Westdeutscher Fussballverband e.V.
Verbandsnews 14.02.2014

Erfolgsprodukt Regionalliga West bleibt auf Sendung

Ein persönliches Wort von WFLV-Präsident Hermann Korfmacher

WFLV-Präsident Hermann Korfmacher. (Foto: LSB/Bowinkelmann)

Liebe Sportfreundinnen

und liebe Sportfreunde,

das Erfolgsprodukt Regionalliga West bleibt auf Sendung – und zwar live und unverschlüsselt. Ich finde, das ist eine Nachricht mit echter Signalwirkung. In Zeiten wie diesen, in denen der sportliche Fokus vieler TV-Sender auf Bundesliga und Champions League sowie Formel 1 und Boxen liegt, ist es schon eine kleine Sensation, dass der Regionalliga-Fußball auch in der Zukunft seinen festen Sendeplatz haben wird. Die jüngsten Gespräche, zu denen der WFLV als Gastgeber die Vertreter von Sport1 und der weiteren Regionalverbände in Duisburg begrüßen konnte, waren von Offenheit und Herzlichkeit geprägt. Vor allem verliefen die Verhandlungen für alle Seiten vielversprechend.

Als sich der WFLV vor rund zwei Jahren erstmals aktiv bemüht hat, Fernsehpartner für die damals neu gegründete Regionalliga West zu ermitteln, hatten wir bestenfalls ahnen können, wie überaus positiv sich dieses Unterfangen entwickeln würde. Es ist bereits heute eine Erfolgsgeschichte. Unser Partner Sport1 hat in den zurückliegenden Monaten einige Regionalliga-Spiele aus den verschiedenen Staffeln in Deutschland übertragen und zeigt sich mit den Quoten überaus zufrieden.

Sport1 ist nah am Geschehen

Ebenso können auch die Regionalverbände als Träger der Ligen und vor allem die Vereine zufrieden mit dem Format sein. Die Regionalliga ist keinesfalls ein Lückenfüller im Vorabendprogramm, sondern wird zur besten Sendezeit in die Wohnzimmer und Gaststätten übertragen. Sport1 steckt einen großen Aufwand in die Live-Übertragungen, die von renommierten Reportern moderiert und mit großartigen Hintergrundinformationen versehen werden. Wie es sich für die „Champions League des Amateurfußballs“ gehört, ist der Sender nah am Geschehen und verziert die Übertragungen mit köstlichen Anekdoten und Live-Interviews von der Tribüne während der laufenden Spiele. Das ist beste Unterhaltung auf hohem Niveau und bringt allen beteiligten Klubs einen enormen Imagegewinn.

Regionalliga West als Solidargemeinschaft 

Apropos Gewinn: Selbstverständlich hatten wir bei den Verhandlungen mit unserem TV-Partner im Visier, im Sinne der Vereine auch in wirtschaftlicher Sicht den nächsten Schritt zu gehen. Natürlich werden in der Regionalliga keine Millionenbeträge durch Live-Übertragungen generiert. Aber wir sind bestrebt, dass es die Regionalliga nicht mehr zum Nulltarif geben wird. Dabei dürfen wir niemals vergessen, dass sich die Klubs in der Regionalliga West als Solidargemeinschaft verstehen müssen. Nicht nur bei den Spielansetzungen müssen Kompromisse geschlossen werden. Das sollte kein Problem sein, zumal Statistiken längst ergeben haben, dass durch Live-Übertragungen keine relevanten Einbußen bei den Besucherzahlen in den Stadien zu verzeichnen sind.

Natürlich ist der WFLV bemüht, auch in Zukunft die bestmöglichen Bedingungen für alle Klubs zu schaffen. Ich freue mich auf attraktive Spiele in der Regionalliga West – im Stadion und auch im Fernsehen.

Ihr

Hermann Korfmacher

-          Präsident -

Spielberechtigungen Regionalliga West