Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 26.07.2017

"Die Regionalliga West überzeugt durch einzigartige Aspekte"

Grußwort von WDFV-Präsident Hermann Korfmacher an Vereine und Fans

Die sechste Saison der Regionalliga West wird am Freitag (28. Juli/19.30 Uhr) mit dem Match Alemannia Aachen - Borussia Mönchengladbach U23 eröffnet. In seinem Grußwort zum Saisonstart an die Vereine und Fans der Liga unterstreicht Hermann Korfmacher, Präsident des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV), seine Vorfreude auf viele attraktive Partien und weist auf die Wichtigkeit des Dialogs mit den Vereinen hin.

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Sportfreundinnen und liebe Sportfreunde,

beim Blick in den Spielplan der Saison 2017/2018 empfinde ich große Vorfreude auf die vielen Spiele mit Gänsehaut-Charakter. Fraglos ist mit der Regionalliga West vor vielen Jahren eine Marke geschaffen worden, die durch einzigartige Aspekte überzeugt. Denn bei uns im Westen ist eine Fülle von Vereinen vertreten, die zu Recht den Anspruch haben, zu den Top 50 in Deutschland zu gehören. Das ist auch in der bereits sechsten Spielzeit dieser Staffel, die nach der großen Spielklassenreform an den Start geht, der Fall. Mit dem Vereinen Alemannia Aachen, RW Essen, RW Oberhausen, dem Aufsteiger KFC Uerdingen, der SG Wattenscheid und dem Wuppertaler SV spielt ein halbes Dutzend früherer Bundesligisten in der Regionalliga West. Essen und Uerdingen gelang es schon, den DFB-Pokal zu gewinnen. Aachen, Uerdingen und auch Viktoria Köln spielten bereits im Europapokal.

WDFV-Präsident Hermann Korfmacher setzt auf den Dialog mit den Vereinen. (Foto: WDFV)
WDFV-Präsident Hermann Korfmacher setzt auf den Dialog mit den Vereinen. (Foto: WDFV)

Kurz: Die Tradition lässt Emotionen aufkommen und die Herzen der Fans höherschlagen. An jedem Spieltag stehen attraktive Paarungen auf dem Programm. Hier hat der Westen ein echtes Alleinstellungsmerkmal: Tradition und Moderne sind bei den Klubs der Regionalliga West in derart geballter Form vertreten, dass sie sich der überregionalen Aufmerksamkeit sicher sein kann.

Live-Übertragungen aus der Regionalliga West sind Garanten für Top-Quoten

Mit ein bisschen Stolz kann der WDFV als Träger der Regionalliga West darauf verweisen, dass auf Initiative unseres Regionalverbandes 2012 die Live-Berichterstattung mit einem Spiel aus der Regionalliga West bei SPORT1 gestartet wurde. Auch diese Medienpräsenz steigert die Attraktivität der Regionalliga West. Ich freue mich sehr, dass das Fernsehen seitdem ein regelmäßiger Gast in den deutschen Regionalligen ist und dass natürlich auch in Zukunft Regionalligaspiele live übertragen werden. Die Live-Übertragungen aus unserer Regionalliga West im Free-TV sind stets Garanten für Top-Quoten.

Herzlich begrüße ich an dieser Stelle die Aufsteiger: Der TuS Erndtebrück konnte sich als Meister der Oberliga Westfalen behaupten, der KFC Uerdingen feierte den ersten Platz in der Oberliga Niederrhein und der FC Wegberg-Beeck setzte sich in der Mittelrheinliga durch. Alle drei Meister waren bereits früher in der Regionalliga West vertreten und haben mit Erfolg sehr akribisch darauf hingearbeitet, in den erlesenen Kreis zurück zu gelangen. Erstmals dabei ist der SV Westfalia Rhynern, der sich als Vizemeister in der Oberliga Westfalen einen weiteren Aufstiegsplatz sicherte: Herzlich willkommen!

Schon heute drücke ich dem künftigen Meister der Regionalliga West die Daumen für die Relegationspartien zur 3. Liga. Unabhängig davon wird die aktuelle Aufstiegsregelung auch in den nächsten Monaten weiter kritisch hinterfragt Ich finde es gut und wichtig, dass sich die Fußballer und Funktionäre, die diese Problematik betrifft, damit auseinandersetzen. Dass nicht alle fünf Meister der Regionalligen aufsteigen, ist keineswegs ideal, aber eine bessere und vor allem mehrheitsfähige Alternative wurde bislang noch von niemandem vorgeschlagen. Auch im WDFV möchten wir den Vereinen, für die die Regionalliga so etwas wie die Champions League des Amateurfußballs ist, die Chance geben, dort mitzuspielen. Die Struktur der Regionalligen orientiert sich an der Größe, der Zahl der Mannschaften, die in den jeweiligen Regionen spielen. Dennoch sollte es Verbesserungsmöglichkeiten geben. Einen entsprechenden Austausch mit den Vereinsvertretern hat der WDFV bereits begonnen. Es gilt jetzt, den Dialog fortzusetzen und mögliche Verbesserungen zu diskutieren.

Allen Mannschaften, Trainern, Betreuern und Verantwortlichen der Klubs wünsche ich - in Verbindung mit einem herzlichen Dank an die vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer - den bestmöglichen Erfolg. Die Zuschauer, Fans und Medienvertreter mögen spannende Spiele mit zahlreichen sportlichen Höhepunkten sehen.

Ihr

Hermann Korfmacher

- WDFV-Präsident -

 

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