Westdeutscher Fussballverband e.V.
Regionalliga West 03.05.2016

Wuppertaler SV feiert Rückkehr in die Regionalliga West

Aufstieg ist perfekt

Im Wuppertaler Stadion am Zoo wird künftig wieder Regionalliga-Fußball gezeigt. (Foto: WFLV/Archiv)
Im Wuppertaler Stadion am Zoo wird künftig wieder Regionalliga-Fußball gezeigt. (Foto: WFLV/Archiv)

Bereits vier Spieltage vor dem Saisonende in der Oberliga Niederrhein hat der frühere Bundesligist Wuppertaler SV die Meisterschaft und den damit verbundenen Aufstieg in die Regionalliga West gefeiert. Den frühzeitigen Titelgewinn machte das 3:3 des ärgsten Verfolgers KFC Uerdingen 05 gegen TuRU Düsseldorf möglich, der WSV stieg auf dem Sofa auf. Mit nun 13 Punkten Vorsprung ist Platz eins definitiv gesichert. Der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband gratuliert dem WSV herzlich zum Aufstieg.

Am Samstag, 28. Mai (ab 17 Uhr), kann der WSV im Stadion Essen gegen den klassenhöheren Titelverteidiger Rot-Weiss Essen mit einem Sieg im Finale des Niederrheinpokals das i-Tüpfelchen auf die Saison setzen und in den DFB-Pokal einziehen. WSV-Stürmer Ercan Aydogmus legt den Fokus bereits auf das Endspiel: „Jetzt können wir uns gezielt auf das Pokalfinale vorbereiten.“ Das Duell der beiden ehemaligen Erstligisten wird im Rahmen des Finaltags der Amateure live in der ARD übertragen.

Die Fußballverbände Mittelrhein und Niederrhein stellen jeweils einen Aufsteiger, zwei Aufstiegsplätze werden über die Oberliga Westfalen ermittelt. Nach aktuellem Stand würden neben Wuppertal die TSG Sprockhövel, die Sportfreunde Siegen (beide Westfalen) und der Bonner SC (Mittelrhein) den Sprung in die vierthöchste deutsche Spielklasse schaffen.

Meister der Oberliga Westfalen ist Spitzenreiter TSG Sprockhövel noch nicht. Die Chancen auf den erstmaligen Aufstieg in die Regionalliga West stehen vier Spieltage vor dem Saisonende bei sieben Punkten Vorsprung allerdings ausgezeichnet. Geschäftsführer André Meister, sein Vater und Abteilungsleiter Uli Meister sowie dessen Bruder und Kassierer Jürgen Meister treiben die Planungen deshalb energisch voran.

Bis auf Ersatztorhüter David von Hagen wird der TSG-Kader zusammenbleiben. Kapitän Raoul Meister (Cousin von André), Tim Dudda, Adrian Wasilewski und Max Claus haben bereits für die kommende Saison unterschrieben. Auch Tim Oberdorf, Robin Benz, Finn Heiserholt und Simon Bukowski wollen verlängern. Aus der eigenen A-Jugend stoßen Torhüter Sascha Weber, Kapitän Sven Höltke und Cedrik Mvondo hinzu. Mit Torhüter Sven Möllerke (vom Landesligisten SC Weitmar) steht bislang ein externer Neuzugang fest.

Für den Fall des Aufstiegs will die TSG bei den Spielen, die nicht in Sprockhövel ausgetragen werden können oder dürfen, ins benachbarte Hagener Ischelandstadion (knapp 30 Kilometer entfernt) ausweichen.

Text: WFLV/FUSSBALL.DE/mspw

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