Westdeutscher Fussballverband e.V.
Leichtathletik 12.07.2013

Für Denise Krebs ist die Saison bereits beendet

Denise Krebs (Foto: Peter Middel)

Für die Wattenscheider Mittelstrecklerin Denise Krebs, die bei der DM in Ulm "Bronze über 800m in 2:04,63 Minuten errang, ist die Saison gelaufen: Bei der Bronzemedaillengewinnerin von Ulm ist die Plantar-Sehne im linken Fuß angerissen. „Zum Glück ist sie nicht abgerissen“, sagt Krebs, die im 800-Meter-DM-Finale am Sonntag rund 300 Meter vor der Ziellinie einen brutalen Schmerz im Fuß verspürte, sich mit allerletzter Kraft ins Ziel rettete und mit Edelmetall belohnt wurde:

„Ich frage mich, wie ich da überhaupt noch laufen konnte!?“ Denise Krebs hatte schon länger Probleme mit der Sehne und bekam immer wieder Spritzen. Kurzfristig hatte sich die mehrfache Deutsche Meisterin gegen einen Start auf ihrer Paradestrecke, den 1.500 Metern, entschieden.
 

Zwei Wochen mit Gips

Nun muss die EM-Halbfinalistin des Vorjahres zwei Wochen mit Gips durchs Ruhrgebiet stapfen. Bitter. Aber der Medaillengewinn und die relativ positive Diagnose sind ein halbwegs versöhnlicher Abschluss eines Leichtathletik-Jahres, das für Denise Krebs der Horror war. Im Winter riss ihr beim Skilanglauf eine Sehne im Daumen, mehrfach war sie krank, zuletzt war sie wegen eines Hüft-Ödems wochenlang kaltgestellt. Ab jetzt kann’s nur noch aufwärts gehen.

 

Quelle: FLVW/Michael Ragsch

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