Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 02.02.2018

"Die Regionalliga ist echt, authentisch und daher sexy!"

SPORT1-Moderatorin Nele Schenker erzählt im Interview, warum ihr der Regionalliga-Fußball ans Herz gewachsen ist.

Nele Schenker gilt als das "Gesicht der Regionalliga auf SPORT1". (Foto: WDFV)
Nele Schenker gilt als das "Gesicht der Regionalliga auf SPORT1". (Foto: WDFV)

Kompetent und sympathisch: Wenn Nele Schenker vor die TV-Kameras tritt, dann schauen und hören die Fußball-Fans gerne zu. Seit dieser Saison moderiert die frühere Hürdensprinterin regelmäßig für SPORT1 die Live-Übertragungen aus den Fußball-Regionalligen. Gemeinsam mit Kommentaren-Team Markus Höhner, Thomas Herrmann und Oliver Forster sorgt sie für Schwung auf dem Bildschirm. Es ist ihr anzusehen, dass ihr die Arbeit großen Spaß bereitet. Warum die Regionalliga West für Sie einen ganz besonderen Stellenwert hat, erzählt Nele Schenker im Interview mit der Redaktion der WDFV | SCHAU, dem offiziellen Journal des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV).

Frau Schenker, in den Medien werden Sie bereits als das „Gesicht der Regionalliga auf SPORT1“ angekündigt. Ist es eine besondere Auszeichnung, Frontfrau dieses starken Produktes zu sein?

Seit dieser Saison moderiert Nele Schenker (mitte) regelmäßig für SPORT1 die Live-Übertragungen aus den Fußball-Regionalligen. (Foto: WDFV)
Seit dieser Saison moderiert Nele Schenker (mitte) regelmäßig für SPORT1 die Live-Übertragungen aus den Fußball-Regionalligen. (Foto: WDFV)

Nele Schenker: Definitiv! Ich freue mich sehr darüber und sehe das als großes Kompliment an. Diese Liga liegt mir echt am Herzen. Für BFV.TV begleite ich speziell die Regionalliga Bayern ja bereits seit fünf Jahren. Sie ist echt, authentisch und daher sexy!

Sie waren früher selbst Leistungssportlerin und haben als Hürdensprinterin auf sich aufmerksam gemacht. War die Affinität zum Fußball immer vorhanden?

Nele Schenker: Ich bin nicht von Kindesbeinen an Fußballfan gewesen. Als Leichtathlet spielt man Fußball bekannterweise ja nur zum Warmwerden. Das verstärkte Interesse für den Fußball entwickelte sich „erst“ zu Sportschulzeiten in Cottbus und Potsdam. Dort bin ich mit einigen Spielern und Spielerinnen zur Schule gegangen, die ich heute in den Stadien wieder treffe. Das ist echt cool, weil nach Abpfiff auch gerne mal geplaudert und über alte Zeiten gescherzt wird.

Es ist Ihnen anzusehen, dass Ihnen die Moderation große Freude bereitet. Warum ist das Sendeformat mit dem gezielten Mix aus Emotionen und Informationen genau Ihr Ding?

Nele Schenker: Weil genau dieser Mix das Ganze auf ein anderes Level hebt. Bei uns gibt es etwas on top zur gewohnten Berichterstattung. Wir haben in dieser Liga nicht immer aber immer wieder die Möglichkeit, beispielsweise in die Kabine zu gehen, die Teams mit dem Schiri gemeinsam aufs Feld zu führen und uns während des Spiels mit auf die Bank zu setzen. Wir sind viel näher dran und können andere Einblicke liefern. Diese Nähe ist der große Reiz auch für mich als Moderatorin.

Beschreiben Sie bitte den besonderen Reiz, den die Regionalliga West auf Sie ausübt.

Nele Schenker: Ich lerne die Regionalliga West gerade erst kennen. Da ich meine Übertragungen im Regionalliga-Westen bisher an einer Hand abzählen kann, möchte ich mir auch noch kein abschließendes Urteil erlauben. Dennoch kann ich bereits behaupten, dass die Qualität in dieser Liga vergleichsweise hoch ist. Zudem hat sie Traditionsklubs wie Rot-Weiss Essen, Alemannia Aachen und Rot-Weiß Oberhausen zu bieten. Ich hoffe, dass wir bald mal den Meister Viktoria Köln live zeigen können.

Die Regionalliga im Visier: Im Ü-Wagen von SPORT1 muss bei den Live-Übertragungen jede Einstellung sitzen. (Foto: WDFV)
Die Regionalliga im Visier: Im Ü-Wagen von SPORT1 muss bei den Live-Übertragungen jede Einstellung sitzen. (Foto: WDFV)

Die Live-Übertragungen bieten Traditionsklubs mit Kultfaktor und jede Menge spannende Stories. Wie intensiv fällt Ihre Vorbereitung auf einen Montagabend aus?

Nele Schenker: Die Vorbereitung ist sicher nicht auf Stunden runterzubrechen. Es gilt ja immer, up to date zu sein. Vor einem Spiel intensiviert sich die Recherche, ich führe viele Telefongespräche und wenn möglich schaue ich auch beim Abschlusstraining vorbei. Ich kann mich in so eine Vorbereitung auch gerne mal stundenlang reinsteigern. Und auch nach dem Spiel noch damit weitermachen, wenn ich gewisse Themen besonders spannend finde.

Es heißt, die Regionalliga bietet Fußball zum Anfassen. Wie wichtig sind Ihnen die Geschichten, die abseits der 90 Minuten um Zeugwarte, Maskottchen und Spielerväter stattfinden und von SPORT1 schön aufbereitet werden?

Nele Schenker: Zeugwarte, Maskottchen und Spielerväter gehören genauso zum Fußball dazu wie Spieler, Trainer und Schiedsrichter. Ohne sie geht’s nicht – wieso dann also nicht auch mit ihnen bei einer Liveübertragung? Sie sind die Helden im Hintergrund ohne die es dieses Spiel, in der Form wie wir es lieben, nicht geben würde. Ich finde es toll, dass wir auch ihnen diese Bühne bieten können.

Empfinden Sie die guten Quoten, die SPORT1 bei den Liveübertragungen verzeichnen kann, auch als Bestätigung Ihrer Arbeit und der Arbeit des gesamten SPORT1-Teams?

Nele Schenker: Ja! Ich freue mich sehr, dass unser Programm so gut ankommt. Das Münchner Stadtderby Ende Oktober sahen im Schnitt 650 000 und in der Spitze 780 000 Zuschauer. Auf diese Rekordquote können wir natürlich besonders stolz sein! Auch die Partie Oberhausen gegen Uerdingen kam mit 380 000 Zuschauern in der Spitze richtig gut an. Diese Quoten sind eine tolle Bestätigung für uns.

Interview: WDFV

Berufliche Informationen zu Nele Schenker finden Sie hier im Mitarbeiterprofil bei SPORT1.

 

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