Westdeutscher Fussballverband e.V.
Leichtathletik 04.10.2012

Über 3000 Läufer überfluteten
den Dortmunder Phoenixsee

Ein dicht gedrängtes Läuferfeld am Phoenixsee

Dabeisein, genießen, ankommen. So lautete das Motto der 3072 Teilnehmer, die gestern am Phoenixsee bei idealen Witterungsbedingungen eine Riesen-Läuferparty feierten. Der 1. Sparkassen- Phoenix- Halbmarathon war bei seiner Premiere gleich ein großer Erfolg, denn so viele Finisher wie bei diesem Lauf hat es in der Geschichte der Dortmunder Leichtathletik bisher noch bei keiner gleichartigen Veranstaltung gegeben.

„Am Anfang erkennt man den Sieger. Das war ein hervorragender Auftakt für weitere Läufe,“ befand Oberbürgermeister Ullrich Sierau, der als Starter den langen Läuferlindwurm  auf die Strecke schickte. Der Vorstandvorsitzende der Dortmunder Sparkasse, Uwe Samulewicz, zeigte sich mit der Premiere ebenfalls hoch zufrieden: „Solch eine Veranstaltung lebt davon, dass alle Spaß hatten. Überrascht haben mich vor allem die hohe Zuschauerzahl und die hervorragende Stimmung an der Strecke. Solch ein Lauf lebt von der Mund-zu- Mund- Propaganda. Nun gilt es, diese Marke weiter auszubauen.“

Groß war das Gedränge am Start am Nordufer des Phoenixsees, so dass es fast fünf Minuten dauert, bis sich der Letzte  in Bewegung gesetzt hatte. Von Beginn an ganz vorne  dabei waren jedoch Michael Ruhe und Dominik Hollop (beide LG Olympia), die während des gesamten Rennens das Gesehen diktierten und im Ziel für einen viel umjubelten Dortmunder Doppelerfolg sorgten.

Die Entscheidung auf der 21,1km-langen Strecke fiel bereits nach bereits nach 10 Kilometern (Zwischenzeit 34:20 Min.), als sich Michael Ruhe- mit der Startnummer eins laufend- von seinem Teamkollegen absetzen konnte. Obwohl die Siegerzeit des 26-jährigen Dortmunders zweieinhalb Minuten über seiner persönlichen Bestleistung liegt, zeigte er sich mit seiner Vorstellung sehr zufrieden: „Der Streckenbereich  im Phoenix-West-Gelände war sehr windanfällig, so dass meine Zeit in Ordnung geht. Wesentlich wichtiger war für mich jedoch das Super- Gefühl, das ich bei der Zielankunft genießen konnte. Für mich war es bisher  immer ein Traum, solch einen großen Lauf zu gewinnen.“

Auch der Zweiplatzierte Dominik Hollop, der in 1:14:32 Stunden den starken Duisburger Karsten Kruck (3. in 1:15:04 Std.) sicher auf Distanz halten konnte, war rundum glücklich: „Für mich war es mein erster Halbmarathon, und ich bin froh, dass ich vor dem hervorragend mitgehenden Publikum so gut präsentieren konnte.“

Bei den Damen gelang Uta Doyscher (LG Olympia Dortmund) in 1:24:06 Stunden ein sicherer Start-Ziel-Sieg. Die Schulleiterin, die momentan beruflich sehr stark eingespannt ist, wird in diesem Jahr kein Marathon- Rennen mehr bestreiten: „Dazu fehlt mir einfach das Training, aber ein Halbmarathon wie heute in Dortmund geht bei mir immer.“

Immer schneller wird die Dortmunderin Dorothee Sandkühler-Daniel, die sich riesig über ihren vierten Platz im Gesamteinlauf und ihre neue persönliche Bestzeit von 1:35:36 Stunden freute. 

  

Text/Foto: Peter Middel

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