Westdeutscher Fussballverband e.V.
Freizeit- und Breitensport 09.02.2017

WDFV-Klausurtagung Freizeit- und Breitensport im Zeichen von "Bewegt ÄLTER werden!"

Interessierte Zuhörer beim Workshop „Bewegt ÄLTER werden!“ Ganz rechts Michael Lichtnecker, DFB Ausschuss-Vorsitzender F+B. (Foto: WDFV)
Interessierte Zuhörer beim Workshop „Bewegt ÄLTER werden!“ Ganz rechts Michael Lichtnecker, DFB Ausschuss-Vorsitzender F+B. (Foto: WDFV)

19 Vertreter aus den F+B Ausschüssen des WDFV und seiner Landesverbände konnte Dr. Niels Lange, WDFV Ausschussvorsitzender Freizeit- und Breitensport am 3. und 4. Februar 2017 zu einer 2-tägigen Klausurtagung in der Sportschule Wedau begrüßen. Diese Klausurtagung ist inzwischen eine gute Tradition: Alle drei Jahre nach den Verbandstagen bietet der WDFV den neuen und alten Mitarbeitern in den F+B Ausschüssen der Landesverbände eine Plattform, um sich zum einen kennenzulernen und zum anderen über aktuelle Themen und Ziele für die nächsten drei Jahre im Freizeit- und Breitensport auszutauschen.

Los ging es am Freitagabend mit einem Workshop im Rahmen des LSB Programms „Bewegt ÄLTER werden in NRW!“. Klaus-Peter Uhlmann, freiberuflicher Referent beim LSB, bündelte die Aktivitäten in diesem LSB-Programm im WDFV und seinen Landesverbänden. Dabei gelang es ihm, die Vision eines flächendeckenden Sports für Ältere konkret fassbar zu machen und neue Impulse zu setzen. Die sich anschließende angeregte Diskussion machte deutlich, dass er den Nerv getroffen hatte. Er zeigte Wege auf, wie sich der eigene Sportverein als zuverlässige und qualitätsbewusste Kraft für die immer größer werdende Gruppe der Senioren in der öffentlichen Wahrnehmung als kompetenter Anbieter darstellen kann. Die Teilnehmer zeigten sich zufrieden mit den Ergebnissen dieses Workshops, der aus Mitteln des LSB und des Landes NRW gefördert wird.

Michael Lichtnecker stellte den DFB-Ausschuss für Beachsoccer, Freizeit- und Breitensport in seiner personellen Besetzung vor und berichtete über die Aufgabengebiete für die Periode 2017-2019. Er wies besonders darauf hin, dass sich der DFB - nach Umbesetzung in vielen Positionen - ebenfalls in einer Orientierungsphase befinde und diese aber als Chance verstehe. Zurzeit wird eine Bestandsaufnahme in allen Regional- und Landesverbänden durchgeführt, deren Ergebnis sich dann auch im Portfolio des DFB F+B Ausschusses widerspiegeln soll. „Ich bin sehr dankbar, an diesen beiden Tagen dabei gewesen sein zu dürfen,“ so Lichtnecker in seinem Schlusswort, „es gab reichlich Anregungen für mich, die ich meinen Ausschuss-Mitgliedern nahebringen werde.“

Im Anschluss stellte Wolfgang Schwehm, pädagogischer Leiter des WDFV-Sportbildungswerks, die Möglichkeit von Kooperationen in verschiedenen Themengebieten vor. Der Schwerpunkt würde hierbei auf der Durchführung einer repräsentativen Umfrage bei den Vereinen des Westdeutschen Fußballverbands liegen, die den landesweiten Status Quo im Freizeit- und Breitensport darstellen soll. Dr. Lange betonte, dass ihm besonders daran gelegen ist, die tatsächlichen F+B Ansprechpartner/innen in den Vereinen zu identifizieren, um dem Streuverlust entgegenzuwirken, der bei einer Standardversendung an die E-Postfächer regelmäßig auftritt. Eine Qualifizierungsmaßnahme für F+B Übungsleiter hält das Sportbildungswerk ebenfalls bereit: Am 21. Oktober 2017 wird im Rahmen eines großen Trendsporttags in der Sportschule Wedau die Möglichkeit bestehen, eine Lizenzverlängerung durchzuführen und dabei aktuelle Trends im modernen Breitensport kennenzulernen.

Wie es weitergehen kann, beleuchtete Dr. Lange dann in seiner abschließenden Zusammenfassung. Aus einem anfänglich diffusen Themenmix wurde im Laufe der Klausurtagung ein deutlich strukturiertes Bild zu den Zielen und Chancen im F+B. „Bei den großen Themen liegen der WDFV und seine Landesverbände auf einer Wellenlänge“, resümierte ein sichtlich zufriedener Dr. Niels Lange nach einer arbeitsintensiven Klausurtagung, „der Freizeit- und Breitensport im Westen ist gut aufgestellt!“

 

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