kaufen, noch steigern“, so Neukirchner. Der Kauf der Karte im Internet biete eine Vielzahl von Vorteilen. Der Käufer spart online bis zu 25 Prozent, kann den Zutrittszeitraum selbst bestimmen und per Fast-Lane direkt in die Ausstellung gehen. Die kostenlose An- und Abreise im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr ist im Preis enthalten.

Annike Krahn sammelt nach Abschluss ihres Studiums Berufspraxis im Museumsteam. (Foto: DFB)

Die Zusatzangebote des Selbstentdeckerhauses erfreuen sich großer Beliebtheit. Nahezu alle Führungen in der ersten Woche waren ausgebucht. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 7 des Dortmunder Käthe-Kollwitz-Gymnasiums absolvierten den ersten Schulklassenbesuch und verbrachten einen Tag im Deutschen Fußballmuseum. Dabei wurden sie von einer Weltmeisterin begleitet: Annike Krahn, 2007 mit der deutschen Frauen-Nationalmannschaft bei der WM in China siegreich, stand den Teenagern Rede und Antwort. Die gebürtige Bochumerin spielt mittlerweile für Bayer Leverkusen und sammelt nach Abschluss ihres Studiums Berufspraxis im Museumsteam. „Annike ist mit viel Begeisterung und Fußball-Sachverstand dabei. Wir freuen uns sehr, eine so erfolgreiche und sympathische Kollegin in unseren Reihen zu haben“, sagt der Museumsdirektor.

In der ersten Woche fanden zudem zwei externe Firmenveranstaltungen im Deutschen Fußballmuseum statt. Die Teilnehmer konnten sich von der Wandelbarkeit der Multifunktionsarena überzeugen, die sich in den Abendstunden als eine stimmungsvolle Event-Location präsentiert. Tagsüber tummeln sich hier überwiegend die jüngeren Museumsgäste auf dem Kleinfeldspielfeld und an den verschiedenen Aktionsmodulen.

„Wir freuen uns über jedes Feedback und nehmen die Anregungen der Besucherinnen und Besucher sehr ernst“, sagt Manuel Neukirchner. „Die meisten sind begeistert und kündigen bereits ihren nächsten Besuch an. Wir werden nun die ersten Tage weiter auswerten und die Abläufe stetig optimieren.“

Zu den bestehenden Ticket-Optionen wird in der Vorweihnachtszeit ein Geschenkgutschein angeboten. Zukünftig ist eine regelmäßige Museumsnacht angedacht, bei der die Besucher über die geregelten Öffnungszeiten hinaus im Haus verweilen können. Das Deutsche Fußballmuseum hat dienstags bis sonntags von 9 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

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