Westdeutscher Fussballverband e.V.
Verbandsnews 28.10.2013

Peter Frymuth zum DFB-Vizepräsidenten gewählt

Für Spielbetrieb und Fußballentwicklung

Helmut Sandrock gehörte zu den ersten Gratulanten von Neu-DFB-Vizepräsident Peter Frymuth (r.).

Der Düsseldorfer Wolfgang Niersbach ist als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wiedergewählt worden. Auf dem 41. ordentlichen Bundestag des DFB in Nürnberg erhielt Niersbach die Stimmen aller 259 stimmberechtigten Delegierten. WFLV-Vizepräsident Peter Frymuth wurde zum Vizepräsidenten für Spielbetrieb und Fußballentwicklung gewählt.

“Ich freue mich sehr über dieses klare Votum und das große Vertrauen, dass mir entgegen gebracht wird. Es ist schön, die absolute Unterstützung der Landes- und Regionalverbände und des Ligaverbandes zu spüren. Für mich ist es eine Bestätigung meiner Arbeit und Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiter zu gehen”, sagte Niersbach nach seiner Wahl.

Manfred Schnieders und Klaus Jahn als Ausschussvorsitzende gewählt

Aus dem Präsidium des WFLV ist Manfred Schnieders als neuer Vorsitzender des Spielausschusses gewählt worden. WFLV-Präsidiumsmitglied Klaus Jahn ist ebenfalls einstimmig als Vorsitzender des DFB-Ausschusses für Freizeit- und Breitensport bestätigt worden

In seiner Grundsatzrede skizzierte Niersbach die Kerninhalte seiner Präsidentschaft. Dabei nahm er Bezug auf das Motto des Bundestags: Fußball ist Zukunft – Vereint. Innovativ. Leistungsstark. “Ich stehe mit voller Überzeugung für die Einheit des Fußballs. Ehrenamt, Profis, Basis, Spitze: Gemeinsam sind wir stark”, sagte der DFB-Präsident. In den kommenden drei Jahren soll sich der Verband unter der Führung von Niersbach bei einem klaren Bekenntnis zur Elite weiter modernisieren, die Basis stärken, Serviceangebote ausbauen und dabei den Kampf gegen Wettmanipulation, Doping, Gewalt, Extremismus und jede Form von Diskriminierung intensivieren. Niersbach sagte: “Nur wenn wir unser Kerngeschäft beherrschen, können wir auch künftig glaubwürdig und nachhaltig unsere wichtigen gesellschaftlichen Aufgaben wahrnehmen.”

An Niersbachs Seite stehen in der neuen Amtszeit vier neue Mitglieder im DFB-Präsidium – unter ihnen der Präsident des Fußballverbandes Niederrhein Peter Frymuth, der am Freitagmorgen das Votum der Versammlung erhielt. Frymuth ist nach der Wahl zum Präsidenten im Fußballverband Niederrhein nun Vize-Präsident im Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband und im Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Mit Frymuth,  Reinhard Grindel aus Rotenburg, Eugen Gehlenborg aus Garrel und Ronny Zimmermann aus Wiesloch hat das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes vier neue Mitglieder. Frymuth beim DFB-Bundestag in Nürnberg zum Vizepräsidenten für Spielbetrieb und Fußballentwicklung gewählt, Grindel zum Schatzmeister, Gehlenborg zum Vizepräsidenten für sozial- und gesellschaftspolitische Aufgaben und Zimmermann zum Vizepräsidenten für Qualifizierung. Sie folgen auf WFLV-Präsident Hermann Korfmacher, Rolf Hocke, Karl Rothmund und Horst R. Schmidt, die allesamt die Altergrenze von 70 Jahren überschritten haben und deshalb nicht mehr zur Wahl standen.

Das 17-köpfige DFB-Präsidium wird für die nächste Legislaturperiode von drei Jahren angeführt von Präsident Wolfgang Niersbach. Er wurde ebenso wiedergewählt wie Dr. Rainer Koch, der nicht nur weiterhin für das Ressort Rechts- und Satzungsfragen verantwortlich zeichnet, sondern ab sofort auch als 1. Vizepräsident für Amateurfußball und Angelegenheiten der Regional- und Landesverbände fungiert. 1. DFB-Vizepräsident kraft seines Amtes als Präsident des Ligaverbandes ist auch in den nächsten Jahren Dr. Reinhard Rauball, der ebenso bestätigt wurde wie die weiteren Liga-Vizepräsidenten Christian Seifert (Vorsitzender der DFL-Geschäftsführung), Peter Peters und Harald Strutz.

Wiedergewählt als DFB-Vizepräsidenten wurden darüber hinaus Hannelore Ratzeburg (Frauen- und Mädchenfußball), Dr. Hans-Dieter Drewitz (Jugendfußball) und Rainer Milkoreit (Breitenfußball und Breitensport). Komplettiert wird das neue Präsidium auch fortan von Generalsekretär Helmut Sandrock, Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff sowie den beiden Ehrenpräsidenten Dr. h.c. Egidius Braun und Dr. h.c. Gerhard Mayer-Vorfelder.

Spielberechtigungen Regionalliga West