Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 14.02.2017

Gerald Asamoah setzt bei Schalker U23 auf Onur Cinel

Notizen aus der Regionalliga West

Die U23 des FC Schalke 04 aus der Regionalliga West bekommt zur nächsten Saison einen neuen Cheftrainer. Onur Cinel, derzeit Assistent von Norbert Elgert bei Schalkes U 19 in der A-Junioren-Bundesliga, folgt auf Jürgen Luginger. Dies und viel mehr lesen Sie in den Notizen aus der Regionalliga West.

Regionalliga West 16/17: Torshow der Spiele vom 10. bis 13. Februar 2017.

Cinel folgt auf Luginger: Ex-Nationalspieler Gerald Asamoah, Manager bei der U23 des FC Schalke 04, hat sich mit Trainer Jürgen Luginger darauf verständigt, den im Sommer auslaufenden Vertrag des Trainers nicht zu verlängern. Asamoah verfolgt ab der kommenden Saison einen veränderten Ansatz für den Trainerposten der zweiten Mannschaft. Aus diesem Grund wird Onur Cinel (31), aktuell als Assistent von Norbert Elgert bei der U 19, ab Sommer das Amt des Chef-Trainers der Schalker U23 übernehmen. Der Fokus soll auf jungen Trainern mit großer Entwicklungsperspektive liegen. „Onur Cinel hat als Co-Trainer von Norbert Elgert gezeigt, dass er über eine sehr große Expertise in der Ausbildungsarbeit und viel Gespür im Umgang mit jungen Spielern verfügt“, erklärt Asamoah. Zugleich möchte Luginger sich nach dann nunmehr drei Jahren als Schalker U 23-Trainer neu orientieren: „Es war eine spannende Zeit in der Knappenschmiede, aber nun suche ich eine neue Herausforderung bei einer reinen Herrenmannschaft.“ Onur Cinel ist A-Lizenzinhaber und seit der Saison 2014/2015 Co-Trainer von Norbert Elgert bei der Schalker U 19. Mit den A-Junioren um Leroy Sané wurde er 2015 Deutscher Meister. Davor war der 31-Jährige bereits Co-Trainer der U23 (Saison 2013/2014) sowie Trainer der U 16 (2012/2013). Bevor der Sportwissenschaftler zu S04 wechselte, hatte er als Assistent sowie als Cheftrainer beim TuS Heven gearbeitet. Den Klub führte der gebürtige Essener in die Oberliga.

Hauptsponsor kehrt zurück: Alemannia Aachen hat bis zum Saisonende einen neuen Hauptsponsor gefunden. Eine Online-Versandapotheke steigt bei den Schwarz-Gelben wieder ein, nachdem sie bis zum Sommer bereits drei Jahre lang am Tivoli Hauptsponsor war. „Alemannia Aachen ist nach wie vor eine starke Marke und in dieser Zeit wollen wir gerne einspringen. Es ist eine sinnvolle Investition, darüber hinaus möchte ich das Team 2018 unterstützen“, sagt Olaf Heinrich, Vorstandsvorsitzender des Internet-Unternehmens. Außerdem wolle Heinrich mit dem Sponsoring auch ein Zeichen für die Region setzen und weitere Unternehmen zur Unterstützung aufrufen. Alemannias Aufsichtsratmitglied Tim Hammer: „Der Sponsor hat sogar darauf verzichtet außerhalb der Brustwerbung weitere Werbemaßnahmen in Anspruch zu nehmen. Das ist sehr großzügig.“ Dennoch will Alemannia Aachen die Ansprüche an den fristlos gekündigten bisherigen Sponsor weiter geltend machen. „Darum kümmern sich die Juristen“, so Alemannia Aachens Geschäftsführer Timo Skrzypski.

Sportvorstand freigestellt: Der Aufsichtsrat der SG 09 Wattenscheid hat in einer außerordentlichen Sitzung entschieden, den bisherigen Sportvorstand Herrn Dr. Hartmut Fahnenstich mit sofortiger Wirkung freizustellen. Als Grund für die Entscheidung gab der ehemalige Bundesligist „unterschiedliche Auffassungen zur sportlichen Entwicklung der SG 09 Wattenscheid 09 und der damit verbundenen wirtschaftlichen Machbarkeit“ an. Weiter hieß es: „Das erklärte gemeinsame Ziel ist es, Wattenscheid 09 für die Zukunft wieder als Club und Marke zu stärken und positiv in der Wahrnehmung von Mitgliedern, Fans, Freunden und Sponsoren zu verankern.“ Die Wattenscheider haben derzeit mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen.

Meier fehlt RWE im Spitzenspiel: Rot-Weiss Essen muss vorerst auf Defensivspezialist Jan-Steffen Meier verzichten. Der 24-jährige Sommerzugang vom Ligakonkurrenten SG Wattenscheid 09 hat sich im Training einen Muskelfaserriss zugezogen, fällt etwa vier Wochen Wochen aus. Meier, der bisher in 17 von 20 Saisonspielen zum Einsatz gekommen war, verpasst damit auch die erste Ligapartie des neuen Jahres beim FC Viktoria Köln am Samstag (ab 14 Uhr). Die Begegnung ist das Spitzenspiel des 21. Spieltages. Die Viktoria rangiert auf Platz zwei und hat nur drei Zähler Rückstand auf Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach U 23. RWE ist Vierter, rangiert aber bereits neun Punkte hinter den Kölnern. Für Essens Trainer Sven Demandt ist die Partie eine Reise in die Vergangenheit und Heimat. In der Saison 2002/2003 beendete der frühere Stürmer und gebürtige Kölner seine aktive Laufbahn bei der Viktoria.

Erster Transfer für neue Saison: Der SV Rödinghausen hat seinen ersten Zugang für die nächste Saison bekanntgegeben. Im Sommer wechselt Janik Brosch aus der Oberligamannschaft des Zweitligisten Arminia Bielefeld zum SVR. Der 24-jährige Angreifer erzielte in der laufenden Saison bei 16 Einsätzen neun Tore für die U 23 der Arminia. „Janik hat in der Oberliga starke Leistungen gezeigt und wir sind davon überzeugt, dass er auch das Zeug für die Regionalliga hat“, so Tim Daseking, Sportlicher Leiter beim SVR.

Vollmerhausen unterschreibt: Der Wuppertaler SV füllt das Konzept „WSV2020“ weiter mit Leben. Nach Sportchef Manuel Bölstler hat auch Aufstiegstrainer Stefan Vollmerhausen seinen Vertrag bis 2020 verlängert. Bölstler rückte zusätzlich in den Vorstand auf. „Wir haben seit längerer Zeit einen Plan für die Mannschaft. Jetzt gibt es auch einen Plan für den Gesamtverein und ich als waschechter Wuppertaler bin stolz, meinen Beitrag zur Umsetzung des Konzeptes WSV2020 leisten zu können“, sagt Vollmerhausen.

Neue Aufgabe für Ex-Profi: Jens Langeneke verstärkt ab sofort das Trainerteam der U 23 von Fortuna Düsseldorf. Der ehemalige Profi, der während seiner Karriere auf mehr als 250 Spiele in der 1. und 2. Bundesliga zurückblicken kann und seine aktive Laufbahn bei der U 23 der Fortuna ausklingen ließ, wird gemeinsam mit Co-Trainer Mathias Jack (links) Düsseldorfs U 23-Chefcoach Taskin Aksoy unterstützen. Seine bisherige Aufgabe als Individualtrainer für Talententwicklung wird Langeneke weiterhin wahrnehmen. „Wir freuen uns über die Unterstützung, die wir durch Jens erhalten. Er war bis vor zwei Jahren noch Kapitän dieser Mannschaft, hat mit einigen Jungs noch zusammengespielt. Er wird in seiner neuen Rolle als Co-Trainer wie bisher als Vorbild für die jungen Spieler vorangehen und neue Reize setzen“, sagt Cheftrainer Taskin Aksoy.

Maske für Udegbe: Robin Udegbe, Stammtorhüter von Rot-Weiß Oberhausen, musste sich wegen seines Nasenbeinbruchs einer Operation unterziehen. „Die OP ist gut verlaufen. Für Robin wird jetzt eine Spezialmaske angefertigt, damit er so schnell wie möglich wieder in das Mannschaftstraining einsteigen kann“, sagt Oberhausens Sportlicher Leiter Frank Kontny. Für das Niederrheinpokal-Viertelfinale beim Oberligisten VfB 03 Hilden (2:1) fiel Udegbe allerdings aus. Der 25-jährige Schlussmann stellte sich deshalb eine Halbzeit lang als Co-Kommentator für das Vereinsradio zur Verfügung. Nach dem RWO-Sieg in Hilden ist das Halbfinale komplettiert. Die Ligakonkurrenten Rot-Weiss Essen und Wuppertaler SV sowie Drittliga-Spitzenreiter MSV Duisburg waren bereits zuvor in die Runde der letzten vier Mannschaften eingezogen. Die Halbfinalpartien werden in Kürze ausgelost.

Selbstvertrauen getankt: Die U23 des FC Schalke 04 hat vor dem Restrundenstart bei der SG Wattenscheid 09 am Samstag (ab 14 Uhr) Selbstvertrauen getankt. Im Testspiel beim Ligakonkurrenten und aktuellen Spitzenreiter Borussia Mönchengladbach U 23 setzte sich der Nachwuchs der „Königsblauen“ 2:0 durch. Beide Tore für S04 hatte Joseph Boyamba erzielt. Der 20-jährige Angreifer ist bereits seit der Jugend für Schalke am Ball. In der Rückserie der letzten Saison war er allerdings an den Nord-Regionalligisten BSV Schwarz-Weiß Rehden ausgeliehen. Seitdem er wieder für die zweite Mannschaft von S04 spielt, gelangen Boyamba in 17 Pflichtbegegnungen ein Treffer und vier Vorlagen.

Autor: FUSSBALL.DE/mspw

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