Westdeutscher Fussballverband e.V.
Allgemein 14.11.2015

Trauer um die Opfer des Terrors von Paris

Wir sind vereint: Unsere Gedanken sind bei den Opfern von Paris und deren Angehörigen. (Grafik: Auswärtiges Amt)

Die deutsche Nationalmannschaft hat am Freitagabend in Paris ein Fußballspiel gespielt. Gegen Frankreich, den Gastgeber der EURO 2016. Ein Klassiker im Weltfußball. Doch nie war die Meldung über den Ausgang eines Fußballspiels mit Beteiligung der deutschen Nationalmannschaft weniger relevant als am Freitagabend.

Auch der westdeutsche Fußball und die NRW-Leichtathletik sind erschüttert über die Ereignisse von Paris und trauern um die Opfer des Terrors.

Die Terroranschläge in Paris mit mehr als 100 Todesopfern haben den Sport auf brutalste Weise in den Hintergrund gedrängt. Bis zum Morgen harrte das Team des Weltmeisters im Stade de France aus, paralysiert, geschockt, entsetzt. Das Stadion in St. Dénis, in dem im kommenden Sommer das Finale der Europameisterschaft ausgetragen werden soll, wurde in dieser furchtbaren Nacht selbst Ziel von Selbstmordattentätern. Bundestrainer Joachim Löw sagte: "Wir sind alle erschüttert und schockiert. Für mich treten der Sport, das Spiel und die Gegentore völlig in den Hintergrund. Darüber gibt es nichts zu sagen."

Stimmen zu den Anschlägen in Paris:

Dr. Reinhard Rauball (1. DFB-Vizepräsident): Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier saß neben mir. Die Nachrichten, die er bekommen hat, waren von Minute zu Minute tragischer. Da war schnell klar, dass an einem solchen Tag der Sport eindeutig in den Hintergrund tritt. Ich hoffe, dass die richtigen Schlüsse gezogen und Einfluss genommen werden kann, gerade im Hinblick auf das große Fest, das nächsten Sommer in Frankreich stattfinden soll.
Joachim Löw (Bundestrainer): Wir sind alle erschüttert und schockiert. Für mich treten der Sport, das Spiel und die Gegentore völlig in den Hintergrund. Darüber gibt es nichts zu sagen. Natürlich habe ich mich bei dem Knall an die Bombendrohung erinnert. Wir alle auf der Bank haben daran gedacht, weil wir heute Mittag schon in Schrecken versetzt wurden. Wenn ich das gehört habe, konnte ich mir in etwa ausmalen, was das sein wird.
Oliver Bierhoff (Teammanager): In der Kabine herrschte große Unsicherheit, große Angst und eine komische Stimmung. Man hat gemerkt, wie geschockt die Spieler sind. Sie haben sofort nach ihren Telefonen ergriffen, um sich zu informieren oder zu Hause anrufen.
Joachim Gauck (Bundespräsident): Ich bin tief erschüttert angesichts der Nachrichten, die uns aus Frankreich erreichen. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Angehörigen und dem französischen Volk.
Angela Merkel (Bundeskanzlerin): Ich bin tief erschüttert von den Nachrichten und Bildern, die uns aus Paris erreichen. Meine Gedanken sind in diesen Stunden bei den Opfern der offensichtlich terroristischen Angriffe, ihren Angehörigen sowie allen Menschen in Paris.
Thomas de Maizière (Bundesinnenminister): Wir sind mit unseren Gedanken bei unseren französischen Freunden und den Familien der Opfer. Ich stehe in engem Kontakt mit meinem französischen Kollegen und habe ihm Hilfe durch deutsche Spezialkräfte angeboten.
Quelle: DFB

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