Westdeutscher Fussballverband e.V.
Futsal 15.09.2012

Torfestivals zum Saisonauftakt

Uerdingen übernimmt Spitze in der WFLV-Futsal-Liga

Holzpfosten Schwerte siegte zum Saisonstart.

Zum Saisonauftakt in der WFLV-Futsal-Liga fielen Tore am Fließband. Bayer Uerdingen übernahm zunächst die Tabellenspitze. In Düsseldorf feierten die Krefelder ein deutliches 6:0 gegen Sportfreunde Uni Siegen. Die Uerdinger, die vor Saisonstart einige Verstärkungen aus Köln begrüßen konnten, wurden ihrer Mitfavoritenstellung damit gerecht.

Ausgeglichener verliefen die weiteren Partien in Düsseldorf. Die Hausherren Futsal Lions besiegten Wuppertal mit 5:2. Aufsteiger Wesel unterlag gegen Vorjahressieger UFC Münster mit 5:7. Zudem verloren die Panthers Köln mit 3:7 gegen Holzpfosten Schwerte.

Holzpfosten heiß auf Saisonstart:
"WFLV-Liga auf hohem Futsal-Niveau"

Holzpfosten Schwerte: Spielertrainer Nils Klems im Interview

Heiß auf die Saison: Spielertrainer Nils Klems. (Foto: Uwe Lauschner)

Am 15. September startet die WFLV-Futsal-Liga in die nächste Saison. Die Vorfreude bei den Teams ist riesig. Bei den Auftritten von Holzpfosten Schwerte herrschte in den vergangenen Jahren stets eine ausgezeichnete Stimmung. Das soll sich nicht ändern. Im  Exklusiv-Interview äußert sich Spielertrainer Nils Klems vor dem Saisonstart zu den Erwartungen und Zielen.

Was sind Ihre Ziele für die Saison 2012/2013?

Nils Klems: Wir wollen insgesamt einfach konstanter werden und uns durch einen festen Kader und regelmäßiges Training im technischen und taktischen Bereich weiterentwickeln. Dass wir dafür erst einmal einen Schritt zurück machen müssen, um danach hoffentlich zwei nach vorne zu gehen, nehmen wir dabei in Kauf. Trotzdem wollen wir natürlich mindestens Platz Fünf erreichen was bei der kleinen und stark besetzten Liga schon nicht so leicht wird.

Welche generellen Erwartungen haben Sie an die neue Saison?

Nils Klems: Wir erhoffen uns noch bessere Strukturen im Futsal-Bereich und erwarten eine ausgeglichene WFLV-Liga auf deutschlandweit sehr hohem Futsal-Niveau.

Welche Vereine sind Ihre Favoriten für die Meisterschaft?

Nils Klems: Die Panthers Köln und der UFC Münster sind auch in diesem Jahr wieder die Favoriten, weil sie einfach bereits einen sehr guten Futsal spielen und auf vorhandene Automatismen zurückgreifen können. Aber auch bei Bayer Uerdingen wächst einiges zusammen, die sollte man in dieser Saison mit auf dem Zettel haben.

Futsal-Lions-Coach Mirza: Hoher Actionfaktor!

Exklusiv-Interview zum Saisonstart

Die Lions Düsseldorf sind heiß auf die neue Saison.

Am 15. September startet die WFLV-Futsal-Liga in die nächste Saison. Die Vorfreude bei den Teams ist riesig. Sascha Mirza, Trainer der Futsal Lions TuRU Düsseldorf, kann das nur bestätigen. Im Exklusiv-Interview äußert er sich zu den Erwartungen und Zielen.

Sascha Mirza, was sind Ihre Ziele für die Saison 2012/2013?

Sascha Mirza: Das Optimum aus der Mannschaft herausholen und die Qualifikation zum Viertelfinale schaffen.

Welche generellen Erwartungen haben Sie an die neue Saison?

Sascha Mirza: Es könnte eine ziemlich ausgeglichene Spielzeit werden mit vielen knappen Spielausgängen. 

Welche Vereine sind Ihre Favoriten für die Meisterschaft? 

Sascha Mirza: Natürlich in erster Linie Titelverteidiger UFC Münster, gefolgt von Futsal Panthers Köln, Vizemeister letzte Saison, aber auch Holzpfosten Schwerte und, wenn es keinen Fehlstart gibt oder viele Spieler fehlen, auch Futsal Lions TuRU Düsseldorf! Der UFC Münster steht seit Jahren unter den Top 3 NRW's! Es ist eine eingespielte Truppe mit sehr großer Erfahrung. Die Futsal Panthers Köln sind immer ein Kandidat für die ersten 3 Plätze, große internationale Erfahrung. Zu Holzpfosten Schwerte: Absolut etabliert in der Futsalszene. Die Eingespieltheit und die Kampfkraft könnten ein Bonus sein. Die Futsal Lions TuRU Düsseldorf sind durchaus ein Mitbewerber um die oberen Plätze, wenn es keinen Aderlaß an Spielern gibt. Vorteil: Mannschaft ist zusammengewachsen über die Spielzeiten.

Haben Sie einen Spieler in Ihrer Mannschaft, dem eine ganz besondere Entwicklung zugetraut werden kann-einen, den man sich merken sollte?

Sascha Mirza: In der Tat. Yassine El-Abduli, ein gutes Beispiel an Trainingsfleiß und Weiterentwicklung. Aber auch unser Torwart, Lucas Stavenhagen, der immer ein hohes Niveau an den Tag legt und auch ein Garant sein kann für Titel.

Warum sollten Futsal-Fans die Spiele Ihrer Mannschaft keinesfalls verpassen?

Sascha Mirza: Wegen des hohen Actionfaktors - und auch das Ambiente stimmt!

Starke Refelxe: Daniel Otto. (Foto: Lauschner)

Haben Sie einen Spieler in Ihrer Mannschaft, dem eine ganz besondere Entwicklung zugetraut werden kann – einen, den man sich merken sollte?

Nils Klems: Man sollte sich sicherlich Torhüter Daniel Otto merken. Reflexe, Antizipation, Spielverständnis und Technik sind bei ihm schon sehr gut, wenn er jetzt noch seine Emotionen in den Griff bekommt, an seinem Umschaltverhalten und an den Abwürfen arbeitet, gehört er ganz sicher zu den besten Futsal Torhütern Deutschlands.

Warum sollten Futsal-Fans die Spiele Ihrer Mannschaft keinesfalls verpassen?

Nils Klems: Die Stimmung in der Schwerter Alfred-Berg-Sporthalle sucht deutschlandweit sicherlich ihresgleichen, bei den beiden bisherigen Heimspieltagen waren jeweils knapp 500 Zuschauer vor Ort. Einen riesengroßen Anteil daran hat – neben den unglaublich engagierten Organisatoren hinter den Kulissen – sicherlich unser Fanclub, der regelmäßig bei den Spielen der Mannschaft dabei ist und für eine unvergleichliche Atmosphäre auf und neben dem Platz sorgt.

Futsal-Lions-Coach Mirza: Hoher Actionfaktor!

Exklusiv-Interview zum Saisonstart

Die Lions Düsseldorf sind heiß auf die neue Saison.

Am 15. September startet die WFLV-Futsal-Liga in die nächste Saison. Die Vorfreude bei den Teams ist riesig. Sascha Mirza, Trainer der Futsal Lions TuRU Düsseldorf, kann das nur bestätigen. Im Exklusiv-Interview äußert er sich zu den Erwartungen und Zielen.

Sascha Mirza, was sind Ihre Ziele für die Saison 2012/2013?

Sascha Mirza: Das Optimum aus der Mannschaft herausholen und die Qualifikation zum Viertelfinale schaffen.

Welche generellen Erwartungen haben Sie an die neue Saison?

Sascha Mirza: Es könnte eine ziemlich ausgeglichene Spielzeit werden mit vielen knappen Spielausgängen. 

Welche Vereine sind Ihre Favoriten für die Meisterschaft? 

Sascha Mirza: Natürlich in erster Linie Titelverteidiger UFC Münster, gefolgt von Futsal Panthers Köln, Vizemeister letzte Saison, aber auch Holzpfosten Schwerte und, wenn es keinen Fehlstart gibt oder viele Spieler fehlen, auch Futsal Lions TuRU Düsseldorf! Der UFC Münster steht seit Jahren unter den Top 3 NRW's! Es ist eine eingespielte Truppe mit sehr großer Erfahrung. Die Futsal Panthers Köln sind immer ein Kandidat für die ersten 3 Plätze, große internationale Erfahrung. Zu Holzpfosten Schwerte: Absolut etabliert in der Futsalszene. Die Eingespieltheit und die Kampfkraft könnten ein Bonus sein. Die Futsal Lions TuRU Düsseldorf sind durchaus ein Mitbewerber um die oberen Plätze, wenn es keinen Aderlaß an Spielern gibt. Vorteil: Mannschaft ist zusammengewachsen über die Spielzeiten.

Haben Sie einen Spieler in Ihrer Mannschaft, dem eine ganz besondere Entwicklung zugetraut werden kann-einen, den man sich merken sollte?

Sascha Mirza: In der Tat. Yassine El-Abduli, ein gutes Beispiel an Trainingsfleiß und Weiterentwicklung. Aber auch unser Torwart, Lucas Stavenhagen, der immer ein hohes Niveau an den Tag legt und auch ein Garant sein kann für Titel.

Warum sollten Futsal-Fans die Spiele Ihrer Mannschaft keinesfalls verpassen?

Sascha Mirza: Wegen des hohen Actionfaktors - und auch das Ambiente stimmt!

Siegreich am ersten Spieltag: Lions Düsseldorf

Die Lions Düsseldorf schreiben zum Saisonauftakt auf ihrer Homepage:

Der erste Auftritt in die neue Saison begann mühevoll für die Futsal Lions Düsseldorf. Wie in der Vorsaison, in der die Löwen zum Auftakt gegen Aufsteiger CF Deportivo Unna-Langschede unterlagen, ging es auch diesmal gegen einen Aufsteiger. Etwa 100 Futsalinteressierte fanden den Weg zur Unihalle, um den kompletten ersten Spieltag zu sehen.

Wuppertal war von Anfang an präsent und begann hellwach. Trainer Ziegler hatte die bergische Auswahl offenbar gut eingestellt. Ein unnötiger Ballverlust ließ den Gastgeber mit 0:1 in Rückstand geraten. Mirza reagierte darauf mit einem Time-Out. Anscheinend mit Erfolg, denn ein Solo Horstmanns brachte den 1:1-Ausgleich. Düsseldorf hatte jetzt mehr Spielanteile und besseren Zugriff auf das Spielgeschehen. Aus einem Pressing resultierte folgerichtig die 2:1-Führung des Gastgebers durch Groben, nach Vorlage von Horstmann. Den 3:1-Pausenstand erzielte schließlich El-Abduli, der einen Heber  von Menning direkt aus der Luft in die Maschen schoss.

Nach der Halbzeit versuchte Selecao mit schnellen Angriffen zum Erfolg zu kommen. Die Antwort darauf lieferten allerdings die Löwen. Wischniewski donnerte das Leder nach einem Dribbling zum 4:1 in die Maschen. Düsseldorf drehte aber auch an der Foulspirale und so bekam Wuppertal den ersten und einzigen Zehnmeter des Spiels. Erkocevic schoss jedoch rechts am Tor vorbei. Fünf Minuten vor Spielende zog die Selecao dann alle Register und operierte mit fliegendem Torwart. Düsseldorf nahm eine Auszeit, um sich auf die neue Situation einzustellen und stand anschließend kompakter gegen diese Überzahl. Ein harter Angriff von hinten gegen Rudat und die daraus resultierende rote Karte ermöglichte den Löwen ihrerseits eine Überzahl, in der ein Torerfolg nur um Haaresbreite von Wuppertals insgesamt stark agierendem Goalie verhindert wurde. Dieser musste trotzdem noch einmal hinter sich greifen, als Rudat nach Querpass von Horstmann das 5:1 erzielte. Das 5:2 eine Minute später konnte nur noch das Ergebnis korrigieren.

Der Sieg war verdient und wichtig, allerdings teuer erkauft, denn einige Minuten vor Schluss musste Torhüter Stavenhagen mit Verdacht auf Muskelfaserriss ausgewechselt werden.

Die Torfolge: 0:1, 1:1 Horstmann, 2:1 Groben (Horstmann), 3:1 El-Abduli (Menning) - Halbzeit – 4:1 Wischniewski, 5:1 Rudat (Horstmann), 5:2.

Guter Start: Holzpfosten Schwerte.

Holzpfosten schrieb zum Saisonstart auf der Vereins-Homepage:

Nils Klems pustete nach der Schlusssirene einmal tief durch. Klar, der 7:3-Sieg gegen die neu formierten Futsal Panthers Köln hatte sich in der zweiten Halbzeit relativ schnell angedeutet. Doch es war trotzdem viel Arbeit nötig, um im ersten Spiel der neuen Saison der WFLV-Liga drei Punkte einzufahren. Am Ende setzte sich - etwas völlig Neues für die Holzpfosten - die Erfahrung durch.

Man merkte den Schwertern zu Beginn der zweimal 40 Minuten an, dass man den Gegner nur sehr schwer einschätzen konnte. Unterschätzen darf man ein Team aus Köln ohnehin nie, aber weil mit Tomasz Luzar einer der erfahrensten Futsaler Deutschlands auf der Panthers-Trainerbank saß, waren die Klems-Schützlinge besonders vorsichtig. Das Resultat: Kaum Zutrauen in eigene Aktionen, viel Stückwerk, hier und da mal eine Einzelaktion - und zwei Gegentore. Kurz: Die erste Halbzeit sollten die Pfosten ganz schnell als lange Eingewöhnungsphase abhaken.

Gut nur, dass Kai Kunsmann das wirklich erst nach der Halbzeit-Sirene tat. Wenige Sekunden zuvor hatte sich der Linksfuß mit der Kraft der Verzweiflung einen Ball vom Gegner erkämpft und zum 1:2 eingeschoben. Der wichtige Anschlusstreffer und das noch wichtigere Signal: So stark sind die Kölner doch (noch) nicht.

Diese Erkenntnis setzte sich in Halbzeit zwei fort, in der die Holzpfosten endlich mit mehr Selbstvertrauen eigene Aktionen starteten. Sehenswert der Ausgleich: Einen Freistoß spielte Nils Klems kurz auf den am kurzen Pfosten freistehenden Oliver Manz, der den Ball direkt auf den am langen Pfosten stehenden Nebgen weiterleitete: 2:2. Nun war der Bann gebrochen, die kleine Kugel lief deutlich flüssiger über das Parkett, immer wieder wurde der Ball auf den zweiten Pfosten gelegt, an dem ein Mitspieler zum Einschieben bereit stand. So konnte die Führung schnell auf 6:2 ausgebaut werden - es sollte trotz eines weiteren Gegentores nichts mehr anbrennen.

Am Ende stand mit dem 7:3 die kurzzeitige Tabellenführung fest, die ein Spiel später von Bayer Uerdingen (6:0 gegen Siegen) schon wieder einkassiert wurde. Spielertrainer Nils Klems war trotzdem nicht unzufrieden: "Für den ersten Spieltag war das schon ok, wir haben nur ganz schwer ins Spiel reingefunden und uns dann nach und nach befreit. Am Ende ist der Sieg auf jeden Fall verdient." Ein großer Dank gilt Joel Ahrens, der kurzfristig eingesprungen war, weil ein Teil des Kaders aus unterschiedlichen Gründen verhindert war.

So spielten die Futsaler: Daniel Otto - Oliver Manz, Joel Ahrens, Jan Haarmeyer, Kai Kunsmann, Nils Klems, Marco Schniering, Marc Nebgen, Damian Wielgosz

Tore: Nebgen (2), Kunsmann, Wielgosz, Haarmeyer, Manz, Eigentor

UFC Münster schreibt zum Eröffnungsspiel gegen Wesel:

Das Eröffnungsspiel der WFLV-Futsal-Liga 2012/2013 lautete UFC I vs. PSV-Wesel Lackhausen. Der amtierende, souveräne Westdeutsche Meister trifft auf den 2.Aufsteiger vom Niederrhein. Wer eine einseitige Partie erwartete,der hatte sich getäuscht.

Denn wie schon in der Vorsaison tat sich der UFC sehr schwer beim Saisonstart. Gegen den Aufsteiger des PSV Wesel-Lackhausen kamen die Münsteraner nur schleppend ins Spiel und lagen schnell mit 0:2 hinten. Neben individuellen Schnitzern zeigte das Team immer wieder Nachlässigkeiten im Spielaufbau und in der Rückwärtsbewegung, schaffte jedoch nach einem wichtigen Timeout den 1:2-Anschlusstreffer nach Vorarbeit von Gereon Quick durch Gunnar Kaib. Nur kurze Zeit später folgte, erneut durch den starken Kaib, das 2:2 per Fernschuss. Nun hatte der UFC das Spielgeschehen in der Hand, ließe nur wenige Torchancen zu und ging noch vor der Halbzeit durch Alex Kenkel nach Doppelpass mit Wendelin Kemper in Führung.
Aus der Halbzeitpause kommend wurde an das Ende der ersten Hälfte angeschlossen. Erneut Kenkel, nach Zuspiel von Patric Sondermann, erhöhte auf 4:2. Die Weseler ließen die Köpfe nun hängen und boten den Domstädtern viele Räume. Diese wussten mit ihrer Freiheit umzugehen. Kemper, Kenkel und Quick schraubten das Ergebnis auf 7:2 hoch.

In der Folgezeit kehrte der Schlendrian ein, das Team ließ es zu ruhig angehen, nahm das Tempo raus und ließ sich immer wieder zu weit in die eigene Hälfte drängen. Wesel-Lackhausen schnupperte Morgenluft und verkürzte im Dreierpack auf 7:5. Das ein oder andere mal durfte Michael Szymanski noch sein Können beweisen, ehe der erlösende Schlusspfiff eine zittrige Partie beendete.
Auch wenn das Auftreten mit Sicherheit alles andere als souverän verlief, geht es mit einem Sieg in die Meisterschaft und die wichtigen drei Punkte sind nicht mehr zu nehmen. Für die zahlreichen Zuschauer war es sicherlich kein einseitiges Spiel und ein guter Auftakt in die spannende Saison 2012/2013.
0:1 - 05.Minute - Tor für Wesel
0:2 - 06.Minute - Tor für Wesel
1:2 - 10.Minute - Torschütze Kaib (Vorlage Quick)
2:2 - 13.Minute - Torschütze Kaib (Vorlage Quick)
3:2 - 16.Minute - Torschütze Kenkel (Vorlage Kemper)
4:2 - 22.Minute - Torschütze Kenkel (Vorlage Sondermann),
5:2 - 24.Minute - Torschütze Quick (Vorlage Nickel)
6:2 - 25.Minute - Torschütze Kemper (Fernschuss)
7:2 - 26.Minute - Torschütze Kenkel (Fernschuss)
7:3 - 28.Minute - Tor für Wesel
7:4 - 32.Minute - Tor für Wesel
7:5 - 35.Minute - Tor für Wesel
Für den UFC spielten:
Michael Szymanski, Eduard Nickel, Farugh Arezumand, Willi Kappenberg, Wendelin Kemper(1), Gereon Quick(2), Alexander Kenkel(3), Gunnar Kaib(2), Patric Sondermann.

Futsal Selecao Wuppertal schreibt zum Saisonauftakt:

Der letztjährige FVN-Meister aus Wuppertal musste schon vor dem Spiel mehrer Hiobs-Botschaften verkraften. Das Italo-Duo Grigolo/Impallomeni zog sich beim Betrieb der gemeinsamen Pizzabude/Eisdiele eine Salmonellen-Vergiftung zu und konnte nur zuschauen. Alen Erkocevic spielte nach vierwöchiger Trainingspause aufgrund einer wahrscheinlich im Bloomclub zugezogenen Leistenverletzung im roten Bereich. Christopher Weitz konnte spielen, obwohl ihm wohl eine Hüft-OP droht.

In der ersten Minute müssen die Artisten vom Wupperufer diese Ausreden jedoch noch nicht icht bemühen, gehen sie doch bereits nach kurzer Zeit mit 0:1 in Führung. Alen Erkocevic wühlt den Ball an der Außenlinie am Gegner vorbei, Dennis 'Pille' Pahl drischt den Ball aus einem Meter

Entfernung in die Maschen. Mit dem druckvollen Beginn des Spiels scheinen die Landeshauptstädter wohl nicht gerechnet zu haben, es folgen weitere Großchancen durch Christopher Weitz und unseren Neuzugang, Georg 'Jorgo' Kuckelberg. Wie das Spiel geendet hätte, wenn diese genutzt worden wären, muss wohl auf einer Séance mit Gipsy-King Kuckelberg geklärt werden.

„Hätte-könnte-würde-sollte“ wurde jedoch nach fünf Spielminuten zum Credo der Copacabana-Combo, die nun nicht mehr vom Spiel hatte und erst wieder zur Halbzeit, beim Stand von 3:1 für die Hausherren, zu Bewusstsein kam.

Nach der Halbzeit fing dich die Selecao wieder ein wenig, sodass man wieder besser mithalten konnte. Es war dann der individuellen Klasse der Düsseldorfer geschuldet, dass das 4:1 fiel. Ein Spieler der Hausherren setzte sich an der Sechs-Meter-Linie mit einer Einzelaktion durch und nagelte den Ball in den Knick des Tores.

Danach überschlugen sich die Ergebnisse. Der Düsseldorfer Carlos Penan lupfte den Ball im Zweikampf mit zwei Wuppertalern an und ließ sich fairerweise fallen. Nachdem er mit letzter Kraft zum Ball humpelte und den Freistoß vergab, brannten Robin Ertl während des nächsten Düsseldorfer Angriffs die Sicherungen durch. Er trat Penan von hinten um. Das souveräne Schiedsrichter-Duo, den Rest des Spiels in Doppelfunktion als Intendanten des Düsseldorfer Schauspielhauses voll beschäftigt, zeigte ihm völlig zurecht die Rote Karte.

Nach der in der Auszeit erfolgten Ansprache der Düsseldorfer Futsal-Ikone Sascha Mirza folgte, was kommen musste: Bessere Zweikämpfe, taktische Disziplin und mehr Torchancen – auf Seiten der Selecao. Sie überstand die zweiminütige Unterzahl schadlos und erspielte sich darüber hinaus auch noch Torchancen, die allerdings wie so oft durch den Torwart des Gegners vereitelt wurden.

Die Löwen aus Düsseldorf waren nun anscheinend verärgert und hielten mit Härte dagegen. Bald darauf überschritt die Zahl der Fouls die erlaubten fünf. Leider verschoss Alen Erkocevic den fälligen Zehnmeter. Leider konnten weitere Chancen nicht vergoldet werden, sodass daraufhin mit fliegendem Torwart alles versucht wurde. Danny Hengstermann legte jedoch scheinbar alles was er hatte in den ersten Schuss, der an die Latte klatschte. Der zweite Versuch wurde locker gefangen, der Tempo-Gegenstoß führte zur Vorentscheidung – 5:1. Die Düsseldorfer – wahrscheinlich müde von der guten Organisation des Spieltages – legten sich daraufhin kurz schlafen und verpassten so den schönen Spielzug der Selecao, der über Alen Erkocevic zum 5:2, wiederum durch Dennis Pahl, führte. In den letzten Minuten drückte die Selecao zwar, war jedoch insgesamt nicht zwingend genug, um nochmal gefährlich zu werden.

Insgesamt muss man sagen, dass am ersten Spieltag die erfahrenere und abgezocktere Mannschaft gewonnen hat. Die Selecao, noch unerfahren im Oberhaus, hat Lehrgeld gezahlt und freut sich auf das Rückspiel.

Für die Selecao spielten:

Hengstermann, Dabrowski, Ziegler, Erkocevic (0/2), Pahl (2/0), Ertl, Weitz, Wehlmann, Kuckelberg, Gallagher

Spielberechtigungen Regionalliga West