Westdeutscher Fussballverband e.V.
Verbandsnews 04.11.2016

Peter Frymuth als DFB-Vizepräsident wiedergewählt - Dr. Stephan Osnabrügge bleibt Schatzmeister

DFB-Bundestag in Erfurt

Der DFB-Bundestag fand in Erfurt statt. (Foto: © 2016 Getty Images)
Der DFB-Bundestag fand in Erfurt statt. (Foto: © 2016 Getty Images)

Der Westen ist in den höchsten Gremien des deutschen Fußballs weiterhin stark vertreten. Für das 17-köpfige Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), das Präsident Reinhard Grindel auch in der neuen Legislaturperiode anführt, sind Schatzmeister Dr. Stephan Osnabrügge und Vizepräsident Peter Frymuth, Vizepräsident des Westdeutschen Fußballverbandes (WDFV), in zentralen Positionen wiedergewählt worden. 1. DFB-Vizepräsident kraft seines Amtes als Präsident der Deutschen Fußball Liga (DFL) ist auch in den nächsten Jahren Dr. Reinhard Rauball (Dortmund), der ebenso bestätigt wurde wie der 1. DFL-Vizepräsident Peter Peters (Gelsenkirchen) und DFL-Präsidiumsmitglied Christian Seifert.

Die Wahlen wurden im Rahmen des harmonischen verlaufenen 42. Ordentliche Bundestag des DFB in Erfurt durchgeführt. Das Motto des Bundestages „Vereint neue Wege gehen“, hielt, was es versprach. In seiner Grundsatzrede wies Reinhard Grindel, der ebenfalls im Amt bestätigt wurde, auf den Zusammenhalt als wichtigen Wert hin: „Amateure und Profis halten in Deutschland zusammen wie sonst nirgendwo in Europa. Das macht uns stark, das müssen wir erhalten.“

Dr. Stephan Osnabrügge wurde in seinem Amt als DFB-Schatzmeister bestätigt (Foto: WDFV).
Dr. Stephan Osnabrügge wurde in seinem Amt als DFB-Schatzmeister bestätigt (Foto: WDFV).

Reinhard Grindel hat seit dem 15. April 2016 das Amt des Präsidenten inne. Auf dem damaligen Außerordentlichen Bundestag wurde auch Dr. Stephan Osnabrügge zum DFB-Schatzmeister gewählt. Der Jurist aus Bonn erwarb sich durch gewissenhafte Arbeit viel Vertrauen und wurde in Erfurt von den 258 Delegierten in seinem Amt bestätigt. Dr. Stephan Osnabrügge gehörte bis zu seiner Wahl zum DFB-Schatzmeister dem Präsidium des WFLV (heute WDFV) an und hatte sich unter anderem als Vorsitzender des WFLV-Satzungsausschusses verdient gemacht.

Peter Frymuth, WDFV-Vizepräsident und Präsident des Fußballverbandes Niederrhein (FVN), wurde von den Delegierten einstimmig als DFB-Vizepräsident für „Spielbetrieb und Fußballentwicklung“ wiedergewählt. Damit ist er weiterhin für die 3. Liga, den DFB-Pokal, Zukunftsaktivitäten im Amateurfußball, Imagekampagnen, Ehrenamts-/Mitgliedergewinnung, Vereinsberatung und die Wissenschaft im DFB zuständig. Ein ganz zentraler Punkt wird dabei die Weiterführung des Masterplans Amateurfußball sein.

Peter Frymuth sagte: „Ich freue mich, dass die Delegierten des 42. Ordentlichen DFB-Bundestages mir erneut ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Es ist zum einen eine Bestätigung der geleisteten Arbeit und zum anderen auch ein Ansporn für die kommende Legislaturperiode. Wir wollen unsere Projekte gemeinsam weiterentwickeln und damit insbesondere den Amateurbereich weiterhin stärken und bestmöglich unterstützen. Mit der Fortschreibung des Masterplans haben wir wichtige Weichen gestellt, um dies auch realisieren zu können.“

Weitere Vertreter aus dem WDFV bekleiden in der laufenden Legislaturperiode wichtige Ämter. Manfred Schnieders bleibt Vorsitzender des Spielausschusses. Der Sauerländer Michael Lichtnecker wurde zum Vorsitzenden des Ausschusses für Freizeit- und Breitensport gewählt. Lichtnecker übernahm somit das Amt, in dem Klaus Jahn (Ibbenbüren) in den vergangenen 15 Jahren ein hohes Engagement zum Wohle zum Fußballs gezeigt hatte. Klaus Jahn, dem im August 2016 auf dem WDFV-Verbandstag die WDFV-Ehrenmitgliedschaft verliehen wurde, konnte von 2001 bis 2016 als Vorsitzender des Freizeit- und Breitensportausschusses des DFB herausragende Akzente setzen.

Text: WDFV

 

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