Westdeutscher Fussballverband e.V.
Leichtathletik 17.03.2014

Sabrina Mockenhaupt zeigte
in Salzkotten allen die Fersen

Sabrina Mockenhaupt in Top Form (Foto: Peter Middel)

Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) gelang bei den westdeutschen Straßenlaufmeisterschaften über 10km in Salzkotten ein souveräner Start-Ziel-Sieg in guten 32:29 Minuten vor Christel Dörschel (34:52 Min.) und Sandra Klein (beide SG Wenden, 35:24 Min.).

„Ich habe mich heute in einer recht guten Form gefühlt,  im Gegensatz zu den deutschen Crossmeisterschaften vor einer Woche in Löningen, wo ich trotz meines Erfolges noch sehr müde von meinem dreiwöchigen Trainingslager in Kenia war. Für mich war das heute ein ganz anderes Laufgefühl,“ freute sich  die mehrfache Deutsche Langstreckenmeisterin.

Sabrina Mockenhaupts großes Ziel bilden in diesem Jahr die Leichtathletik-Europameisterschaften in Zürich. Im Mai will sie sich entscheiden, ob sie dort über 10km oder im Marathonlauf starten wird. Eine wichtige Standortbestimmung im Hinblick auf die EM wird für sie der Halbmarathon in zwei Wochen in Berlin bilden, wo sie eine Zeit um
1:10 Stunden anstrebt.

 

Tim-Arne Sidenstein dominierte bei den Männern

Bei den Männern verbesserte Tim-Arne Sidenstein (SG Wenden, Start-Nr. 1328) auf dem schnellen Kurs in Salzkotten seine 10km-Straßenlauf- Bestzeit  um 25 Sekunden auf ausgezeichnete 29:50 Minuten und siegte damit vor dem gebürtigen Äthiopier Ejob Salomun (ebenfalls SG Wenden,
30:03 Min.) und Christian Schmitz (LG Maifeld-Pellenz, 30:26 Min.).

„Der letzte Kilometer war für mich ganz schön anstrengend, denn ich wollte nach einer 5km-Zwischenzeit von
15:06 Minuten  unbedingt unter 30 Minuten bleiben. Nun habe ich eigentlich schon mein Saisonziel erreicht,“ befand der
25-jährige  Wendener, der bereits eine Woche zuvor bei den deutschen Crossmeisterschaften in Löningen auf seine hervorragende Form aufmerksam machte. Nachdem der Schützling von Egon Bröcher über 10 km die 30 Minuten geknackt hat, möchte er nun auf der Bahn über 5000 m die 14 Minuten angreifen.

Der Konditormeister hat inzwischen etwas bessere Rahmenbedingungen erhalten. Er arbeitet zwar immer noch bei derselben Firma, doch hat er einen anderen Arbeitsplatz erhalten, auf dem  er nicht mehr wie bisher um „Mitternacht“, sondern erst um 6.00 Uhr in der Früh anfangen muss.

Auffallend bei den Männern war die große Überlegenheit der SG Wenden. Neben Gesamtsieger Tim-Arne Sidenstein gehörten noch Ejob Salomun (2. in 30:03 Min.), der seit Oktober 2013 in Deutschland weilt, und Alexander Henne
30:36 Minuten dem siegreichen Trikot von Wendens Erfolgscoach Egon Bröcher an.

„Da der Kurs nicht windanfällig ist, hat es in Salzkotten wieder schnelle Zeiten gegeben. Die Ergebnisse dieser Meisterschaften sind sehr zufriedenstellend;“ bilanzierte NRW-Lauftrainer, Leo Monz-Dietz.

    

Quelle: FLVW/Peter Middel

Spielberechtigungen Regionalliga West