Westdeutscher Fussballverband e.V.
Leichtathletik 25.01.2016

Katarina Mögenburg gewinnt Hochsprung-Meeting in Unna

Katarina Mögenburg meisterte als Siegerin erstklassige 1,85m. (Foto: Middel)

Unna. Katarina Mögenburg gewann das 25. Internationale Hochsprung-Meeting in Unna mit guten 1,85m vor der Belgierin Hannelore Desmet (1,82m) und der Wattenscheiderin Viktoria Gottlieb, die sich von 1,77m auf 1,82m verbesserte. Ebenfalls 1,82m meisterte als Vierte Jossie Graumann (LG Nord Berlin), die damit ihre persönliche Hallenbestleistung egalisierte.

„Einschließlich meiner Siegeshöhe waren meine Sprünge heute technisch alle in Ordnung. Das lässt hoffen für den Sommer, in dem die Olympiateilnahme mein großes Ziel ist“ erklärte die 24-jährige Tochter von Ex-Hochsprung-Olympiasieger Dietmar Mögenburg, die national für Bayer Leverkusen und international für Norwegen startet.

Katarina Mögenburg verbesserte bei ihrer viel versprechenden Vorstellung in Unna ihre diesjährige Hallenbestleistung um einen Zentimeter. 2015 sprang sie in Cottbus unter dem Hallendach bereits 1,88m. „Schön wäre, wenn ich in den nächsten Wochen in der Halle 1,90m meistern könnte, denn dann hätte ich schon die Olympianorm, die der norwegische Verband auch in der Halle anerkennt, abgehakt,“ erklärte die letzt jährige deutsche Vizemeisterin.

Viktoria Gottlieb mit neuer persönlicher Bestleistung

Große Freude herrschte bei Viktoria Gottlieb über ihre neue persönliche Bestleistung von 1,82m. „Diese Leistung hat sich bei mir schon im Training in letzter Zeit angedeutet. Wahrscheinlich macht sich bei mir jetzt bemerkbar, dass ich dem Siebenkampf ade gesagt habe und mich nur noch auf den Hochsprung konzentriere,“ sagte die angehende Lehrerin mit den Fächern Deutsch und Sport.

Sehr zufrieden zeigte sich auch Jossie Graumann (LG Nord Berlin). „Ich habe zum Hallenauftakt meine Hallenbestleistung eingestellt. Mehr hätte ich zu diesem Zeitpunkt nicht erwarten können. 2016 wird ohnehin für mich nur ein Zwischenjahr,“ kündigte die Vierte der letztjährigen U23-EM an.

Sascha Greshake siegte bei den Männern

Bei den Männern dominierte in Unna Sascha Greshake (LC Solbad Ravensberg), der mit seiner persönlichen Hallenbestleistung von 2,11m vor Nils Kappeler (LC Paderborn,) und dem Schweizer Quenrin Pirlet (jeweils 2,08m) lag. Sascha Greshake zeigte sich ein wenig überrascht über seinen Erfolg. Der 27-jährige Ravenberger engagiert sich nämlich als Übungsleister in Versmold und hat daher selber kaum noch Zeit zum Training. Vor fünf Jahren überquerte er im Freien schon einmal 2,13m.

Remo Cagliesi verbesserte sich auf großartige 2,14m

Höher als der Männer-Sieger sprang a der Jugendliche Remo Cagliesi (TLV Germania Überruhr), der sich von 2,10m auf ausgezeichnete 2,14m verbesserte. Dabei klagte er vor dem Wettkampf über Knie- und Fersenschmerzen. „Ich habe mich bei der tollen Stimmung in der Halle richtig in den Wettkampf hineingesteigert, so dass ich meine Probleme nicht so gemerkt habe. Beim Hochsprung-Meetin Clarholz habe ich schon gespürt, dass ich in diesem Jahr etwas drauf habe. Hoffentlich geht das so weiter. Bei den deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften in Dortmund möchte ich auf jeden Fall auf dem Treppchen stehen,“ hat sich der Elfte der letzt jährige U18-EM vorgenommen.

Nicht so gut verlief der Wettkampf für Christina Honsel (LG Dorsten), die sich als Siegerin der weiblichen Jugend U 20 mit 1,73m begnügen musste. „Das war heute nicht mein Tag. Ursprünglich wollte ich mit 1,82m eine neue Bestleistung springen. Mit 1,78m wäre ich auch schon zufrieden gewesen, aber meine heutige Leistung werde ich ganz schnell abhaken,“ hat sich die letzt jährige deutsche Jugendmeisterin (U20) vorgenommen.

Organisatorisch Melanie Neizel zeigte sich mit dem Ablauf der Veranstaltung sehr zufrieden. „Wir haben heute viele Super-Leistungen gesehen- vor allem bei den Frauen und bei der männlichen Jugend U 20 durch Remo Cagliesi. Mehr konnten wir bei unserer Jubiläumsauflage nicht erwarten. Angenehm für die Zuschauer war, dass sie sich nur auf einen Wettbewerb konzentrieren konnten. Solche Veranstaltungen haben meiner Meinung nach Zukunft. Wir machen auf jeden Fall in dieser Form weiter,“ versicherte Melanie Neitzel.

Text und Fotos: Peter Middel/FLVW

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