Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 12.01.2017

Essen und Aachen bleiben die Zuschauer-Giganten - Viktoria Köln trifft in jedem Spiel

Regionalliga in Zahlen - Statistik von FUSSBALL.DE

Regionalliga West 16/17: Torshow vom 20. Spieltag.

Die Regionallien befindet sich in der Winterpause: Zeit, Bilanz zu ziehen. Auch auf alle fünf Staffeln bezogen liegen die Traditionsklubs RW Essen und Alemannia Aachen in der Zuschauergunst erneut ganz weit vorne. Viktoria Köln war im ersten Saisonabschnitt besonders torhungrig. FUSSBALL.DE hat noch weitere bemerkenswerte Fakten zusammengestellt.

Zuschauermagnet Hafenstraße: Die meisten Zuschauer kamen zu den Spielen des ehemaligen Bundesligisten Rot-Weiss Essen aus der Regionalliga West ins Stadion an der Hafenstraße. Zu den elf Heimpartien der Essener, die die Hinserie auf Tabellenplatz vier beendeten, kamen 84379 Besucher. Das sind durchschnittlich 7671 Zuschauer pro Begegnung. Den zweit- und dritthöchsten Zuschauerschnitt haben mit dem Essener Ligakonkurrenten Alemannia Aachen (7236) sowie dem Nordost-Regionalligisten FC Energie Cottbus (5070) ebenfalls zwei ehemalige Erstligisten. Bemerkenswert bei Aachen: In der Partie gegen die U 21 des 1. FC Köln (3:2) kamen 21100 Besucher in das Tivolistadion. Grund für die riesige Kulisse: Das Spiel wurde unter dem Motto „Stop Tihange“ ausgetragen. Die Alemannia beteiligte sich damit an einem Protest der Region für eine Schließung des belgischen Atomkraftwerks Tihange, das rund 60 Kilometer von Aachen entfernt liegt. Das AKW gilt nach Einschätzung von Wissenschaftlern als unsicher, weil unter anderem „tausende feine Risse im Reaktorbehälter“ bekannt geworden waren. Insgesamt war die Regionalliga West die Viertligastaffel mit dem höchsten Zuschauerschnitt (2040). Es folgen der Südwesten (1694), der Nordosten (1372), die Regionalliga Bayern (828) und die Nordstaffel (715).

Regionalliga West 2016/17: Torshow vom 7. Spieltag.

Borussia Dortmund noch unbesiegt: Den besten Punkteschnitt aller 91 Regionalligisten hat mit Abstand die SpVgg Unterhaching. Der ehemalige Bundesligist führt die Tabelle in der Regionalliga Bayern mit 19 Punkten Vorsprung vor der U 23 des FC Bayern München an. Insgesamt sammelten die Hachinger aus 21 Begegnungen 57 Punkte. 18 Siege und drei Remis stehen zu Buche. Das ist ein Punkteschnitt von 2,71 Zählern pro Spiel. Die einzige weitere Regionalligamannschaft, die noch unbesiegt ist, ist die U23 von Borussia Dortmund . Der BVB-Nachwuchs rangiert nach elf Siegen und acht Unentschieden auf Platz drei der West-Staffel. Das vom Punkteschnitt her zweitbeste Regionalligateam ist aber der FC Carl Zeiss Jena aus dem Nordosten (2,47). Der FCC sammelte in 17 Spielen 42 Punkte und ist mit vier Punkten Vorsprung auf den FC Energie Cottbus Tabellenführer. Der SV Meppen , Spitzenreiter in der Regionalliga Nord , kommt auf einen Punkteschnitt von 2,32. In 19 Begegnungen holte der ehemalige Zweitligist 44 Zähler und rangiert neun Punkte vor dem ärgsten Verfolger VfB Lübeck.

Haching und Viktoria Köln am torhungrigsten: Nicht nur in Sachen Punkte ist Bayern-Regionalligist SpVgg Unterhaching das Maß aller Dinge. Die Hachinger haben auch die meisten Tore aller Regionalligisten erzielt. Insgesamt netzte die SpVgg in 21 Spielen 67-mal ein. Das ist ein Toreschnitt von 3,19 pro Begegnung. Allein Hachings Torjäger und Ex-Bundesligaspieler Stephan Hain (FC Augsburg) trug sich 23-mal in die Torschützenliste ein. Damit erzielte er mehr als ein Drittel der Hachinger Tore. Die zweitmeisten Treffer markierte West-Regionalligist FC Viktoria Köln (53 Tore in 20 Spielen).

Text: mspw/FUSSBALL.DE

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