Westdeutscher Fussballverband e.V.
Allgemein 07.05.2015

Mindestlohn-Debatte: Aktuelle Hinweise der VBG

Die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) weist im Hinblick auf die Mindestlohndebatte auf folgendes hin: Die VBG wird künftig zur Beurteilung der Versicherungsverhältnisse im bezahlten Sport neben einer Mindestvergütung von 200 € netto / monatlich das weiteres Kriterium der "angemessenen Bezahlung" pro Stunde heranziehen. Anhaltspunkt für die Angemessenheit soll ein Richtwert von 8,50 € / Stunde sein, der nicht mit dem Mindestlohn verwechselt werden darf, aber auf vergleichbaren Erwägungen beruht.  

Das heißt, immer dann, wenn ein Sportler beim umgerechneten Zeitaufwand für Training und Wettkampf auf einen Betrag von unter 8,50 € /Stunde kommt, liegt ein wichtiges Indiz für Freizeitsport vor, der Sportler ist dann nicht bei der VBG versichert (ggf. aber über die Gruppenversicherungsverträge der Landessportbünde). Dies gilt als sachgerecht, weil Sport in erster Linie Spaß bei der Ausübung vermittelt und nur dann mit beruflicher Beschäftigung vergleichbar ist, wenn zumindest die Bezahlmaßstäbe ebenfalls in diese Richtung gehen.

Detaillierte Informationen erhalten Sie hier direkt über die Verlautbarung der VBG.

Weitere wichtige Details zum Thema Mindestlohngesetz finden Sie hier!

Spielberechtigungen Regionalliga West