Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 12.12.2012

TV-Tipp: Sport1
überträgt RW Oberhausen - Schalke 04 U 23

Regionalliga

Das Fernsehen ist erneut in Oberhausen zu Gast. (Foto: Revierfoto)

Nach den guten Einschaltquoten von bis zu 500.000 Zuschauern in der Spitze beim ersten Regionalliga-Live-Spiel RWO – Fortuna Köln am 24. September hat der Sportsender Sport1 ein weiteres Mal beim Westdeutschen Fußball- und Leichtathletikverband (WFLV) sowie dem SC Rot-Weiß Oberhausen und dem Gastverein FC Schalke 04 wegen der Übertragung eines Live-Spiels am 21. Spieltag angefragt.

Nach der Vermittlung durch den WFLV und der Zustimmung beider Mannschaften wird das Spiel RWO – FC Schalke 04 U23 daher von Samstag, den 15.12.2012 (14 Uhr), auf Donnerstag, den 13.12.2012 (20.15 Uhr) verlegt. Die Übertragung wird, wie sonst bei Spielen der 2. Bundesliga üblich, mit Vorbericht und Interviews nach dem Spiel ausgestrahlt. 

Das erste Live-Spiel gegen die Fortunen aus Köln war für die Kleeblätter ein voller Erfolg. Ende September konnte der damalige Tabellenzweite durch ein spätes Tor von Jörn Nowak mit 2:1 besiegt werden.

 

Gute TV-Quote beim
Live-Klassiker Wuppertal - RW Essen

190.000 Zuschauer in der Spitze

Die TV-Quote vom Regionalliga-Topspiel Wuppertaler SV - RW Essen (2:2) am 17. Spieltag war zufriedenstellend. Den Klassiker, der live bei Sport1 übertragen wurde, kam auf eine durchschnittliche Reichweite von 120.000 Zuschauern.

In der Spitze ließen sich sogar 190.000 TV-Zuschauer das Traditionsduell zwischen den beiden früheren Bundesligisten nicht entgehen. Das Match wurde nach intensiver Vermittlung durch den WFLV am Samstagnachmittag ab 14.10 Uhr übertragen und bot pure Spannung.

Das macht Geschmack auf mehr. Auch in der Rückrunde soll es Live-Fußball aus der Regionalliga West geben.

Ein Video mit den Toren, Interviews und der Pressekonferenz vom Spiel Wuppertaler SV - RW Essen sehen Sie hier im WFLV-Videoportal.

Mit der U 23 des FC Schalke 04 ist am Donnerstag ein Aufstiegsaspirant im Stadion Niederrhein zu Gast. Es ist nach dem Schalker 3:1 vor eigenem Publikum in der Hinrunde erst das zweite Pflichtspiel zwischen den beiden Mannschaften. Während für die Gäste aus Gelsenkirchen, die seit fünf Partien unbesiegt sind, der Sprung an die Tabellenspitze möglich ist, geht es für RWO nach drei Niederlagen in Serie darum, den Negativtrend zu stoppen und den Sturz auf einen Abstiegsplatz zu verhindern.

"Wenn wir an die Leistung anknüpfen können, die wir beim 1:2 in Essen gezeigt haben, dann ist mir auch vor Schalke nicht bange. Wir müssen nur unsere Torchancen besser verwerten", sagt RWO-Trainer Peter Kunkel. Er kann wieder auf Abwehrspieler Jörn Nowak zurückgreifen, der seine Gelbsperre abgesessen hat. Bei den Schalkern steht Alexander Langlitz, der sich beim 2:0 gegen den FC Kray bei einer Abwehraktion die Schulter ausgekugelt hatte, nicht zur Verfügung.

Fortuna Köln will auch "Wintermeister" werden

Nach dem Gewinn der Herbstmeisterschaft in der Regionalliga West will Fortuna Köln jetzt auch auf dem ersten Tabellenplatz überwintern. Dafür sollen zum Jahresabschluss am Freitag (ab 19 Uhr) gegen den Wuppertaler SV Borussia weitere drei Punkte und damit der vierte Sieg in Serie eingefahren werden. Verzichten muss Fortuna-Trainer Uwe Koschinat neben den Langzeitverletzten Maurice Kühn (Pfeiffersches Drüsenfieber) und Steffen Moritz (Stauchung des Schienbeinkopfes im linken Kniegelenk) auch auf Jan-André Sievers (Knie-Operation) und Stipe Batarilo (Teilabriss des vorderen Außenbandes im rechten Sprunggelenk). Dafür kann Koschinat mit Daniel Flottmann, Michael Lejan, Torjäger Silvio Pagano, Mitja Schäfer und Sebastian Zinke auf gleich fünf ehemalige Wuppertaler zurückgreifen. Flottmann war sogar noch in der vergangenen Saison für den WSV am Ball. Erstmals zum Kölner Aufgebot könnte - ausgerechnet an seinem 41. Geburtstag - der vor wenigen Tagen verpflichtete Ex-Profi Matthias Scherz gehören.

Die Gäste aus dem Bergischen Land weisen nach nur einem Sieg aus den vergangenen 13 Begegnungen schon einen zweistelligen Punkte-Abstand zur Spitze auf. Unter der Regie von Interimstrainer Jörg Jung sprangen in drei Partien drei Unentschieden heraus. Trotzdem hat die WSV-Vereinsführung um Präsident Friedhelm Runge noch einmal den Anspruch unterstrichen, in dieser Saison ganz oben mitspielen zu wollen. Um dieses Ziel noch verwirklichen zu können, ist ein Sieg im Südstadion fast schon Pflicht. Das Hinspiel gegen die Fortuna hatten die Wuppertaler 1:2 verloren.

Duell der Sieglosen

Um nicht auf dem letzten Tabellenplatz in die Winterpause gehen zu müssen, hilft der U 23 von Fortuna Düsseldorf gleichzeitig gegen die Reserve des VfL Bochum nur ein Sieg. Beide Mannschaften sind seit vier Spieltagen sieglos, die Bochumer blieben in dieser Phase sogar ohne Punktgewinn. Der VfL setzte sich allerdings im Hinspiel 3:1 durch.

"Wir betreiben ein sehr laufintensives System und müssen es wieder hinbekommen, über 90 Minuten mit elf Spielern zu verteidigen", sagt Bochums Trainer Iraklis Metaxas. "Das schnelle Umschaltspiel hatte uns gerade zu Saisonbeginn ausgezeichnet. Wenn aber nur neun oder zehn Spieler mitmachen, funktioniert es nicht." Neben den Rekonvaleszenten Jannis Schliesing, Sven Kreyer, Enes Uzun, Ridvan Avci und Jonas Ermes fehlt beim VfL auch Lukas Opiola (Muskelbündelriss).

Wiedenbrücker Serie soll auch in Kray halten

Mit einem Sieg auf dem heimischen Kunstrasen in der "KrayArena" gegen den SC Wiedenbrück 2000 am Samstag (ab 14 Uhr) will der FC Kray im Rennen um den Klassenverbleib neue Hoffnung schöpfen und die Ausgangsposition für das neue Jahr verbessern. Zumindest den Rückstand auf die Wiedenbrücker, die auf einem Nichtabstiegsplatz rangieren, könnten die Essener Vorstädter bis auf drei Punkte verringern. Schon das Hinspiel in Ostwestfalen hatte Kray 3:2 für sich entschieden.

Unter seinem neuen Trainer Theo Schneider befindet sich der SC Wiedenbrück 2000 im Aufwärtstrend. Mit zehn von zwölf möglichen Punkten aus vier Partien gelang der Sprung ans "rettende Ufer". Diese Serie soll in Kray fortgesetzt werden.

Jeweils einen Abstiegsplatz belegen der Neuling SV Bergisch Gladbach 09 und die U 23 von Borussia Mönchengladbach vor ihrem direkten Duell zum Abschluss des Fußballjahres 2012. Die Gäste aus Mönchengladbach, die sich im Hinspiel 1:0 durchgesetzt hatten, verloren sechs ihrer vergangenen sieben Spiele. Dagegen überzeugte die Mannschaft von Bergisch Gladbachs Trainer Dietmar Schacht mit dem 4:4 bei Aufstiegsfavorit FC Viktoria Köln, musste sich vor eigenem Publikum allerdings dem SC Wiedenbrück geschlagen geben (0:3).

Meistertrainer Wölpper zurück am Hülser Badeweiher

An die Stätte eines seiner größten Erfolge kehrt Manfred Wölpper, Trainer der U 23 beim MSV Duisburg, ebenfalls am Samstag (ab 14 Uhr) im Spiel beim VfB Hüls zurück. Wölpper, der aus Marl stammt, war von 1999 bis 2001 Trainer am Badeweiher und führte den VfB dabei zur Meisterschaft in der damals noch viertklassigen Oberliga Westfalen. Sein jetziger Hülser Trainerkollege Martin Schmidt war Wölppers Assistent.

"Ich wohne nach wie vor nur einen Steinwurf vom Badeweiher entfernt, habe noch regelmäßig Kontakt zu den Verantwortlichen des VfB um Horst Darmstädter", sagt Manfred Wölpper. "Aber das zählt alles nicht: Wir benötigen die Punkte - genau wie der VfB." Schließlich rangieren beide Mannschaften auf einem Abstiegsplatz. Die "Zebras", die das Hinspiel gegen Hüls 2:0 gewonnen hatten, sind seit fünf Partien ohne Niederlage (ein Sieg, vier Remis). Der VfB wartet seit vier Spielen auf einen Dreier.

Weiterhin verzichten muss MSV-Trainer Wölpper auf Kapitän Sergej Karimow, der nach einer Schulterverletzung gerade erst wieder ins Training eingestiegen war. Henning Schöne laboriert an den Folgen eines Kreuzbandrisses, Burakcan Kunt ist nach einer Schambeinentzündung noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte. Den Hülsern fehlen die verletzten Dirk Jasmund und Kadir Mutluer.

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