Westdeutscher Fussballverband e.V.
Bewegt älter werden 15.07.2014

Von Go-Gos, Slow-Gos und No-Gos

Bewegt ÄLTER werden mit dem WFLV

Einfache sportliche Bewegungen im Alltag können einiges bewirken. (Foto:WFLV/Engler)

Die einen laufen noch beim Marathon mit (Go-Gos), für die zweite Gruppe reicht es noch zur Wassergymnastik (Slow-Gos), während die letzte Gruppe sich bei der Stuhlgymnastik im Sitzen fit hält (No-Gos).

Referent Klaus-Peter Uhlmann zum Thema „Mobil bleiben“. (Foto: WFLV/Engler)

Klaus-Peter Uhlmann, Referent bei der Info-Veranstaltung „Bewegt ÄLTER werden“ beim WFLV am Freitag, 11. Juli 2014, verdeutlichte recht anschaulich, wie heterogen die Gruppe der Älteren sich zusammensetzt.

Von 50 – 80Plus reicht das Altersspektrum der Sport treibenden Senioren und genau diese Altersspanne war auch bei dieser Info-Veranstaltung im Rahmen des LSB Programmes „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“ des Landessportbundes NRW vertreten.

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„Im Durchschnitt sagen die Deutschen, dass eine Person „alt“ ist, wenn sie 70 Jahre ist“, so Uhlmann. Das Lebensphasen-Modell des LSBs hat hier einen anderen Ansatz: Hier beginnt das Alter der Zielgruppe bereits bei 35 Jahren, die Betonung wird auf das älter „werden“ gelegt, nicht auf das alt „sein“.

Hier geht´s lang: Bewegung als Voraussetzung für Gesundheit im Alter. (Foto: WFLV/Engler)

Informationen, Fakten, Bewegung – dieser gelungene Mix machte die Info-Veranstaltung aus, die allen Teilnehmern sichtlich Spaß bereitete. So wurde der Gang zum Obstteller zur Bewegungseinheit - der Rückweg musste nämlich anders erfolgen als der Hinweg. Übertragen ließ sich dies auf die Aufforderung „Neue Wege gehen!“, der eigentlich die meisten Deutschen folgen müssten, denn für 90 % steht der Wunsch nach körperlicher und geistiger Fitness im Alter an erster Stelle! Der „Innere Schweinehund“ macht jedoch oft einen Strich durch die Rechnung, ihn zu überwinden soll das gleichnamige LSB-Programm animieren. „Die chinesische Weisheit „Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt“ kann hier helfen“, meinte Klaus-Peter Uhlmann und stellte einige praktikable Übungen für den Alltag vor. Von der richtigen Sitzposition am Computer, über das funktionelle Heben und Abstellen bis zu Entlastungsübungen im Tagesablauf reichte die Palette der Ansatzmöglichkeiten, durch kleine Veränderungen viel zu bewirken.

Aber auch um geistige Fitness und Erinnerungsvermögen ging es an diesem Freitagmorgen: Die Fragen zu den Torschützen und der Torreihenfolge beim 7:1 Halbfinalsieg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Brasilien am vorangegangenen Dienstag wurden mit Bravour beantwortet.

Bei der abschließenden Feedbackrunde zeigten sich die Teilnehmer angetan von den vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten im Alltag und den kurzweilig dargestellten Gesundheitsfakten. Besonderen Erfolg konnte eine Teilnehmerin verzeichnen, die nach eigenen Worten mit einer Verspannung zu der Veranstaltung hingekommen ist und völlig entspannt den Nachhauseweg antreten konnte.

Text und Fotos: Rainer Engler/WFLV

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