Westdeutscher Fussballverband e.V.
Fußball-Allgemein 22.02.2016

UNICEF-Kicker des FC St.Hubert sorgen seit 30 Jahren für Glücksmomente

Das Bild zeigt die „Freitags-Kicker“. Die Mädchen und Jungen gehen alle noch in den Kindergarten, spielen aber im Team der G-Junioren regelmäßig Fußball. (Foto: Judith Josten)

2016 besteht das Konzept des FC St.Hubert e.V. "1:0 für Kinder! - Kinder- und Jugendfußball zeigt soziale Verantwortung!" und das ehrenamtliche Engagement für UNICEF, Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF, für die Deutsche Kinder-Krebs-Hilfe und für die weltweiten Kinderrechte 30 Jahre. Dies ist in der Stadt Kempen, in der Region, in NRW und im Deutschen Jugendfuߟball einzigartig, sagen Persönlichkeiten und schreiben Journalisten.

Vor sieben Jahren schrieb der Journalist Hans Günter Martin (ehemalige Sportchef der „Rheinischen Post“) einen großen Artikel über den kleinen Verein FC St.Hubert e.V., der im DFB-Journal veröffentlicht und allen 25.544 DFB-Vereinen zur Verfügung gestellt wurde. Der Artikel beginnt mit „Häufig sind es die kleinen Vereine, in denen Großes geleistet wird. Ein Vorzeigebeispiel dafür ist der FC St.Hubert. Hier lamentiert niemand über leere Klubkassen und ständige Nachwuchssorgen. Erfindungs-geist und Enthusiasmus – so einfach klingt die sportliche Erfolgsformel in dem 8.000 Einwohner zählenden Örtchen am Niederrhein“.

In seiner Newsmeldung zum DFB-Amateurfußball-Kongress von Februar 2012 werden die UNICEF-Kicker des FC St.Hubert und deren Engagement durch den Deutschen Fußball-Bund vorgestellt. Dort heißt es u.a. „St.Hubert ist ein winziger Klecks auf der deutschen Fußball-Landkarte, Stadtteil von Kempen, knapp 9.000 Einwohner, in der Nähe von Krefeld und Duisburg. Zwei Vereine, in denen gekickt wird. Einer ist der FC St.Hubert. Er ist der Grund, warum dieser Klecks in Fußball-Deutschland besondere Strahlkraft hat. Selbst für Prominente wie Oliver Bierhoff oder Manuel Neuer ist St.Hubert ein Begriff“.

Die Nachwuchskicker des FC St.Hubert e.V. sind die einzigen Amateur-Fußball-spieler, die das UNICEF-Logo auf der Trikotbrust tragen dürfen. (Henning Josten)
Die Nachwuchskicker des FC St.Hubert e.V. sind die einzigen Amateur-Fußball-spieler, die das UNICEF-Logo auf der Trikotbrust tragen dürfen. (Henning Josten)

Und noch ein Zitat, diesmal aus dem Verbandsmagazin des Fußballverbandes Niederrhein, Ausgabe Dezember 2012 „Kaum ein anderer Jugendfußball-Klub hat deutschlandweit eine Medienpräsenz wie die UNICEF-Kicker des FC St.Hubert. Grund sind zahlreiche Aktionen, aber auch die stets erfolgreiche Teilnahmen an außersportlichen Wettbewerben. Unique-Selling-Point nennt man in der Fachsprache das Alleinstellungsmerkmal, durch das sich der FC St.Hubert von Mitbewerbern absetzt“.

1985 hatte Kalla Josten (Jugendleiter seit 1963), wie man heute nach 30 Jahren weiß, einen GLÜCKSMOMENT, eine tolle und nachhaltige Idee. Der Deutsche Fußball-Bund hatte gerade die Trikotwerbung auch im Kinder- und Jugendfußball erlaubt. Die Trikots der Kinder und Jugendlichen, das war von Anfang an klar, sollten keine kommerzielle Werbung tragen. Auf die Brust sollte „UNICEF“. Ein Jahr später war die Idee umgesetzt und es begann eine beispiellose regionale und überregionale Aufmerksamkeit für das gesellschaftliche, ehrenamtliche, sportliche und außer sportliche Engagement für Kinder und mit Kindern eines kleinen Fußballvereins, die auch heute nach 30 Jahren nicht geringer wurde, sondern eher noch an Fahrt aufgenommen hat und die Betrachter verblüfft.

Der Grund dafür liegt auf der Hand. Die UNICEF-Kicker des FC St.Hubert haben es verstanden, durch intensive, ehrliche, sympathische, tägliche ehrenamtliche Arbeit in den vergangenen 30 Jahren, Kinder, Jugendliche und Familien, aber auch Förderer, Organisationen und Verbände für ihr Konzept „1:0 für Kinder! - Kinder- und Jugend-fußball zeigt soziale Verantwortung!“, zu begeistern. Und natürlich spielen auch heute nach 30 Jahren noch alle Vereinsmannschaften ausnahmslos in Trikots mit dem Logo von UNICEF, Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen.

Innerhalb dieses im Deutschen Jugendfußball einzigartigen Konzeptes wurden und werden im Alltag viele Projekte umgesetzt, die so spannend sind, dass sich die Gesellschaft, die Verbände, Organisationen, ja auch der Bundespräsident dafür interessieren.

Vier Beispiele von vielen:

1.) 2016 besteht die für Schülerinnen und Schülern beliebteste und größte Sportveran-staltung in Kempen das „Fußball-Turnier der Grundschulen, Young Masters“
30 Jahre. 2016 nehmen 103 Schulklassen daran teil, die von mehr als 2.000 Fans angefeuert werden.

2.) 2016 veranstalten die UNICEF-Kicker des FC St.Hubert in Kooperation mit bis zu 40 Kindergärten im 30. Jahr den „Bambini-Treff zugunsten krebskranker Kinder“.

3.) 2016 gehen die Nachwuchskicker des FC St.Hubert seit 30 Jahren als „Botschafter für UNICEF und für die weltweiten Kinderrechte“ auf Tour. Bis nach Südkorea haben sie es geschafft.

4.) Mit ihren Projekten „Der Fußball kommt in Deine Schule!“ und der „Fußball kommt in Deine Kita“ haben sie 100.000 Kinder und deren Familien erreicht und fasziniert. Das ist die Basis für Spaß an der ehrenamtlichen Kinder- und Jugendarbeit im Fußball.

Die Mädchen und Jungen sind als „Botschafter“ für ihre sozialen Projekte unterwegs. Sie schaffen es seit 30 Jahren immer wieder Persönlichkeiten zu treffen, tolle

Einladungen für ihr außergewöhnliches soziales Engagement zu erhalten, um gemeinsam auf die Armut und auf die KinderRechte aufmerksam zu machen (Fernsehen, Rundfunk, Presse, Fußballstadien, Ministerien, Rathäuser, Schulveran-staltungen, Kindergarten-Veranstaltungen, Fußball-Turniere, internationale Begeg-nungen u.v.a.m.) Die UNICEF-Kicker sind auf allen „Bühnen“ aktiv, weil sie ihr Ziel, Menschen zu helfen, immer im Auge behalten und das seit 1 9 8 6 ununterbrochen mit einer beispiellosen Energie.

Die Mädchen und Jungen, die bei den UNICEF-Kickern des FC St.Hubert Fußball spielen, haben Erlebnisse von denen hunderttausende Kinder träumen.
UNICEF-Kicker treffen Bundespräsident Joachim Gauck
UNICEF-Kicker treffen Bundespräsident Christian Wulff

UNICEF-Kicker/innen zu mehrmals Gast im Kanzleramt

UNICEF-Kicker/innen zu mehrmals Gast im Schloss Bellevue
UNICEF-Kicker/innen zu Gast im Bundes-Familien-Ministerium

UNICEF-Kicker/innen zu Gast im Berliner Rathaus

UNICEF-Kicker/innen zu Gast im Senat der Stadt Hamburg

UNICEF-Kicker/innen zu Gast im Senat der Stadt Bremen

UNICEF-Kicker/Innen in der Staatskanzlei NRW - Treffen mit den Ministerpräsidenten Johannes Rau, Wolfgang Clement, Peer Steinbrück, Dr. Jürgen Rüttgers und Hannelore Kraft.

UNICEF-Kicker/innen zu Gast in vielen NRW-Ministerien,

UNICEF-Kicker/innen zu Gast bei nahezu allen Bundesliga-Klubs, in fast allen Bundesligastädten Empfang in den Rathäusern,

UNICEF-Kicker/innen treffen laufend die Stars des großen Fußballs (von Franz Beckenbauer, Oliver Kahn, Rudi Völler, Jürgen Klinsmann, Lothar Matthäus bis Philipp Lahm, Thomas Müller, Manuel Neuer, Bastian Schweinsteiger, Mario Götze und Jürgen Klopp), um gemeinsam etwas zu bewegen,

UNICEF-Kicker treffen die Vors. der KiKo (Kinder-Kommission des Deutschen Bundestages) um in Hamburg beim HSV gemeinsam eine Aktion für die KinderRechte durchzuführen.
Der Gesamt-Erlös, den die Mädchen und Jungen des FC St.Hubert e.V. bisher für UNICEF erzielten und übergaben: 117.481,40 Euro. An die Deutsche Kinderkrebshilfe wurden 78.177,23 Euro gespendet.
Spenden insgesamt also: 195.658,63 EURO.

Anerkennung für ehrenamtliches Engagement
Die Anerkennung für die außergewöhnliche Kinder- und Jugendarbeit im Fußball des FC St.Hubert ist seit 30 Jahren sensationell. Die Nachwuchskicker erhielten die höchste Auszeichnung im Deutschen Jugendfußball „DAS GRÜNE BAND“, erhielten viele bundesweite Preise, erhielten hohe Förderbeträge und sie erhielten den „UNICEF-Preis des Jahres“. Im Bremer Weserstadion wurde ihr Konzept „1:0 für Kinder! - Kinder- und Jugendfußball zeigt soziale Verantwortung!“ als „Bestes Kinder- und Jugendfußball-Projekt“ in Deutschland ausgezeichnet und im Senat der Stadt Bremen geehrt. Und wenn der Bundespräsident die UNICEF-Kicker im September 2015 einlädt, um dieses Konzept seinen Gästen im Schloß Bellevue zu präsentieren, ist das schon die größte Anerkennung, die man für ehrenamtliche Arbeit in Deutschland bekommen kann.

Über das Engagement der UNICEF-Kicker des FC St.Hubert e.V. gibt es eine umfangreiche und lückenlose Dokumentation (100.000 Seiten und 90.000 Fotos).
Und wer darin einmal herumgeblättert hat der weiß, warum der kleine Verein UNICEF-Kicker FC St.Hubert e.V. seit 30 Jahren ein Vorbildverein unter den 25.544 DFB-Vereinen ist.

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie direkt unter: www.fcsthubert.de

Bitte beachten Sie auch die angefügten Flyer, die unten zum Download bereitstehen.

Flyer 30 Jahre UNICEF-Kicker
Flyer 30 Jahre UNICEF-Kicker
Flyer zur Bewegungs-Offensive
Flyer zur Bewegungs-Offensive
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