Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 08.04.2013

Keine Tore in Wuppertal - 0:0 gegen Duisburg

30. Spieltag in der Regionalliga West

Trainer Manfred Wölpper verpasste mit seiner Elf den Sprung auf einen Nichtabstiegsplatz.

Ein torloses Remis gab es zum Abschluss des
30. Spieltages in der Regionalliga West zwischen dem Wuppertaler SV Borussia und der U 23 des MSV Duisburg. Damit wartet die Mannschaft von WSV-Trainer Peter Radojewski nun seit vier Runden (zwei Punkte) auf einen dreifachen Punktgewinn und bleibt auf dem siebten Tabellenplatz.

Die von Manfred Wölpper trainierte MSV-Reserve verpasste den Sprung auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Der Rückstand auf das „rettende Ufer“ beträgt zwei Zähler. 

 

Rot-Weiß Oberhausen beendet Fortuna-Serie

Dank eines Doppelpacks von Stürmer Michael Smykacz (30./84.) hat Rot-Weiß Oberhausen am 30. Spieltag der Regionalliga West bei der U 23 von Fortuna Düsseldorf 2:0 (1:0) gewonnen und sich auf den neunten Tabellenplatz verbessert. Für den 20-Jährigen Smykacz waren es im ersten Spiel von Beginn an die Saisontore zwei und drei. Die Mannschaft von RWO-Trainer Peter Kunkel landete den fünften Sieg im achten Spiel seit Jahresbeginn.

Die Fortuna-Reserve musste dagegen ihre erste Niederlage seit acht Spieltagen hinnehmen und verpasste die Chance, sich weiter von den Abstiegsplätzen abzusetzen.

 

FC Kray erkämpft sich auch in Velbert einen Punkt

Auch wenn der Abstieg aus der Fußball-Regionalliga kaum noch zu verhindern sein wird, kämpft Schlusslicht FC Kray weiter um jeden Punkt. Nach dem Achtungserfolg im Derby gegen Rot-Weiss Essen erreichte die Truppe von Trainer Dirk Wißel im Kellerduell bei der SSVg. Velbert nach einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit ein verdientes 1:1 (1:0).

Auf dem tiefen Rasen der Christopeit Sport Arena kamen die Krayer zunächst nur schwer in die Gänge und konnten sich einmal mehr bei ihrem Torwart Omar Allouche bedanken, der gute Möglichkeiten von Sebastian Janas (11.), Kevin Hagemann (30.) vereitelte. Zehn Minuten später gelang Saban Ferati (40.) nach glänzendem Zuspiel von Ex-Profi Markus Kaya dann aber doch das 1:0. Die größte Chance der Krayer zum Führungstreffer vereitelte Schiedsrichter Wollenweber, der bei einer Überzahl-Situation auf Foulspiel von Philipp Schmidt entschied.

Angesichts des Rückstandes schaltete Dirk Wißel zur Halbzeit auf eine Dreierkette um, beorderte Rechtsverteidiger Ioannis Ketsatis ins Mittelfeld. Und nachdem Sebastian Janas (57.) mit einem zweifelhaften Foulelfmeter an Omar Allouche gescheitert war, übernahmen die Gäste mehr und mehr das Kommando. Verdienter Lohn war der Ausgleich. Eine Hereingabe von Ioannis Ketsatis drückte der eingewechselte Sam Soltani (82.) über die Linie.

„Aufgrund der größeren Spielanteile in der zweiten Halbzeit waren sogar drei Zähler möglich. Allerdings bin ich auch mit dem einen Punkt zufrieden“, meinte FCK-Trainer Dirk Wißel, dem mit Blick auf das Heimspiel am nächsten Samstag gegen den SC Verl allerdings einige Sorgenfalten auf die Stirn huschten. Mittelstürmer Philipp Schmidt und Innenverteidiger Alexander Knieper hatten sich in der ersten Hälfte verletzt, Linksverteidiger Omar Allouche und Spielmacher Kevin Barra sahen jeweils zum fünften Mal Gelb, Ioannis Ketsatis zum zehnten Mal.

Ein echter Leckerbissen erwartete die Zuschauer, die sich am 30. Spieltag der Regionalliga West in die connectM-Arena begeben hatten. Gegner der Sportfreunde Lotte war niemand Geringeres als Viktoria Köln, die lange Zeit Lottes größter Konkurrent um die heißbegehrte Tabellenführung waren. Außerdem konnten die Domstädter den Sportfreunden die letzte Niederlage zufügen: Das Hinspiel in Köln ging mit 1:3 verloren.

 

Nullnummer bei SF Lotte gegen Viktoria Köln

Die Partie begann wie erwartet als Spitzenspiel. Beide Teams wirkten hochkonzentriert und suchten nicht das letzte Risiko. Die Spielanteile waren etwa auf beiden Seiten gleich verteilt, wobei sich das meiste zunächst im Mittelfeld abspielte. Chancen suchte man bisher vergeblich, da keines der Teams seinem Gegner viel Raum schenkte.

Das erste große Highlight gab es in der 26. Minute, als Nsereko seinen Gegenspieler Benjamin Wingerter in der eigenen Hälfte brutal von den Beinen holte. Der Ball für ihn in dieser Situation unerreichbar, seine Grätsche zielte nur auf Wingerters Knöchel. Schiedsrichter Fischer war konsequent und zeigte glatt rot. Die Sportfreunde waren somit für etwas mehr als eine Stunde in der Überzahl.

Nur wenig später gab es dann den nächsten Rückschlag für die Viktoria. Top-Torjäger Bouhaddouz hatte sich bereits in der Anfangsphase verletzt und musste länger behandelt werden, doch in der 34. Minute ging es dann nicht mehr. Für ihn kam Sascha Eichmeier in die Begegnung.

Lotte nutze dies aus und kam dem Führungstreffer langsam näher. Nach einer Ecke von Timo Kunert erwischte Roman Prokoph den Ball per Kopf, der am rechten Torpfosten postierte Abwehrspieler der Viktoria konnte den platzierten Ball aber abblocken. (36.)

Viel geschah bis zum Halbzeitpfiff dann nicht mehr. Die Sportfreunde hatten insgesamt mehr vom Spiel, gerade in den letzten Minuten vom ersten Durchgang näherten sich die Gastgeber dem Tor von Maurice Gillen immer weiter an.  Die Kölner hingegen waren vor allem durch den Platzverweis und die frühe Auswechslung sichtlich geschwächt.

Nach der Pause ging es so weiter, wie der erste Durchgang aufgehört hatte. Das Spielgeschehen verlagerte sich in die Hälfte der Viktoria, den Sportfreunden fehlte nur die letzte Konsequenz im Abschluss. So kam Gerrit Nauber in der 56. Minute nach einem Freistoß von der halblinken Seite zum Kopfball, doch der rechte Pfosten wurde knapp verfehlt.

Das Spiel hatte sich mittlerweile zu einer echten Geduldsprobe entwickelt. Die Viktoria stand sehr tief, weshalb es für die Blau-Weißen schwer wurde, Lücken zu finden. Die Domstädter kamen allerdings immer wieder zu Entlastungsangriffen. Der Beste davon ereignete sich in der 66. Minute, als Hamdi Dahmani sich im Laufduell auf der rechten Seite gegen Wingerter durchsetzte und den Ball aus spitzem Winkel noch gefährlich aufs Tor brachte. David Buchholz war zur Stelle, doch war dies ein klares Signal, dass die Kölner die Partie noch nicht aufgegeben hatten.

Noch deutlicher wurde dies in der 82. Minute, als Viktoria mit drei Spielern zum Konter ansetzte. Der freistehende Ivan Pusic wurde angespielt und ging alleine auf David Buchholz zu, doch er setzte den Ball rechts neben das Tor.

Wenngleich die Kölner auch stärkere Phasen hatten, waren es die Sportfreunde, die das Spielgeschehen größtenteils kontrollierten. Doch bis zum Schlusspfiff gab es keine zündende Idee mehr, weshalb die Partie mit einem 0:0-Unentschieden endete.

 

Quelle: mspw/Vereine

 

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