Westdeutscher Fussballverband e.V.
Fußball-Allgemein 10.11.2014

So klappt das perfekte Timing beim Kopfball

Trainings-Tipps

Um die Kopfballtechnik richtig vermitteln zu können, bedarf es zunächst einmal einer guten Bewegungsvorstellung der verschiedenen Kopfballarten. (Foto: DFB)

Das Kopfballspiel gehört zu den am häufigsten vernachlässigten Techniken im Fußball. Dabei erfordert vor allem der Kopfball ein perfektes Zusammenspiel von Anlauf, Absprung, Kopfstoß und Landung, damit ein Ball das gegnerische Tor in Gefahr bringen kann.

Um die Kopfballtechnik richtig vermitteln zu können, bedarf es zunächst einmal einer guten Bewegungsvorstellung der verschiedenen Kopfballarten. Kopfbälle können aus dem Stand, aus dem Lauf oder aus dem Sprung erfolgen. Der Absprung kann ein- oder beidbeinig sowie ebenfalls aus dem Stand oder aus dem Lauf sein.

Gemeinsam mit dem Fachportal Fußball.de wollen wir gute Bewegungsvorstellungen der verschiedenen Techniken vermitteln.

Hierfür kommen zahlreiche Bildreihen zum Einsatz (siehe unten). Weitere Übungsformen finden Sie direkt hier unter fussball.de.

Bewegungsbeschreibung

  • Den Ball möglichst lange anvisieren (Bild 1).
  • Auf die Zehenspitzen stellen, um die optimale Höhe ‘justieren’ zu können (Bild 1).
  • Frühzeitig eine Ganzkörperbogenspannung aufbauen („Flitzebogen!“) und bis zum Kopfball beibehalten (Bild 2).
  • Ball mit der Stirn mittig treffen. Dabei mit dem gesamten Körper explosiv gerade nach vorne ausschwingen (Bild 3).
  • Dem Ball hinterherschauen (Bild 4).

Mögliche Fehler

  • Die Ganzkörperspannung reicht nicht aus. Wenig Bewegungsspielraum in der Nackenmuskulatur.
  • Die Beweglichkeit der Rückenmuskulatur reicht nicht aus: Bogenspannung!
  • Keine Ganzkörperspannung: Bewegung erfolgt nur aus Kopf/Nacken.
  • „Augen zu!“: Der Ball wird nicht anvisiert und nicht optimal in der Mitte getroffen.
  • Einknicken nach der Aktion ('Diener')

Korrekturhinweise

  • Die Muskulatur des ganzen Körpers anspannen. Den Gelenken so keine Bewegungsspielräume lassen.
  • Gegebenenfalls zusätzlich Stabilisierungs- und Dehnübungen für die beteiligten Muskelgruppen durchführen.
  • „Schauen, wie der Ball im Netz zappelt!“ oder „Die Reise des Balles verfolgen“.

 

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