Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 13.11.2015

Revier-Klassiker in Oberhausen:
Derby gegen RWE live auf SPORT1

Regionalliga West

Beim Revier-Klassiker in Oberhausen gab es auch in den vergangenen Jahren stets eine gute Kulisse. (Archivbild: WFLV)

Das Traditionsduell der beiden Revierrivalen und ehemaligen Bundesligisten Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen wird am Sonntag (ab 13.15 Uhr) vom TV-Sender SPORT1“ live übertragen. Der Klassiker dürfte wieder für eine große Kulisse sorgen, auch wenn aktuell nur RWO als Tabellendritter in der Spitzengruppe mitmischt. Dagegen hängen die ambitionierten Essener im Tabellenmittelfeld fest. Der Rückstand auf Platz eins, der zur Teilnahme an die Aufstiegsrunde zur 3. Liga berechtigt, beträgt für RWE 13 Punkte.

Besonders auf gegnerischen Plätzen läuft es für die Essener alles andere als rund. Bislang stehen auswärts nur ein Sieg und ein Unentschieden in der Bilanz. Die fünf übrigen Begegnungen wurden allesamt verloren. Nur das abgeschlagene Schlusslicht FC Wegberg-Beeck ist noch schlechter. „Das stört mich gewaltig. Es wird höchste Zeit, dass wir auch auswärts konstant punkten“, sagt RWE-Trainer Jan Siewert gegenüber FUSSBALL.DE. Er muss weiterhin auf die verletzten Philipp Zeiger, Marwin Studtrucker, Leon Binder, Vojno Jesic und Torhüter Niclas Heimann verzichten. Der suspendierte Angreifer Kevin Behrens spielt ohnehin keine Rolle mehr und wird den Verein im Winter verlassen.

Unter Zugzwang steht auch Alemannia Aachen vor dem Heimspiel am Samstag (ab 14 Uhr) gegen den SC Verl. Die Schwarz-Gelben hinken nach 15 Spielen den eigenen Erwartungen hinterher. Platz sieben und elf Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter aus Lotte stehen zu Buche. Ihre beste Phase hatte die Alemannia, als sie zwischen dem vierten und siebten Spieltag vier Siege in Folge einfuhr. Seitdem setzte es immer wieder Rückschläge wie das jüngste 1:3 bei der U 23 von Fortuna Düsseldorf.

Der SC Verl will am Tivoli seine Niederlagen-Serie stoppen. Aus den vier jüngsten Duellen gab es keinen Punktgewinn. Dazu markierte die Mannschaft von SCV-Trainer Andreas Golombek keinen einzigen Treffer. Pech hatte auch Golombek selbst, der sich im Training eine Meniskus-Verletzung zugezogen hatte und operiert werden musste. Die vierte Niederlage in Folge (0:3 gegen Aufsteiger Rot Weiss Ahlen) erlebte der Ex-Profi deshalb mit Krücken auf der Bank.

Lotte kann Konkurrenz auf Abstand halten

Das Ende der Halbserie rückt auch in der Regionalliga West näher, noch stehen drei Runden aus. Die Sportfreunde Lotte können allerdings schon am Samstag (ab 14 Uhr) im Spitzenspiel bei der U23 von Borussia Mönchengladbach, die aktuell auf dem zweiten Platz rangiert, einen großen Schritt in Richtung Herbstmeisterschaft machen.

Bereits in der vergangenen Woche hielten die Sportfreunde mit einem Unentschieden beim FC Viktoria Köln (3:3) einen direkten Konkurrenten auf Abstand. Seit mittlerweile acht Partien ist die Mannschaft von Sportfreunde-Trainer Ismail Atalan bereits ohne Niederlage.

„Wir tun uns im Moment etwas schwer, uns Torchancen herauszuspielen. Die wenigen, die wir haben, müssen wir deshalb umso konsequenter nutzen“, sagt Borussia-Trainer Arie van Lent. Seine Mannschaft wartet nach der Partie beim SV Rödinghausen (0:0) seit drei Spieltagen auf einen Dreier. Text: fussball.de/mspw

 

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