Westdeutscher Fussballverband e.V.
Allgemein 10.05.2013

Europäische Akademie des Sports und Fußballverband FLVW gehen enge Kooperation ein

Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Europäischen Akademie des Sports und dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen im Europahaus Bocholt (von links): die eads-Präsidiumsmitglieder Ludger Triphaus und  Franz Josef Probst sowie FLVW-Präsident Hermann Korfmacher und FLVW-Direktor Carsten Jaksch-Nink.

Die Europäische Akademie des Sports (eads) mit Vereinssitz in Velen und Geschäftsstelle in Bocholt wird ab dem 1. Januar 2014 eng mit dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen e. V. (FLVW) zusammenarbeiten. Der FLVW ist mit knapp 840.000 Mitgliedern in 2500 Vereinen zweitgrößter Verband im Deutschen Fußballbund (DFB mit 6,8 Millionen Mitgliedern). Dazu wird eine gemeinnützige eads Westfalen GmbH gegründet. Das beschloss die Mitgliederversammlung des Vereins während ihrer turnusmäßigen Tagung im Europahaus Bocholt, teilten die neuen Partner in einer gemeinsamen Erklärung in ihrem Pressedienst mit.

„Wir werden unter das Dach der Fußballer und Leichtathleten in Westfalen schlüpfen und sind damit sehr zufrieden. Das wird der eads für die Zukunft einen weiteren Schub geben.“ So kommentierte eads-Präsident Franz Josef Probst die Kooperation der beiden Partner.

 

„Die eads ist für uns ein wichtiger Partner“

Hermann Korfmacher, FLVW-Präsident und auch DFB-Vizepräsident, freute sich in Bocholt vor der Unterzeichnung eines „Letter of Intent“ über das Zusammengehen: „Das haben wir in mehreren Gesprächen ausgelotet. Die eads ist für uns ein wichtiger Partner, um zum einen weiter grenzüberschreitend arbeiten zu können und außerdem den europäischen Gedanken der Sportentwicklung und -bildung in Westfalen weiter zu fördern und zu entwickeln.“

Für eads-Vizepräsident Ludger Triphaus „ist die europäische Sportentwicklung eindeutiger Gewinner. Sie bekommt einen weiteren Schub. Das haben uns in Vorgesprächen auch unsere niederländischen Freunde so bestätigt. Auch die nordost-chinesische Provinz Liaoning mit 43 Millionen Einwohnern ist an Kooperationen sehr interessiert.“

FLVW-Direktor Carsten Jaksch-Nink bekräftigte in Bocholt vor den eads-Mitgliedern, dass „der Standort Velen/Bocholt für weitere grenzüberschreitende Aktivitäten weiter sehr wichtig bleibt. Wir wollen die Kontakte der eads im europäischen Sport über das gut aufgestellte Netzwerk der Europäischen Akademien des Sports nutzen und ausbauen. Jetzt wollen wir die Kooperation mit Leben füllen und ab 2014 richtig Gas geben.“

So werde die eads im Grenzraum mit Akademieleiter Reinhardt te Uhle auch weiterhin Ansprechpartner bleiben und mit personeller und infrastruktureller Unterstützung aus einem neuen „Haus des Sports“ in Kamen-Kaiserau europäische Projekte und Maßnahmen auf den Weg bringen.

Für Velens Bürgermeister und eads-Vorstandsmitglied Dr. Christian Schulze Pellengahr, im Vorfeld an den Gesprächen beteiligt, ergibt sich eine „typische win-win-Situation. Wir haben gemeinsam aus NRW Europa unter Einbindung des Netzwerkes im Fokus. Eine ausgewogene euregionale Förderung und enge Vernetzung bleibt bestehen. Im Sinne des Sports ist diese neue Konstellation genau richtig.“

Zuvor hatte Akademieleiter Reinhardt te Uhle über umfangreiche Aktivitäten in 2012 berichtet, unter anderem mit dem deutsch-niederländischen Gesundheitsprojekt „Gesunde Kinder in gesunden Kommunen“ (gkgk), das auch in Isselburg sehr gut angelaufen sei. Der Akademie wurde von den Kassenprüfern eine sorgfältige Haushaltsführung attestiert, und die Entlastung des Vorstandes folgte einstimmig. 

Der Festakt zum 20-jährigen Bestehen im vorigen Juni im Sportschloss Velen mit  100 Gästen aus Sport und Politik hätten Ansehen und Arbeit der eads im grenzüberschreitenden Raum gestärkt. Die Vergrößerung des Europäischen Netzwerkes, bei dem die eads als Gründungsmitglied erneut eine führende Rolle gespielt habe, „war ein Großereignis, das auf europäischer Ebene zukünftig weitere Wellen schlagen wird“, erklärte die Akademie.

Für „besondere Verdienste beim Aufbau europäischer Kooperationen und grenzüberschreitender Kontakte“ wurden Günther Hedderich, Präsident der Familiensportgemeinschaft NRW (Köln), und Dierk Medenwald, scheidender Vorsitzender des Westdeutschen Betriebssportverbandes (Duisburg) geehrt.

 

Quelle: andresen-presseservice / Horst Andresen

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