Westdeutscher Fussballverband e.V.
Fußball-Allgemein 27.01.2015

Festtag für Fußball-Fans:
Am 14. Mai steigen die NRW-Pokalfinals

Unter dem Motto „Die NRW-Pokalfinals: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ tragen die Finalisten ab 14.00 Uhr ihre Endspiele aus.

Premiere in Nordrhein-Westfalen: Am 14. Mai (Christi Himmelfahrt) berichtet der Westdeutsche Rundfunk (WDR) im WDR Fernsehen erstmals in einer Live-Konferenzübertragung von den drei Herren-Pokalendspielen der Fußball-Landesverbände Mittelrhein (FVM), Niederrhein (FVN) und Westfalen (FLVW). Zudem werden alle Partien, an denen vermutlich mehr als ein Team aus der Regionalliga West teilnimmt, im Internet jeweils separat live auf sportschau.de gestreamt.

Unter dem Motto „Die NRW-Pokalfinals: Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ tragen die Finalisten ab 14.00 Uhr ihre Endspiele um den Bitburger-Pokal (FVM) im Sportpark in Bonn, um den OTELO-Niederrhein-Pokal (FVN, Endspielort noch offen) und um den Krombacher Westfalenpokal (FLVW, Endspielort noch offen) parallel aus. Die Sieger qualifizieren sich für die erste Runde des DFB-Pokals.

„Der DFB-Pokal ist Fußball-Faszination und Leidenschaft pur: Nur hier treffen Amateurklubs auf Bundesligisten, nur hier kann es der vermeintliche Underdog bis ins Finale nach Berlin schaffen“, erklärt WDR-Sportchef Steffen Simon. „Daher wollen wir den spannenden Weg der Amateurklubs in den DFB-Pokal begleiten und die Pokal-Endspiele der drei Landesverbände live im WDR Fernsehen zeigen. Auf dieses NRW-Fußball-Highlight freuen wir uns besonders.“

Um einen gemeinsamen Pokalfinaltag in NRW zu ermöglichen, haben die Landesverbände die sehr eng gesteckten Terminpläne aufeinander abgestimmt und eine gemeinsame Austragung auch für die nächsten Jahre vereinbart. Welche Mannschaften in diesem Jahr im Finale spielen, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Noch in den einzelnen Wettbewerben sind Traditionsklubs wie Fortuna Köln, Alemannia Aachen und Viktoria Köln (Mittelrhein), RW Essen, MSV Duisburg, RW Oberhausen (Niederrhein), Arminia Bielefeld und Preußen Münster (Westfalen).

Reaktionen der Verbandspräsidenten:

Hermann Korfmacher, Präsident des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen: Wir haben für die gemeinsame Austragung der Pokalendspiele unseren Modus angepasst: In diesem Jahr qualifizieren sich nicht mehr die beiden Pokalfinalisten, sondern neben dem Meister der Oberliga Westfalen nur noch der Pokalsieger. Das macht den Wettbewerb noch attraktiver für unsere Vereine und damit auch für die allgemeine Öffentlichkeit.“

Alfred Vianden, Präsident des Fußball-Verbandes Mittelrhein: „Die Übertragung der Endspiele im WDR Fernsehen bietet unseren Landespokal-Wettbewerben eine tolle Bühne und ist für den Amateurfußball insgesamt eine großartige Chance. Die Live-Übertragung wird dem Amateurfußball einen weiteren Schub geben.“

 Peter Frymuth, Präsident des Fußballverbandes Niederrhein: „Unser letztjähriges Finale haben 24.000 Zuschauer erlebt. Gerade am Niederrhein haben wir eine Fülle von Traditionsklubs, die über den Landespokal den Sprung in den DFB-Pokal schaffen wollen. Dass diese Entscheidung live im WDR zu sehen ist, erhöht den Reiz, das Finale zu erreichen, nochmals.“

Spielberechtigungen Regionalliga West