Westdeutscher Fussballverband e.V.
Frauen-Fußball 27.02.2014

DOSB-Regionalkonzept beim WFLV unterzeichnet

Förderung des Mädchenfußballs

Obere Reihe: Stefan Wiedon, Sven Günther, Wiltrud Melbaum-Stähler, Marko Tillmann, 2. Reihe: Michael Kurtz, Frank Gunia, Sandra Fritz, Michael Scharf, 3. Reihe: Jürgen Brüggemann, Sabine Nellen, Frank Richter, Untere Reihe: Manfred Deister, Peter Frymuth, Tina Theune, Alfred Vianden, Hermann Korfmacher, Wolfgang Fischer, Detlef Gerber (Foto: WFLV/Leroi).

Der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband und seine Partner sind sich einig: Mit der Zielsetzung mit den Fußballerinnen die Goldmedaille bei den Olympischen Spielen 2016 oder spätestens 2020 zu gewinnen, sind der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und der Deutsche Olympische Sport-Bund (DOSB) bereits im weiblichen Fußballbereich in die Offensive gegangen. Das entsprechende Konzept, um die Nachwuchsleistungssportförderung weiter nach vorne zu treiben, wurde für Nordrhein-Westfalen nunmehr beim WFLV unterzeichnet.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir für die Mission Gold in Rio auf einem guten Weg sind. Durch diese Vereinbarung ist die Sportart Fußball weiblich in NRW in den Rang der Schwerpunktsportart gelangt“, sagte WFLV-Präsident Hermann Korfmacher und unterstrich die Bedeutung des Regionalkonzepts.

Das Konzept ist perfekt: Hermann Korfmacher und Tina Theune.

Tina Theune hatte als Verantwortliche des DFB in Duisburg zur Vorstellung und Unterzeichnung des DOSB-Regionalkonzeptes in die WFLV-Geschäftsstelle eingeladen. Das Regionalkonzept beinhaltet die Absicherung der Rahmenbedingungen für den langfristigen Leistungsaufbau im Jugendbereich einschließlich des Anschlussbereiches (bis zum Athletenalter von etwa 23 Jahren), die Verbesserung der Zusammenarbeit der beteiligten Partner bei der Steuerung und Förderung des Leistungssports, die Koordination der vorhandenen Ressourcen und die Qualifizierung und Strukturierung regionaler Trainerteams.

Grundlage für die Talentförderung ist das „WFLV-Mädchenkonzept“. Dieses Projekt liefert die Basis für die gesamte nachhaltige Förderung der Spitzentalente in NRW. Vorrangiges Ziel ist es, durch optimale Talentsichtung und –förderung die besten Spielerinnen als Elitespielerinnen zu identifizieren, um anschließend das Leistungsniveau der Spitzenathletinnen in NRW innerhalb ihrer drei Landesverbände so weit anzuheben, dass ihnen der Sprung in die Nationalkader zu einem möglichst frühen Zeitpunkt gelingt. „Als Beispiel möchte ich auf den aktuellen Kader der U17-Juniorinnen verweisen. Nationaltrainerin Anouschka Bernhard hat für die WM in Costa Rica im nächsten Monat fünf von 21 Spielerinnen aus dem WFLV nominiert“, erklärte Hermann Korfmacher im Rahmen der Unterzeichnung.

FVN-Präsident Peter Frymuth unterzeichnet das Regionalkonzept.

Das Regionalkonzept unterzeichneten in der WFLV-Geschäftsstelle in Duisburg: Tina Theune (DFB), Hermann Korfmacher (WFLV), Peter Frymuth (FV Niederrhein), Jürgen Brüggemann (Sportstiftung NRW), Michael Scharf (Olympiastützpunkt Rheinland), Detlef Gerber (Landessportbund NRW), Alfred Vianden (FV Mittelrhein), Manfred Deister (FLV Westfalen), Wolfgang Fischer (MFKJKS des Landes Nordrhein-Westfalen).

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