Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 10.11.2016

Wuppertaler Gaetano Manno für das "Tor des Monats" nominiert

Notizen aus der Regionalliga West

Regionalliga West 16/17: Die Torshow vom 12. Spieltag.

Der spektakuläre Fallrückzieher von Gaetano Manno, Ex-Bundesligaprofi und derzeitiger Kapitän des Traditionsvereins Wuppertaler SV, aus der Partie bei der SG Wattenscheid 09 (2:1) steht für das „Tor des Monats Oktober“ in der ARD Sportschau zur Wahl. Seine Konkurrenten sind unter anderem Maximilian Arnold vom VfL Wolfsburg und Pascal Köpke vom FC Erzgebirge Aue. Die abstiegsgefährdeten Sportfreunde Siegen lotsen einen Ex-Nationalspieler zu sich und vor dem Topspiel zwischen Spitzenreiter Viktoria Köln und Aufsteiger Bonner SC sind sechs Spieler des Liganeulings besonders heiß auf ihren Ex-Klub. Hier gibt es die wichtigsten News aus der Regionalliga West.

Manno für „Tor des Monats“ nominiert: Ex-Bundesligaprofi Gaetano Manno (34) vom Wuppertaler SV ist mit seinem Fallrückziehertor aus der Partie bei der SG Wattenscheid 09 (2:1) für das „Tor des Monats Oktober“ in der ARD Sportschau nominiert worden. Die Konkurrenten des WSV-Kapitäns sind Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg), Marcel Ziemer (FC Hansa Rostock), Marcel Risse (1. FC Köln) und U 21-Nationalspieler Pascal Köpke (FC Erzgebirge Aue), Sohn von DFB-Torwarttrainer Andreas Köpke. Die Abstimmung läuft noch bis Samstag, 19. November. Manno spielt seit Juli 2015 für den WSV, stieg mit dem ehemaligen Bundesligisten in der zurückliegenden Saison in die Regionalliga auf. Mit acht Treffern und drei Vorlagen ist der Routinier, der früher unter anderem für den VfL Bochum und den VfL Osnabrück aufgelaufen war, der beste Scorer im Team von Trainer Stefan Vollmerhausen. Manno wäre beim WSV der erste Torschütze des Monats überhaupt.

Den Treffer von Gaetano Manno sehen Sie oben in der Regionalliga-West-Torshow!

Ex-Nationalspieler für Abstiegskampf: Die abstiegsbedrohten Sportfreunde Siegen haben David Kammerbauer unter Vertrag genommen. Der 19-jährige Linksverteidiger und frühere Junioren-Nationalspieler war zuletzt bis Sommer für die U 19 des Zweitligisten 1. FC Nürnberg am Ball. Während sein Zwillingsbruder Patrick beim „Club“ als defensiver Mittelfeldspieler einen Profivertrag erhielt, war David Kammerbauer seit Saisonbeginn vereinslos. „David ist ein interessanter, gut ausgebildeter Spieler mit viel Potential, der genau in unser Anforderungsprofil passt. Er hilft uns sofort weiter“, sagt Siegens neuer Sportlicher Leiter Daniel Steuernagel. Kammerbauer erhält zunächst einen Kontrakt bis Saisonende. Im Kellerduell gegen das neue Schlusslicht Rot Weiss Ahlen (1:0) gab er bereits sein Debüt, wurde kurz nach der Pause eingewechselt.

Sextett heiß auf Duell mit Ex-Verein: Vor dem Topspiel zwischen Spitzenreiter FC Viktoria Köln und dem viertplatzierten Aufsteiger Bonner SC am Samstag (ab 14 Uhr) sind einige Spieler des Liganeulings besonders heiß. Gleich sechs Bonner Akteure haben eine Vergangenheit bei der Viktoria. Top-Torjäger Lucas Musculus (15 Treffer), die Verteidiger Ugur Dündar und Roberto Guirino, die Mittelfeldspieler Andreas Akbari, Connor Krempicki und Stürmer David Bors waren bereits für Viktoria Köln am Ball. Für Musculus ist die Partie wie ein Heimspiel. „Meine Eltern wohnen bei Köln und ich lebe mit meiner Freundin im am Köln grenzenden Refrath. Ich bin regelmäßig in der Domstadt“, so der Neffe von Ex-Nationalspieler Stephan Engels im Gespräch mit FUSSBALL.DE.

Neue Nummer eins: Beim SV Rödinghausen steht weiterhin Tim Paterok zwischen den Pfosten. Obwohl die vierwöchige Rotsperre des etatmäßigen Stammtorhüters Jan Schönwälder vor der Partie bei der SG Wattenscheid 09 (1:1) abgelaufen war, setzte SVR-Cheftrainer Alfred Nijhuis weiterhin auf Paterok. Schönwälder musste sich mit einem Platz auf der Ersatzbank begnügen. Der 25-Jährige Schönwälder hatte die ersten zehn Ligapartien in dieser Saison bestritten, musste dabei 14 Treffer hinnehmen. Paterok (24), der zuvor beim Südwest-Regionalligisten Wormatia Worms unter Vertrag stand und erst Mitte Oktober nach Rödinghausen gewechselt war, musste in Wattenscheid bei seinem vierten Punktspiel-Einsatz zum ersten Mal hinter sich greifen.

Sprockhövel will sich verstärken: Die TSG Sprockhövel will ihren Kader in der Winterpause verstärken. Der Tabellenvorletzte sieht sich deshalb auf dem Transfermarkt nach möglichen Zugängen um. Um für den Abstiegskampf gerüstet zu sein, wird für alle Mannschaftsteile gesucht. „Wir sondieren den Markt und hoffen, im Winter den einen oder anderen Spieler verpflichten zu können“, sagt TSG-Trainer Andrius Balaika gegenüber FUSSBALL.DE. „Wichtig ist vor allem, dass ein Zugang charakterlich zu uns passt. Deshalb schauen wir nicht nur auf die sportliche Qualität. Bei uns tanzt keiner aus der Reihe, das muss auch in Zukunft so bleiben“, so Balaika.

Trauer um Harry de Vlugt: Der Traditionsverein Rot-Weiss Essen trauert um seinen früheren Stürmer Harry de Vlugt, der im Alter von 69 Jahren verstorben ist. Der Niederländer war 1972 vom SV Meppen an die Hafenstraße gewechselt, hatte gleich in seiner Premierensaison großen Anteil an der Rückkehr in die Bundesliga. Allein in der Aufstiegsrunde traf er in acht Partien sechsmal. Er entwickelte sich zu einem Publikumsliebling, erzielte in der höchsten deutschen Spielklasse in 27 Begegnungen elf Treffer für RWE, ehe er seine Karriere 1975 verletzungsbedingt beenden musste. Insgesamt kam Harry de Vlugt auf 56 Einsätze (25 Tore) für die Rot-Weissen.

Schulter macht nicht mit: Farat Toku, Trainer der SG Wattenscheid 09, muss derzeit auf Berkant Canbulut verzichten. Der 24-jährige Offensivspieler laboriert an einer Entzündung in der Schulter, fiel bereits für die Partie gegen den SV Rödinghausen (1:1) aus. Die angeschlagenen Offensivakteure Nico Buckmaier (23/Grippe) und Jonas Erwig-Drüppel (25/Handbruch) standen dagegen wieder im Kader und wurden eingewechselt. Erstmals in dieser Saison spielten Defensivspieler Nils Hönicke (23) und Mittelfeldakteur Ilias Anan (20) von Beginn an.

Entwarnung bei Marco Hober: Die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund muss nur für kurze Zeit ohne Marco Hober auskommen. Der 21-jährige Offensivspieler hatte sich im Spitzenspiel bei der zweiten Mannschaft von Borussia Mönchengladbach (2:2) eine Oberschenkelverletzung zugezogen. Bei einem MRT-Termin wurde „nur“ eine schwere Zerrung diagnostiziert. Damit muss Hober in der Liga nicht pausieren, denn für die noch ungeschlagenen Dortmunder geht es erst in rund zwei Wochen weiter. Am Mittwoch, 23. November, (ab 19.30 Uhr) steht die Partie gegen den SV Rödinghausen mit dem ehemaligen Dortmunder Profi Alfred Nijhuis an der Seitenlinie an. Der SVR-Trainer war von 1998 bis 2001 für den BVB am Ball.

Pokal-Hit terminiert: Das Achtelfinale im Mittelrheinpokal zwischen Alemannia Aachen und dem Drittligisten SC Fortuna Köln wurde jetzt zeitgenau terminiert. Das Duell der beiden ehemaligen Bundesligisten wird am Mittwoch, 23. November, im Aachener Tivoli-Stadion ausgetragen. Anstoß ist um 19 Uhr. Nur der Gewinner des Pokalwettbewerbs qualifiziert sich für die nächste Hauptrunde um den DFB-Pokal. Text: FUSSBALL.DE/mspw

 

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