Westdeutscher Fussballverband e.V.
Leichtathletik 16.07.2013

Gina Lückenkemper: "Ziel bei der U18-WM erreicht"

Gina Lückenkemper (Fotos: Sebastian Moritz)

Das WM-Abenteuer im Osten der Ukraine endete für die drei westfälischen Athleten mit drei Final-Teilnahmen auf den Plätzen fünf, sechs und sieben. Nachdem Hürdensprinterin Chantal Butzek (LC Paderborn) bereits am Freitag den sechsten Platz klar gemacht hatte, lief Gina Lückenkemper (LAZ Soest) über 200 Meter am Sonntag als Fünfte ins Ziel, Mareen Kalis (LC Paderborn) wurde im 800 Meter-Finale Siebte.

„Ich bin zufrieden, ich habe erreicht, was ich erreichen wollte, was will man mehr“, freute sich Lückenkemper nach dem Finale, das sie schon zu Beginn des Jahres als Saisonziel ausgegeben hatte. Dabei waren ihre ersten 100 Meter wie schon im Zwischenlauf am Samstag nicht ganz so stark. „Ich glaube, wenn die Kurve etwas besser gewesen wäre, dann hätte noch etwas mehr drin sein können, auch von der Zeit her“, resümierte die Soesterin, die als Vierte der Weltrangliste mit einer Bestzeit von 23,35 Sekunden in die Ukraine geflogen war. „Dadurch, dass die vorne auf den ersten 100 Metern schon so extrem abgegangen sind, bin ich auf den zweiten 100 Metern im Oberkörper etwas verkrampft gewesen und nicht mehr ganz so locker gelaufen wie sonst“, beschrieb Lückenkemper den dennoch stärkeren Teil ihres Final-Laufs. Und auch wenn manch einer im Vorfeld schon von einer Medaille geredet hat, gab sich die 16-Jährige absolut zufrieden: „Ein fünfter Platz bei der WM, da kann man nicht meckern.“


Schnellste im 200 Meter-Rennen der besten U18-Läufer der Welt war die favorisierte Schwedin Iréne Ekelund mit einer WM-Rekordzeit von 22,92 Sekunden. Die zweite deutsche Finalisten Lisa Mayer überquerte den Zielstrich als Siebte in 24,12 Sekunden.

Mareen  Kalis Siebte über 800m

Mittelstrecklerin Mareen Kalis machte im 800 Meter-Finale der schnellsten U18-Läuferinnen der Welt noch einen Platz gut, vorne bestimmten jedoch andere das Tempo. Als Achtbeste der Halbfinals war sie über die Zeit noch in den Endlauf gerutscht und hatte ihr persönliches WM-Ziel damit schon absolut erfüllt. In einem schnellen Finale kämpfte sich Kalis noch einen Platz nach vorne und lief in 2:08,38 Minuten als Siebte über den Zielstrich. „Es war super, hier dabei zu sein. Drei Rennen sind aber etwas zu viel. Das bin ich gar nicht gewohnt“, resümierte die Paderbornerin später. Schnellste im 800 Meter-Finale war die Isländerin Anita Hinriksdottir mit einem neuen Meisterschaftsrekord von 2:01,13 Minuten.

 

Von: FLVW/Sebastian Moritz

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