Westdeutscher Fussballverband e.V.
Allgemein 29.12.2012

FELIX Award 2012

Sportministerin Ute Schäfer, Britta Heidemann und BKK-Vorstandsmitglied Roland Wien, Foto: Andrea Bowinkelmann
Es war ein rauschendes Fest des NRW-Sports, das in den Ehrungen der Sportlerinnen und Sportler seinen Höhepunkt fand. Die Verleihung der FELIX-Awards 2012 in den Dortmunder Westfalenhallen am 14. Dezember bildete für NRW als Sportland Nr. 1 ein besonderes Highlight. Insgesamt wurde die Auszeichnung in sieben Kategorien vergeben. Prominenz aus Sport, Politik, Wirtschaft und Medien gab sich ein Stelldichein. Die Sportgala hat sich im sechsten Jahr ihres Bestehens zu einem echten gesellschaftlichen Ereignis entwickelt. Oder wie es Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes NRW, ausdrückte: „Wenn es die NRW-Sportgala nicht gäbe, man müsste sie erfinden.“

Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt. Dieser Satz des römischen Philosophen Seneca gilt bis in unsere Tage und bewahrheitet sich auch im sportlichen Wettkampf. Beispiel Björn Otto: Zur besten Fernsehzeit hatte sich der Stabhochspringer vom LAV Bayer Uerdingen/Dormagen bei den Olympischen Spielen in London einen spektakulären Zweikampf mit dem Franzosen Renaud Lavillenie geliefert. Er gewann schließlich die Silbermedaille und die Sympathien der Zuschauer. Jetzt wählten ihn seine Fans zum NRW-Sportler des Jahres – womit er knapp vor dem Judoka Ole Bischof lag. Zur NRW-Sportlerin des Jahres wurde Britta Heidemann (Fechten) „gekrönt“. Sie nahm nach 2008 ihren zweiten FELIX entgegen – mit hauchdünnem Vorsprung auf Speerwerferin Linda Stahl. Die 29-jährige Fechterin hatte in London die erste Medaille für Deutschland geholt – und gab damit dem Team großen Schwung.

Die Beachvolleyball-Olympiasieger Julius Brink und Jonas Reckermann jubelten über ihren Erfolg als „Team des Jahres“ vor den deutschen Hockeyherren. Judoka Maike Ziech nahm den FELIX als „Newcomerin des Jahres“ vor dem Kanuten Max Rendschmidt in Empfang. Ralf Holtmeyer wurde „Trainer des Jahres“ vor Steffi Nerius. In der Kategorie „Behindertensportler des Jahres“, die in diesem Jahr erstmals frei gewählt wurde, sammelte Tischtennisspieler Jochen Wollmert mehr Stimmen als unter anderem Heinrich Popow. Der Fußball-FELIX, als offene Kategorie, ging an Nationalspieler Marco Reus. 

 

Große Resonanz

Fast 97.000 Bürgerinnen und Bürgern hatten aus jeweils fünf Nominierten in insgesamt sieben Kategorien gewählt. Rund 1.400 Gäste verfolgten die Preisverleihung zu der die Landesregierung und der Landessportbund NRW gemeinsam eingeladen hatten.

Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes NRW: „Auch wenn an diesem denkwürdigen Abend nur einzelne Akteure ausgezeichnet werden konnten, gebührt doch jedem Anerkennung, der sich für den Sport in NRW stark macht. Der FELIX-Award ist dafür ein wichtiges Symbol.“ NRW-Sportministerin Ute Schäfer freute sich über die große Resonanz bei der Sportlerwahl: „Herausragende Leistungen einzelner oder einer Mannschaft begeistern die Menschen immer wieder neu.“

Einen sehr unterhaltsamen Abschluss fand die Sportgala durch die Popsängerin Oceana mit Band. Weitere Höhepunkte wie ein mehrgängiges Galadinner, die „Anmerkungen“ von Ruhrgebiets-Kabarretist Frank Goosen, beeindruckende Artistik und die große Aftershowparty machten den FELIX-Award 2012 für die Gäste zu einem unvergesslichen Abend.

Weitere Informationen: http://www.nrw-sportlerdesjahres.de/


Text: Frank-Michael Rall, Theo Düttmann

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