Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 07.02.2013

Trainer Ralf Außem: "Viktoria
ist ein extrem spannendes Projekt"

Regionalliga West

Ralf Außem hat viel vor.

Nach Heiko Scholz und Wolfgang Jerat ist Ralf Außem beim Regionalligisten Viktoria Köln bereits der dritte Coach in der laufenden Saison. "Ich bin nicht hier, um Sechster zu werden", sagt der 52-Jährige im Interview mit dfb.de-Mitarbeiter Sven Winterschladen. "Das Minimalziel muss die Meisterschaft sein, um die Relegationsspiele zu erreichen."

Außem hat einen hochkarätigen Kader übernommen. Zum Beispiel stehen Mariusz Kukielka, Alexander Voigt, Mike Wunderlich, Giovanni Federico, Andrew Sinkala sowie Albert Streit dort unter Vertrag - und mit Savio Nsereko ein ehemaliger deutscher U 19-Europameister. "Große Namen alleine bringen uns nicht weiter", betont Außem: "Wir können nur als Team funktionieren, um unsere Ziele erreichen."

Herr Außem, ist der FC Viktoria Köln ein schlafender Riese?

Ralf Außem: Nein, mit Sicherheit nicht. Vielleicht war das vor einigen Jahren so. Aber inzwischen ist die Viktoria mit Sicherheit ein aufgewachter Riese.

Was ist langfristig möglich? Auch mehr als 3. Liga?

Außem: Da bin ich ganz ehrlich. Darüber haben wir noch nicht gesprochen. Wir wollen jetzt erst mal gemeinsam den ersten Schritt machen. Und der wird schwer genug. Natürlich muss die 3. Liga nicht Endstation sein, wenn wir das wirklich schaffen sollten. Aber eins nach dem anderen, bitte.

Wie reizvoll ist die neue Aufgabe für Sie? Immerhin haben Sie zuletzt unter anderem Alemannia Aachen in der 2. Bundesliga betreut.

Außem: Es ist ein extrem spannendes Projekt. Die Viktoria befindet sich auf einem Weg, der nach oben geht. In den vergangenen eineinhalb Jahren hat sich hier enorm viel entwickelt. Das ist schon eine tolle Sache. Sicherlich ist das eine der interessantesten Aufgaben derzeit im deutschen Fußball.

Kurzfristig ist Ihr Vorgänger Wolfgang Jerat aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Kam die ganze Entwicklung auch für Sie so überraschend?

Außem: Ja, total. Das kam alles absolut überraschend. Ich habe da im Traum nicht dran gedacht. Immerhin gab es im November erst einen Trainerwechsel von Heiko Scholz zu Wolfgang Jerat. Niemand konnte damit rechnen, dass das jetzt schon wieder passiert.

Wie sehen Sie die Qualität der Mannschaft?

Straffes Programm für Ralf Außem.

Außem: Von den Namen her haben wir eine überragende Mannschaft. Aber was bringen große Namen? Wir müssen auf dem Platz eine Einheit sein. Und da geht es eben nur gemeinsam. Auch Spieler mit tollen Namen müssen rennen, kämpfen, kratzen, beißen, spucken – um es mal etwas überspitzt zu formulieren. Das habe ich der Mannschaft auch bei unserer ersten gemeinsamen Trainingseinheit gesagt. Ein guter Name bringt nichts, wenn man sich auf das verlässt, was man vielleicht in der Vergangenheit mal erreicht hat.

Mit welchen Zielen gehen Sie in die zweite Saisonhälfte?

Außem: Unser Minimalziel muss es sein, dass wir am Ende der Serie ganz oben stehen. Dann haben wir in zwei Relegationsspielen die Möglichkeit, den Sprung in die 3. Liga zu schaffen. Ich bin ja nicht hierher gekommen, um den sechsten Platz zu erreichen. Ich stehe hinter diesen Zielen, ich will den Weg mitgehen. Um das zu erreichen, hat sich der Klub in der Winterpause noch einmal verstärkt.

Unter anderem ist der ehemalige deutsche U 19-Europameister Savio Nsereko gekommen. Welchen Eindruck macht er?

Außem: Es stimmt, dass das ein besonders interessanter Spieler ist. Savio hat eine imposante Vorgeschichte. Er ist als junger Spieler für zehn Millionen Euro zu West Ham United gegangen. Und wenig später hat er für fünf Millionen Euro wieder den Verein gewechselt. Überhaupt ist seine Vergangenheit ja spektakulär. Beim ersten Training war er genau wie jeder andere auch sehr konzentriert und hat sich voll reingehängt. Überhaupt ist die Motivation extrem hoch. Jeder will mir zeigen, dass er am Samstag spielen will.

Und was ist Giovanni Federico? Über ihn gibt es auch immer wieder Diskussionen.

Außem: Zunächst einmal ist es wichtig, dass er nicht wechseln wird. Das stand ja auch zur Diskussion. Auch er hat gut trainiert, er ist topfit. Giovanni ist viel besser drauf, als vor der Winterpause. Auch ich kann nur elf Spieler einsetzen. Aber in den nächsten Wochen brauchen wir alle Spieler.

Wie sehen Sie die Regionalliga?

Außem: Gerade die Spitzengruppe ist extrem eng zusammen. Aber auch die Mannschaften von unten sind immer für Überraschungen gut, besonders natürlich die Nachwuchsteams der Profivereine.

DFB.de: Und wen schätzen Sie als größten Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft ein?

Außem: Vier, fünf, vielleicht sechs Klubs werden den Titel unter sich ausmachen. Da muss man ja nur einen Blick auf die Tabelle werfen. Die Sportfreunde Lotte sind sehr stark. Rot-Weiss Essen zählt dazu, die U 23 des FC Schalke 04. Auch die Sportfreunde Siegen darf man noch nicht abschreiben. Und natürlich unser Konkurrent hier in der Stadt: Fortuna Köln.

DFB.de: Als Spieler standen Sie sieben Jahre bei Fortuna Köln unter Vertrag. Als Trainer haben Sie den Verein von der anderen Rheinseite ebenfalls betreut. Nun das Engagement beim großen Rivalen. Wie passt das zusammen?

Außem: Es stimmt, dass ich mein halbes Fußballerleben bei der Fortuna verbracht habe. Das kann und will ich nie aus meinem Gedächtnis streichen. Aber jetzt bin ich Trainer von Viktoria. So ist das manchmal in dieser Branche. Ich bin befreundet mit einigen Verantwortlichen bei Fortuna, und daran wird sich auch nichts ändern. Es ist ja nicht so, dass ich nie wieder im Kölner Raum einen Verein betreuen darf, weil ich Fortune war. Das ist Quatsch. Manchmal trainiert man plötzlich auch einen großen Lokalkonkurrenten. Aber das hat nichts mit der Vergangenheit zu tun. Ich habe bei der Fortuna tolle Dinge erlebt. Allerdings spielt das im Moment keine Rolle für mich.

6:1! Viktoria Köln mit
Trainer Außem auf Erfolgskurs

Regionalliga West

Drei Treffer: Aziz Bouhaddouz (Foto: Revierfoto)

Ralf Außem ist als Trainer der Regionalliga-Fußballer von Viktoria Köln ein vielversprechender Einstand gelungen. Im ersten Spiel nach der Winterpause bezwang Köln den FC Kray mit 6:1 und hält Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Außem hatte den Trainerposten bei dem ambitionierten Verein erst am vergangenen Donnerstag als Nachfolger des krankheitsbedingt zurückgetretenen Wolfgang Jerat übernommen. Beim Kantersieg gegen Kray überzeugte der ehemalige Bundesliga-Profi Albert Streit, der sein Debüt für Viktoria gab, mit zwei Treffern. Aziz Bouhaddouz erzielte sogar drei Tore.

Ein Video zum Kölner Kantersieg sehen Sie hier im WFLV-Videoportal

Viktoria-Trainer Ralf Außem meinte nach der Partie: „Die Mannschaft hat sich diesen deutlichen Sieg verdient. Vieles von dem, was wir uns in der Kürze der Zeit vorgenommen hatten, funktionierte schon gut. Jetzt geht unser Blick bereits zum nächsten Spiel gegen einen Revierklub, kommendes Wochenende auf Schalke.“

Vor 592 zahlenden Zuschauern im Flughafenstadion begannen die Krayer, die kurzfristig auch ohne die Allouche-Brüder (Trauerfall in der Familie) auskommen mussten, forsch und hatten durch Georgios Ketsatis (18.) sogar eine gute Gelegenheit zum Führungstreffer. Ein „Hallo-Wach-Effekt“, wie der neue Viktoria-Trainer Ralf Aussem betonte. Jedenfalls spielte der haushohe Favorit nur zielstrebiger, profitierte beim Führungstreffer durch Aziz Bouhaddouz (25.) allerdings von der Unentschlossenheit der Gästeabwehr.

Nach dem 1:0 kam die Kölner Angriffsmaschinerie so richtig auf Touren. Fast im Minutentakt brannte es im Krayer Strafraum lichterloh, und die Krayer konnte von Glück reden, dass bis zur Halbzeit lediglich Albert Streit (32.) und erneut Aziz Bouhaddouz (42.) ihre Chancen genutzt hatten.

Mit dem 3:0 im Rücken hatten die Gastgeber nach der Pause natürlich leichtes Spiel und drückten ihre Überlegenheit durch weitere Treffer von Streit (51.), Bouhaddouz (58.) und Mike Wunderlich (75.) auch in Zahlen aus. Zwischenzeitlich war dem FCK aber immerhin der Ehrentreffer vergönnt. Nach einem Foul von Viktoria-Schlussmann Dominik Poremba an Ilias Elouriachi im Strafraum hatte der Unparteiische zurecht auf Elfmeter entschieden. Mittelstürmer Philipp Schmidt verwandelte sicher zum zwischenzeitlichen 1:4 (55.).

FCK-Trainer Dirk Wißel richtete den Blick sogleich nach vorn: „Nun müssen wir schauen, dass wir es nächste Woche gegen den MSV Duisburg besser machen.“

Bericht und Bilderstrecke vom Spiel RW Essen - SC Verl finden Sie hier!

RW Essen musste indes am 22. Spieltag einen Dämpfer im Aufstiegskampf hinnehmen. Gegen den SC Verl kassierte RWE per 0:1 die erste Saison-Heimniederlage und weist bereits fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter SF Lotte auf. Fortuna Köln rangiert nach dem 1:0 gegen die U 23 des VfL Bochum hinter Viktoria Köln auf dem dritten Platz. Lukas Nottbeck traf in der 73. Minute in dem Nachholspiel vom 20. Spieltag für Köln.

Die Spieltags-Statistik finden Sie hier!

Im Abstiegskampf kassierte der VfB Hüls eine empfindliche 2:3-Niederlage gegen den Nachwuchs von Borussia Mönchengladbach. Den Gladbacher Siegtreffer erzielte nach Rückstand der von SF Siegen gewechselte Goalgetter Sven Michel. „Der Erfolg war wichtig und es ist immer gut, nach der Winterpause mit einem Sieg zu starten“, sagte ein zufriedener Borussia-Trainer Sven Demandt. „Die Jungs haben nach dem Rückstand Moral gezeigt und sich auch von dem vergebenen Elfmeter nicht unterkriegen lassen. Das war imponierend.“ Der Wuppertaler SV setzte sich 3:1 gegen die U 23 von Fortuna Düsseldorf durch.

Ralf Außem übernimmt
Trainerposten bei Viktoria Köln

Regionalliga West

Viktoria köln hat einen neuen Coach (Foto: WFLV/Leroi).

Regionalligist Viktoria Köln hat einen Nachfolger für den zurückgetretenen Trainer Wolfgang Jerat gefunden. Ralf Außem wird die Mannschaft von sofort an trainieren. Das bestätigte der Verein am Donnerstag.

Der 42-Jährige hatte zuvor den Drittligisten Alemannia Aachen betreut, wurde dort allerdings nach mäßigem Saisonstart beurlaubt. Erst am Mittwoch hatte der ambitionierte Viertligist bekanntgegeben, dass Jerat sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niedergelegt hat.

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der Fußball-Regionalligist Ralf Außem, den 52-jährigen Fußball-Experten und ehemaligen Spieler des Vereins (33 Einsätze), als neuen Übungsleiter des Traditionsvereins. Nur einen Tag, nachdem Wolfgang Jerat krankheitsbedingt sein Amt im Höhenberger Sportpark aufgeben musste, übernimmt Außem, der ehemalige Coach u.a von Rot-Weiss Essen (2007-2010) und zuletzt Alemannia Aachen (2010-2012), das Amt. Bereits am Samstag, 14.00 Uhr, wird Außem, gemeinsam mit Co-Trainer Markus Kurth, die Mannschaft beim Heimspiel gegen den FC Kray leiten.

Mit dem ehemaligen Zweiligaspieler (u.a. für Fortuna Köln) konnte ein erfahrener Trainer verpflichtet werden, der mit der Viktoria, Köln und dem Profifußball bestens vertraut ist. „Er ist aufgrund der langjährigen, engen Verbindungen zu unserem Verein mit Mannschaft und Umfeld bestens vertraut und braucht mit Sicherheit keine Eingewöhnungszeit. Das ist ein großer Vorteil nach den Ereignissen der letzten Tage“, ist sich die sportliche Leitung und das Teammanagement des FC Viktoria Köln um Franz Wunderlich und Ingo Haselbach einig. Viktoria Förderer Franz Josef Wernze ergänzt: „Er ist ja so was wie ein Insider und passt perfekt in unser Anforderungsprofil.“

„Viktoria Köln ist als dynamischer Verein mit der Perspektive Profi-Fussball sicherlich eine der aktuell spannendsten Adressen. Hier findet man sicherlich die idealen Rahmenbedingungen vor. Ich freue mich, mit diesem Team das Ziel Aufstieg noch heute in Angriff zu nehmen und die Arbeit meiner Vorgänger zusammen mit meinen eigenen Vorstellungen zum Erfolg zu führen“, so Ralf Außem bei seiner Vorstellung.

Am Samstag feiert der ehemalige Zweitligaspieler (mehr als 300 Einsätze u.a. für Fortuna Köln) und Trainer, zuletzt von Alemannia Aachen, seine Premiere als Viktoria-Cheftrainer in der Regionalliga. Am 22. Spieltag empfängt die Viktoria als Tabellendritter um 14 Uhr den FC Kray im Sportpark Höhenberg.

Quelle: WFLV/Viktoria

Private Gründe: Trainer Jerat
legt Amt bei Viktoria Köln nieder

Regionalliga West

Regionalligist Viktoria Köln muss einen neuen Trainer suchen. Wie der Verein am Mittwoch mitteilte, hat der bisherige Coach Wolfgang Jerat sein Amt krankheitsbedingt niedergelegt.

"Das ist natürlich ein herber Verlust, zumal seine erfolgreiche Handschrift immer deutlicher wurde. Aber die Gesundheit steht ganz klar über allen Dingen", sagte Viktoria-Präsident Günter Pütz. Bis zum nächsten Samstag beim Spiel gegen den FC Kray soll ein neuer Coach gefunden sein.

Jerat, der das Amt Mitte November von Heiko Scholz übernommen hatte, ist bis auf weiteres krankgeschrieben. In der Tabelle der Regionalliga West belegt die Viktoria den dritten Platz, allerdings mit zwei weniger absolvierten Spielen im Vergleich zum vier Punkte davor liegenden Spitzenreiter Sportfreunde Lotte.

Ingo Haselbach, Teammanager des FC Viktoria Köln, sagte: „Wolfgang Jerat hat in kurzer Zeit die Mannschaft weiterentwickelt, das war in jeder Trainingseinheit und jedem Spiel deutlich zu sehen. Wir werden jetzt mit Hochdruck aktiv und sondieren, wer den eingeschlagenen Weg fortsetzen kann, um unser Ziel Meisterschaft erfolgreich zu realisieren.“

Quelle: WFLV/Leroi

Lotte bleibt Spitzenreiter:
Sieg im Live-Spiel gegen Fortuna Köln

Lotte jubelt von der Tabellenspitze (Foto: Mrugalla).
Die Sportfreunde Lotte haben im Kampf um die Meisterschaft in der Regionalliga West vorgelegt. Im ersten Match nach der Winterpause setzte sich der Tabellenführer mit 2:0 (1:0) gegen Verfolger Fortuna Köln durch. Das Spitzenspiel wurde live von Sport1 zur besten Sendezeit übertragen; erneut konnten sich somit die Fußballfans in Deutschland von der Attraktivität der Regionalliga West überzeugen. 
 
 
Nach der Winterpause, in der vielfach auf gefrorenen Böden trainiert werden musste, benötigten beide Teams allerdings einige Zeit, um in ihren Rhythmus zu kommen. Die Fortuna trat technisch anspruchsvoller auf, Lotte zeigte aber mehr Biss. Die Abwehr der Westfalen agierte souverän und stellte die Offensive der Fortuna vor große Probleme. 
Im Angriff traten die Lotter ebenfalls effektiv auf. Amir Shapourzadeh gelang in der 32. Minute das 1:0 für die Hausherren, die im zweiten Durchgang Schützenhilfe der Gäste bekamen. Ein verunglückter Klärungsversuch der Kölners Mitja Schäfer landete per Bogenlampe auf spektakuläre Weise im eigenen Tor. "Es war natürlich glücklich, dass der Ball ins Tor flog, aber der Sieg war uns extrem wichtig. In der Liga geht es sehr eng zu", meinte Shapourzadeh nach dem Match.
 
Mit dem 2:0 im Rücken hielt Lotte die Kölner geschickt vom eigenen Strafraum fern, verwertete aber die guten Konterchancen nicht. Am Ende stand der 2:0-Erfolg, mit dem Lotte die Tabellenführung festigte. Für Fortuna Köln war es ein herber Rückschlag.
Quelle: WFLV/Leroi 
Auch in der Regionalliga-Saison 2014/15 soll es jede Menge Tore geben (Foto: Mrugalla).

Die Torjägerliste der Regionalliga West für die Saison 2014/2015.
(Stand nach Saisonabschluss am 23. Mai 2015)

20 Tore:

Jesse Weissenfels (SF Lotte)

18 Tore:

Mike Wunderlich (Viktoria Köln)

16 Tore:

Simon Engelmann (SC Verl)

Giuseppe Pisano (Bor. Mönchengladbach U23)

14 Tore:

Fabian Friedemann Graudenz (Alemannia Aachen)

13 Tore:

David Jansen (RW Oberhausen)

Marlon Ritter (Bor. Mönchengladbach U23)

12 Tore:

Hamadi Al Ghaddioui (SC Verl)

11 Tore:

Aliosman Aydin (KFC Uerdingen)

Fatih Candan (Viktoria Köln)

10 Tore:

Kamil Bednarski (SC Wiedenbrück)

Vojno Jesic (1. FC Köln U23)

Marcel Platzek (RW Essen)

Raphael Steinmetz (Rot-Weiß Oberhausen)

Marwin Studtrucker (RW Essen)

9 Tore:

Matthias Haeder (SC Verl)

Sinan Kurt (VfL Bochum U23)

Bernd Rosinger (VfL Sportfreunde Lotte)

Sinisa Veselinovic (SV Rödinghausen)

8 Tore:

Kevin Behrens (Alemannia Aachen)

Marius Bülter (SV Rödinghausen)

Kevin Holzweiler (Bor. Mönchengladbach U23)

Burak Kaplan (SG Wattenscheid)

Sven Kreyer (RW Essen)

Kemal Rüzgar (F. Düsseldorf U23)

Bilal Sezer (Bor. Mönchengladbach U23)

Zur Torjägerliste der Regionalliga West, Saison 2013/2014, gelangen Sie hier!

 

Für MSV-Coach Wölpper gab es keine Punkte.

Durch zwei verwandelte Elfmeter von Aydin und Steffen besiegte die U 23 von Bayer Leverkusen den Nachwuchs des MSV Duisburg mit 2:0. Zudem gab es noch eine Rote Karte gegen Dominik Reinert (6.), so dass der MSV Duisburg fast 85 Minuten in Unterzahl bestreiten musste.

Etwas mehr als fünf Minuten waren gerade einmal auf der Uhr, als Marcel Lenz den ersten Vorstoß der Gäste ins Toraus klärte. Bei der folgenden Ecke wurde es dann turbulent im MSV-Strafraum: Erst landete ein Ball am Pfosten, dann klärte Reinert mit dem Kopf auf der Linie. Die Duisburger bekamen die Kugel nicht aus dem eigenen 16er und Leverkusen brachte das Leder wieder auf den Kasten – doch wieder klärte Reinert auf der Linie, dieses Mal allerdings mit der Hand.

Schiedsrichter Lukas Sauer zögerte nicht lange, entschied auf Strafstoß für Bayer und Platzverweis gegen Reinert. Okan Aydin verwandelte anschließend sicher ins untere linke Eck (7.).

„Nach dem ersten Elfmeter haben wir auf Fehler der Gegner gewartet und auf Konter gesetzt. In der ersten Halbzeit ist uns das auch ganz gut gelungen. Wir hätten vielleicht sogar den Ausgleich erzielen können“, analysierte U23-Coach Manfred Wölpper.

Eine der besten Möglichkeiten auf das 1:1 hatte Dusan Jevtic, als dieser alleine auf Bayer-Keeper Niklas Lomb zulief, allerdings etwas zu überhastet abschloss. Zuvor hatten bereits Maik Goralski (29.) und  Christopher Mandinagu mit einem Schuss, der den Querbalken streifte (33.), gute Chancen.

Nach dem Pausenpfiff kam es anders: „Mit dem zweiten Elfmeter war das Spiel dann entschieden und es ging nur noch um Schadensbegrenzung“, befand der Trainer der Jungzebras. Georgios Efthimiou sollte den Torschützen zum 1:0, Aydin, von den Beinen geholt haben. Tobias Steffen erhöhte anschließend für seine Leverkusener auf 2:0 (65.).

„Es ist natürlich schwer so lange in Unterzahl gegen eine Mannschaft mit so guter fußballerischer Qualität zu spielen. Manchmal ist das im Fußball so: Man hat das Gefühl, alles habe sich gegen einen verschworen. Es ist schwer optimistisch zu denken, aber wir müssen es einfach tun und zeitnah punkten. Möglichst mit einem Dreier in Kray. Ich werde die Ärmel hochkrempeln, wir werden fighten und alles versuchen.“

Wegen schlechter Platzverhältnisse mussten mehrere Partien abgesagt werden, darunter das für Sonntag angesetzte Match zwischen SSVg Velbert und RW Oberhausen.

Quelle: WFLV/Leroi/Vereine

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