Westdeutscher Fussballverband e.V.
Fußball-Allgemein 26.02.2015

Spielverlegung wegen Grippewelle? So geht's

Leere Plätze wegen Grippewelle?

In allen Ecken Deutschlands wird seit Wochen geschnieft, gehustet und gekränkelt. Die Grippewelle geht um. Auch die Amateurfußballer und Amateurfußballerinnen bleiben nicht verschont. Die Spielerdecke wird vielerorts immer dünner. Und das kurz vor dem Start der Rückrunde. Wann kann eine Partie eigentlich aufgrund von erkrankten Spielern verlegt werden?

„Sorry, Trainer. Aber ich kann heute nicht ins Training kommen. Bin krank.“ Die Sorgenfalten vieler Trainer im Amateurfußball werden angesichts der Grippewelle in Deutschland immer größer - und der Gipfel ist laut Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung noch nicht einmal erreicht. Was also tun, wenn zum ersten Rückrundenspiel nur eine Handvoll Spieler zur Verfügung steht?

Betroffene Mannschaften müssen sich in diesem Fall beim jeweiligen Klassenleiter melden. Zwar sind in der Satzung Richtlinien für die Entscheidung zu finden, doch der finale Entschluss über eine Spielverlegung obliegt dem Klassenleiter.

Schlechte Karten bei Verletzungen

Wichtig ist für Vereine also, die Bitte um eine Spielverlegung plausibel zu begründen. Ärztliche Atteste sind dabei von Vorteil oder eine hohe Anzahl an erkrankten Spielern, aber auch die Information, dass man nicht auf Spieler einer Reserve- oder Jugendmannschaft zurückgreifen kann. Mit verletzten Spielern oder gar Sperren hat man hingegen schlechte Karten.

Ist der Klassenleiter von der Begründung überzeugt und stellt fest, dass unter diesen Bedingungen kein sportlich fairer Wettkampf möglich ist, informiert er beide Vereine und terminiert in Absprache mit den Beteiligten einen Nachholspiel. Ein Einspruch gegen diese Entscheidung ist nicht möglich.

Spielberechtigungen Regionalliga West