Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 29.07.2015

Besuch in der Kältekammer:
Oberhausen zittert für mehr Leistung

Neues aus der Regionalliga West

Ungewöhnliches Training: "Kleeblätter" in der Kältekammer. Und William-Fils Aubameyang bleibt ein Krayer. Fussball.de hat die Neuigkeiten aus der Regionalliga West zusammengetragen.

In der Kältekammer wurden die "Kleeblätter" ordentlich abgekühlt. (Helios Kliniken)

Zittern für mehr Leistung: Die Mannschaft von Rot-Weiß Oberhausen absolvierte jetzt eine eher ungewöhnliche Trainingseinheit in einem Duisburger Klinikum. In einer Kältekammer mussten die Spieler nacheinander jeweils drei Minuten lang Temperaturen von bis zu minus 80 Grad Celsius über sich ergehen lassen, geschützt nur durch eine kurze Sporthose, Mütze, Handschuhe, Mundschutz und festes Schuhwerk. Der Zweck: Steigerung der Leistungsfähigkeit rechtzeitig vor dem Saisonauftakt bei Viktoria Köln (Samstag, 14 Uhr). Direkt nach der Zeit in der Kammer mussten die „Kleeblätter“ ein Trainingsprogramm absolvieren. Auch RWO-Cheftrainer Andreas Zimmermann testete die „Schockfrostung“ und zeigte sich angetan: „Es fühlte sich gar nicht so kalt an, wie man meinen sollte. Direkt danach wirkt es wie ein Wachmacher. Außerdem tut es immer gut, Abwechslung und neue Dinge in den Trainingsalltag zu integrieren.“

Aubameyang-Bruder bleibt Krayer: Beim FC Kray ist die Vertragsverlängerung mit Defensivspieler William-Fils Aubameyang (28) perfekt. „Willy hat seine Zusage gegeben, dass er auch weiterhin für uns spielen wird“, sagte FCK-Trainer Micha Skorzenski gegenüber FUSSBALL.DE. Der zwei Jahre ältere Bruder von Borussia Dortmunds Bundesliga-Star Pierre-Emerick Aubameyang war erst im Spätherbst 2014 der letzten Saison an die Buderusstraße gewechselt. Dort kam der Gabuner bislang 17 Mal für die Essener zum Einsatz. Als weiteren Zugang nahm der FCK Romas Dressler für zwei Jahre unter Vertrag. Der 27-jährige Stürmer spielte zuletzt für den Südwest-Regionalligisten SV Eintracht Trier. Bitter für Kray: Abwehr-Routinier Vincent Wagner fällt mit einem Muskelfaserriss vorerst aus.

Ex-Chelsea-Torwart weiter die Nummer eins: Niclas Heimann bleibt die Nummer eins im Tor von Aufstiegsaspirant Rot-Weiss Essen. Der 24-Jährige, der schon in der vergangenen Saison 33 der 34 Saisonspiele für die Rot-Weissen bestritten hatte, erhält vom neuen Cheftrainer Jan Siewert den Vorzug gegenüber Robin Heller, der erst vor wenigen Wochen vom DFB-Pokalgegner Fortuna Düsseldorf an die Hafenstraße gewechselt war. Heimann, der seine Ausbildung bei Bayer 04 Leverkusen und beim FC Chelsea in England absolviert hatte, wird damit zum Saisonauftakt am Samstag (ab 14 Uhr) gegen den SC Wiedenbrück sowie beim Pokal-Derby gegen den Zweitligisten aus Düsseldorf (Sonntag, 9. August, 16 Uhr) im RWE-Tor stehen.

Quelle: fussball.de/mspw

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