Westdeutscher Fussballverband e.V.
Jugend-Fußball 09.08.2016

Fritz-Walter-Medaille für Nina Ehegötz und Benjamin Henrichs

Fußball-Talente aus Nordrhein-Westfalen

Herausragende sportliche Fähigkeiten, Führungsqualitäten und eine Vorbildfunktion auch abseits des Rasens – dafür stehen die Preisträger der Fritz-Walter-Medaille. 2016 erhalten auch zwei Talente aus NRW die begehrte Auszeichnung.

Nina Ehegötz hat seit ihrem Debüt im Jahr 2012 in der U15-Nationalmannschaft sämtliche Auswahlteams der DFB-Juniorinnen durchlaufen. (Foto: Getty/DFB)
Nina Ehegötz hat seit ihrem Debüt im Jahr 2012 in der U15-Nationalmannschaft sämtliche Auswahlteams der DFB-Juniorinnen durchlaufen. (Foto: Getty/DFB)

Nina Ehegötz, Benjamin Henrichs und Gian-Luca Itter – das sind die Gewinner der Fritz-Walter-Medaille 2016. Die drei Talente werden am 31. August 2016 in Mönchengladbach die Auszeichnung in Gold erhalten und damit als „Nachwuchsspieler der Saison 2015/2016“ geehrt. Die Übergabe der Medaillen erfolgt durch Dr. Hans-Dieter Drewitz, DFB-Vizepräsident Jugend, und Roger Lewentz, Vorstandsvorsitzender der Fritz-Walter-Stiftung und Minister des Innern und für Sport des Landes Rheinland-Pfalz.

„Herausragende sportliche Fähigkeiten, Führungsqualitäten und eine Vorbildfunktion auch abseits des Rasens – dafür stehen die Preisträger der Fritz-Walter-Medaille“, sagt Dr. Hans-Dieter Drewitz, DFB-Vizepräsident Jugend. „Alle ausgezeichneten Talente haben in der letzten Saison mit ihren besonderen Leistungen auf sich aufmerksam gemacht und einen großen Schritt in ihrer noch jungen Karriere vollzogen.“

Juniorinnen: Ehegötz durchlief alle U-Mannschaften des DFB

Die 19-jährige Nina Ehegötz spielte 2015/2016 ihre erste Saison in der Allianz Frauen-Bundesliga und kam beim 1. FC Köln direkt auf 21 Einsätze. In der Sommerpause wechselte die Stürmerin zu Bayer Leverkusen. Seit ihrem Debüt im Jahr 2012 in der U15-Nationalmannschaft hat sie sämtliche Auswahlteams der DFB-Juniorinnen durchlaufen. Zuletzt nahm Ehegötz im Juli 2016 mit der U19 an der Europameisterschaft in der Slowakei teil, bei der sie ein Tor und eine Vorlage erzielte. Auf den Plätzen zwei und drei folgen bei den Juniorinnen Anna Gerhardt (18, FC Bayern München) und Tanja Pawollek (17, 1. FFC Frankfurt).

U 19-Junioren: Henrichs nervenstark bei der Heim-EM

Bei den U19-Junioren konnte sich Benjamin Henrichs gegen Philipp Ochs (19, TSG 1899 Hoffenheim) und Maximilian Mittelstädt (19, Hertha BSC) durchsetzen. Der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler von Bayer 04 Leverkusen kam in der abgelaufenen Saison zu seinem Bundesliga-Debüt und qualifizierte sich mit seinem Verein für die Champions League. Anschließend nahm er mit der deutschen U19-Nationalmannschaft an der EURO im eigenen Land teil. Henrichs gehörte in allen vier EM-Partien zur Startformation. Im Spiel um Platz fünf gegen die Niederlande verwandelte er den entscheidenden Elfmeter, wodurch die Qualifikation für die U 20-Weltmeisterschaft 2017 in Südkorea gesichert wurde. Henrichs durchlief bislang alle Junioren-Nationalmannschaften des DFB und kommt auf 37 Länderspiele.

Dotiert sind die Medaillen mit jeweils 20.000 Euro (Gold), 15.000 Euro (Silber) und 10.000 Euro (Bronze). Die Beträge gehen an die Vereine, die die Spieler ausgebildet haben. Mit der Einführung der Fritz-Walter-Medaille hat der DFB seinem Ehrenspielführer ein Denkmal gesetzt. Der Kapitän der Weltmeister von 1954 wird bis zur heutigen Generation wegen seiner sportlichen Leistung und seiner charakterlichen Eigenschaften mit höchster Anerkennung angesehen. Seit 2004 wird die Medaille an die „Nachwuchsspieler des Jahres“ verliehen, seit 2009 in Kooperation mit der Fritz-Walter-Stiftung.

Quelle: DFB

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