Westdeutscher Fussballverband e.V.
Jugend-Fußball 06.04.2017

Holger Bellinghoff: "Wir freuen uns auf ein schönes Event"

Soccer-Court Turnier bei den Ruhr Games 2017

Beim Soccer-Court Turnier der Ruhr Games 2017 können sich auch Straßenfußballer beweisen und viel Spaß haben. (Foto: Ruhr Games 2017)
Beim Soccer-Court Turnier der Ruhr Games 2017 können sich auch Straßenfußballer beweisen und viel Spaß haben. (Foto: Ruhr Games 2017)

Beim Soccer-Court Turnier der Ruhr Games 2017 können sich ambitionierte Vereins-, aber auch Freizeit- und Straßenfußballer beweisen und viel Spaß haben.

Den Start der Ruhr Games 2017 kann Holger Bellinghoff kaum noch erwarten. „Wir freuen uns sehr auf die Ruhr Games und die damit verbundenen Aufgaben. Das wird ein richtig schönes Event im Juni“, sagt der Vorsitzende des WDFV-Jugendausschusses. Erneut ist der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) in das große Festival in der Metropole Ruhr eingebunden.

Geboten werden Internationale Sportwettkämpfe, Actionsport-Contests, Konzerte, Street Art, Workshops, Tanz, Virtual Reality, Shows, Jugendcamp, Mitmachaktionen und Partys. Alles gratis!

Der WDFV beteiligt sich hierbei vor allem mit der Planung, Organisation und Durchführung von zwei großen Soccer-Court Turnieren, die in der Sportstadt in unmittelbarer Nähe zum Jugendcamp ausgetragen werden. Gemeinsam mit dem Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW) und dem Fußballkreis Unna/Hamm stellt der WDFV die Turnierleitung.

Das Rahmenprogramm unter anderem mit Torwand, Geschwindigkeitsmessanlage und der Abnahme des DFB-Fußballabzeichens wird durch die Junior-Teams des Fußballverband Niederrheins und des WDFV umgesetzt. Durch das Event erwartet Holger Bellinghoff einen Schub für die Fußballjugend in NRW. Darüber sprachen wir mit dem WDFV-Präsidiumsmitglied im folgenden Interview.

Herr Bellinghoff, bei der zweiten Auflage der Ruhr Games gehört das Soccer-Court Turnier zu den Event-Höhepunkten. Welchen Stellenwert hat das Sport- und Kultur-Festival für die Fußball-Jugend in Nordrhein-Westfalen?

Holger Bellinghoff: Die Bedeutung der Ruhr Games ist für den Fußball in NRW sehr hoch. Es ist eine Gelegenheit, den Volkssport Fußball gut zu repräsentieren. Wir können Jugendliche erreichen, die vielleicht noch nicht im Verein sportlich aktiv sind. Der Fußball hat zudem den Anspruch als große Sportart an so einer Sache wie den Ruhr Games mitzuwirken. Für mich persönlich ist es sehr spannend, weil das Jugendcamp in meiner Heimatstadt Hamm stattfindet. Deshalb begrüße ich die Ruhr Games und bin froh, dass wir uns als Regionalverband mit einbringen können.

Der Deutsche Fußball-Bund bewirbt sich um die Ausrichtung der EM 2024. Das ist Fußball im großen Stil. Auch die Ruhr Games sollen ein stimmungsvolles Festival werden. Ergänzen sich solche Veranstaltungen?

Holger Bellinghoff: Ich gehe davon aus, dass die Ruhr Games eine Werbung für den Fußball sein werden. Und der Fußball ist positiver Werbung nicht abgeneigt. Das dürfen wir nicht vergessen. Auch der Jugendfußball ist für jede Werbung dankbar, denn wir kämpfen wie viele andere Sportarten auch mit den rückgängigen Mitgliederzahlen. Da müssen wir uns nichts vormachen.

Durch das Event erwartet Holger Bellinghoff einen Schub für die Fußballjugend in NRW. (Foto: WDFV/Archiv)
Durch das Event erwartet Holger Bellinghoff einen Schub für die Fußballjugend in NRW. (Foto: WDFV/Archiv)

Dass Sport und Kultur eine Symbiose ergeben können, wurde schon häufig bewiesen. In Hamm findet zudem noch ein Jugendcamp statt. Wie besonders ist diese Mixtur?

Holger Bellinghoff: Die Ruhr Games sind ein internationaler Sportwettkampf mit Rahmenprogramm. Es ist ein richtiges Sport- und Kulturfestival und somit eine tolle Sache. Wir können auch viele Menschen erreichen, die noch nicht im Fußballverein aktiv sind.

Anders als bei den Ruhr Games 2015 wird die Sportartart Fußball 2017 in Hamm als offenes Soccer-Court Turnier mit je fünf Spielerinnen und Spielern pro Team gespielt. Ist der jugendliche Anstrich bewusst gewählt?

Holger Bellinghoff: Ich habe selber in der Vergangenheit mal die Stadtauswahl Hamm beim Ruhr Games-Vorgänger, der Ruhr-Olympiade, als Trainer betreut. Im Prinzip hatten Vereinsmannschaften die Stadt vertreten. Jetzt läuft es etwas anders ab. Es werden zehn Vereinsmannschaften pro Turnier teilnehmen, aber es gibt auch die Möglichkeiten, innerhalb des Jugendcamps eigene Teams zu bilden. Diese entstehen aus den unterschiedlichsten Strukturen. Es können sich Jugendliche anmelden, die bisher noch nicht Fußball spielen oder aus verschiedenen Vereinen kommen. Die Austragung der Spiele in einem Soccer-Court ist ideal und bietet den Zuschauern ein attraktives Spiel mit Banden und vielen Toren. Aus dem Straßenfußball stammen die meisten Talente. Es gibt ja nicht von ungefähr inzwischen ganz viele Soccerhallen in NRW. Die Spielerinnen und Spieler werden jede Menge Spaß und Action haben. Davon gehe ich fest aus.

Das verspricht auch eine besondere Attraktivität für die Zuschauer?

Holger Bellinghoff: Mit Sicherheit werden die Ruhr Games für die Zuschauer sehr attraktiv. Nach dem überarbeiteten Raumkonzept für den Standort Hamm, werden die Vor-, Zwischen und Endrunde auf dem Naturrasenplatz des Jahnstadions direkt neben dem Camp ausgetragen. Es ist geplant, dass die anderen Fachverbände ihre Wettkämpfe ebenfalls im Jahnstadion austragen. Deshalb können wir mit einem hohen Zuschauerzuspruch rechnen.

WDFV

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