Westdeutscher Fussballverband e.V.
Leichtathletik 10.02.2014

Sebastian Ernst glänzt
mit 20,73 Sekunden über 200 m

Sebastian Ernst deutlich unter 21 Sekunden

Er hat eine schnelle Zeit unter 20,90 Sekunden versprochen. Und er hat Wort gehalten! Sebastian Ernst hat bei einem Sportfest in Leipzig für das Highlight aus Wattenscheider Sicht gesorgt. Er gewann die 200 Meter in 20,73 Sekunden, blieb dabei als einziger Sprinter überhaupt unter 21,00 Sekunden.

Und natürlich war der Inhaber des deutschen Hallenrekordes hochzufrieden: „Es war meine viertschnellste Zeit überhaupt, darauf lässt sich aufbauen! Ich habe gezeigt, dass man mich nicht so einfach abziehen kann.“ Bei den Westdeutschen Hallen-Meisterschaften hatte Ernst noch Aleixo-Platini Menga den Vortritt lassen müssen. Diesmal hatte der Leverkusener mit 21,15 Sekunden keine Chance. TV-01-Rückkehrer Robin Erewa wurde in der Arena in der Gesamtabrechnung Vierter (21,23 sec). Maurice Huke jubelte einmal mehr über eine neue Hallenbestzeit: 21,43 Sekunden, Platz sechs. Sebastian Ernst hat sich in jedem Fall als Top-Favorit für die Deutschen Hallen-Meisterschaften an gleicher Stelle (22./23. Februar) in Szene gesetzt. Sein Hauptkonkurrent? Ein Wattenscheider, wenn es nach Ernst geht! „Alex Kosenkow darf man niemals unterschätzen. Den habe ich auf jeden Fall auf dem Schirm!“

Maike Dix wieder mit Bestzeit

Bei den Frauen hat Wattenscheids Maike Dix ihre deutsche 200-Meter-Jahresbestzeit von 23,51 Sekunden noch einmal deutlich gesteigert: 23,27 Sekunden wurden in der Arena gestoppt. „Wieder Bestzeit - und das sehr deutlich“, jubelte Dix, die auch über 60 Meter (7,48 sec) Bestzeit lief und so in Topform ist. „Die Bahn in Leipzig ist mit sechs Bahnen und Mondobelag sehr schnell und diese Bedingungen konnte ich auch ganz gut nutzen.“

Christian Blum war mit seinem Auftritt über 60 Meter gar nicht zufrieden: 6,76 Sekunden im Endlauf, immerhin 6,70 im Vorlauf. Zudem musste der bis dahin jahresschnellste Deutsche zur Kenntnis nehmen, wie Alex Schaf vom VfB Stuttgart in Sindelfingen mit 6,59 Sekunden die Hallen-WM-Norm unterbot. „Der ganze Tag war nix, die Spannung war nicht da. Das ist sicher nicht das, was ich abrufen kann“, meinte Blum – und blickt schon nach vorn Richtung Hallen-DM: „Die Generalprobe ging schief. Dann klappt die Premiere!“ 01-Routinier Alexander Kosenkow verzichtete aufgrund von Wadenproblemen aufs Finale, zeigte sich aber mit 6,72 Sekunden im Vorlauf nach weitgehend überstandener Erkältung zufrieden: „Die Zeit stimmt mich sehr zuversichtlich für die kommenden Aufgaben. Auf der anderen Seite merkt man in so einer extremen Wettkampfsituation schon, dass der Körper noch nicht ganz erholt ist.“

 

Quelle: FLVW/Michael Ragsch

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