Westdeutscher Fussballverband e.V.
Jugend-Fußball 02.05.2013

Junioren-Vereinspokal:
Köln im Finale gegen Kaiserslautern

Dank Gerhardt: Köln reist nach Berlin

Der 1. FC Köln hat zum dritten Mal das Finale um den DFB-Junioren-Vereinspokal erreicht und die Chance, den Titel erstmals zu gewinnen. Die Kölner treffen nun im Endspiel am Samstag, 1. Juni, (ab 11 Uhr) in Berlin auf den Regionalligisten 1. FC Kaiserslautern. Am gleichen Tag wird in der Hauptstadt auch das DFB-Pokalfinale der Männer entschieden.

Die "Roten Teufel", als einziger Regionalligist in die Vorschlussrunde eingezogen, setzten sich nach Elfmeterschießen 6:3 bei Borussia Mönchengladbach durch. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1, nach Verlängerung 2:2 gestanden. Der FCK kann nun bei der zweiten Final-Teilnahme nach zehn Jahren (4:1 nach Verlängerung gegen Bayer 04 Leverkusen) auf den zweiten Titel hoffen.

Bei der Einweihung des neuen Nachwuchs-Stadions auf dem Mönchengladbacher Vereinsgelände trafen Halil Hajtic (73.) und Mario Andres Rodriguez jun. (93.) für die Gäste aus der Pfalz. Für die "Fohlen" trugen sich Kevin Holzweiler (86.) und Marlon Ritter (106.) vor 2940 Zuschauern in die Torschützenliste ein. FCK-Spieler Florian Pick scheiterte beim Stand von 1:0 mit einem Foulelfmeter an Gladbachs Schlussmann Niklas Bolten (80.).

Im Elfmeterschießen wurde dann FCK-Torhüter Raphael Sallinger zum Helden. Der 17-jährige Österreicher parierte zwei Elfmeter der Gladbacher und verwandelte einen selbst. "Eine klasse Leistung", so Lauterns Trainer und Ex-Profi Gunther Metz. "Es war insgesamt ein prima Spiel vor einer grandiosen Kulisse. Wir hatten einige Minuten benötigt, um in die Partie zu finden, haben das dann aber gut gemacht. Wir freuen uns auf das Finale, dürfen aber unser großes Ziel, die Rückkehr in die Bundesliga, nicht aus dem Fokus verlieren."

 

Yannick Gerhardt schießt Köln nach Berlin

Die Kölner "Geißböcke" hatten sich am Vormittag beim Karlsruher SC in einem Duell zweier A-Junioren-Bundesligisten 1:0 (0:0) durchgesetzt. Die Gastgeber verpassten den dritten Einzug in das Endspiel.

Das einzige Tor in der Begegnung vor 1050 Zuschauern auf dem Platz 2 am Wildparkstadion erzielte Yannick Gerhardt in der 61. Minute. Er sorgte dafür, dass die Kölner nach 1991 und 1994 zum dritten Mal die Gelegenheit haben, den Pokalwettbewerb für sich zu entscheiden.

"Es war von beiden Seiten eine gut geführte Partie vor einer stimmungsvollen Kulisse", so Kölns Trainer Manfred Schadt. "Wir waren sehr präsent in den Zweikämpfen und konnten so unser Spiel aufziehen. Nach der Führung haben wir es bei einigen Kontersituationen versäumt, das zweite Tor nachzulegen. Jetzt freuen wir uns auf Berlin.

Für Karlsruhe war es im zweiten Spiel unter der Regie des neuen Trainers Joe Zinnbauer die erste Niederlage. Nun können sich die Badischen auf den Klassenverbleib in der Staffel Süd/Südwest konzentrieren. "Das ist unser primäres Ziel", so Zinnbauer.

 

Quelle: DFB/mspw

Spielberechtigungen Regionalliga West