Westdeutscher Fussballverband e.V.
Fußball-Allgemein 17.04.2015

Was kann die Gewalt im Amateurfußball stoppen?

Podiumsdiskussion mit Hermann Korfmacher in der WDR-Mediathek

Hermann Korfmacher diskutierte im WDR 5-Stadtgespräch zum Thema "Gewalt im Amateurfußball".

"Schiedsrichter mit Kieferbruch im Krankenhaus" – "Zuschauer stürmen Platz" - "Fußballer streckt Gegenspieler nieder". Erschreckende Schlagzeilen wie diese erschütterten in den vergangenen Monaten den Amateurfußball an Rhein und Ruhr.  

Unter dem Titel "Kampf in der Kreisklasse - was kann die Gewalt im Amateurfußball endlich stoppen?" tauschten sich im Rahmen des "WDR 5 Stadtgesprächs" am 16. April in WFLV-Präsident Hermann Korfmacher und weitere Experten zu diesem Brisanzthema aus. Die Sendung wurde live auf WDR 5 übertragen.

Den Mitschnitt der informativen Sendung finden Sie hier in der WDR-Mediathek.
Einfach den Menüpunkt "Stadtgespräch aus Essen: Kampf in der Kreisklasse - Was kann die Gewalt im Amateurfußball stoppen? (16.04.2015) (53 min.)" unter dem entsprechenden Datum anklicken.

Sogar Kriminologen erforschen die Gewalt im Amateurfußball mittlerweile. Der WDR hat gefragt, was kann gegen die oft blutigen Vorfälle getan werden? Müssen härtere Strafen her? Kann der Amateurfußball sein Problem alleine lösen?

In Essen sind bereits Spieler lebenslang gesperrt worden. Selbst Eltern prügeln und beschimpfen sich am Spielfeldrand, während ihre Kinder eigentlich nur Fußball spielen wollen. Der Schiedsrichter ist oft machtlos und wird zum Freiwild.

Darüber diskutierten auf dem Podium:

  • Thorsten Kinhöfer – Bundesligaschiedsrichter
  • Ralf Klohr – Erfinder der FairPlayLiga
  • Hermann Korfmacher – Präsident des Westdeutschen Fußball-und Leichtathletikverbandes
  • Olaf Zajonc – Forscher zu Gewalt im Amateurfußball

Moderation: Thomas Koch und Olaf Biernat

Redaktion: Sebastian Wehner und Ralf Becker

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