Westdeutscher Fussballverband e.V.
Frauen-Fußball 31.07.2020

Inka Grings: "Es war eine unfassbar geile Zeit"

DFB-Geschichte: "50 Jahre Frauenfußball"

Inka Grings war in der vergangenen Saison als Trainerin beim SV Straelen verantwortlich (Archivfoto: Getty Images).
Inka Grings war in der vergangenen Saison als Trainerin beim SV Straelen verantwortlich (Archivfoto: Getty Images).

Der 31. Oktober 1970 markiert einen Meilenstein in der Geschichte des deutschen Frauenfußballs - er wurde an diesem Tag vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) offiziell in seine Satzung aufgenommen. Seitdem sind bald 50 Jahre vergangen. Fünf Jahrzehnte, in denen viele Persönlichkeiten den Weg bereitet haben. Sie haben gestaltet, motiviert und inspiriert. 

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Zu diesem Anlass rückt der DFB Persönlichkeiten aus dem Frauenfußball in den Fokus. Eine der besten Torjägerinnen in dieser Geschichte ist Inka Grings, die ihre Wurzeln in Nordrhein-Westfalen hat und vor allem in Duisburg und am Niederrhein große Erfolge feierte. Bei DFB.de erinnert sich Inka Grings:

Inka Grings über...

...353 Tore für den FCR 2001 Duisburg in 271 Spielen: Die Statistik zeigt meiner Meinung nach zwei Dinge: Einerseits habe ich persönlich vieles gut gemacht und oft am richtigen Platz im gegnerischen Strafraum gestanden. Aber andererseits hatte ich immer Mitspielerinnen, die mich hervorragend in Szene gesetzt haben. Hinzu kommt, dass ich 16 Jahre ohne Unterbrechung in Duisburg gespielt habe, sonst wäre das nicht möglich gewesen.

...38 Tore in einer Saison: Das ist bis heute Rekord in der Frauen-Bundesliga. Darauf bin ich wahnsinnig stolz. Wir sprechen hier ja von der Saison 1999/2000. In diesem Jahr konnte ich wegen kleinerer Verletzungen noch nicht mal alle Spiele bestreiten. Wer weiß, was sonst möglich gewesen wäre.

...ihre Titelgewinne: Da gibt es zum Glück ja einige - sowohl individuell, als auch mit den verschiedenen Mannschaften. Jeder Titelgewinn war auf seine Art und Weise toll. Ich weiß gar nicht, welchen ich da besonders herausheben könnte. Einen herausragenden Status hat für mich noch immer unser allererster Titel. Das war der Gewinn des DFB-Pokals 1998 mit Duisburg. Wir haben im Finale den 1. FFC Frankfurt mit 6:2 besiegt, mir sind drei Treffer gelungen. Dieser Tag war einfach unfassbar perfekt. Bei den individuellen Auszeichnungen sticht für mich heraus, dass ich zeitweise zu den Top 5-Fußballerinnen der Welt gehört habe. Aber grundsätzlich ist Fußball ein Mannschaftssport, den ich über alles liebe. Deshalb zählen die Titel im Team mehr - zum Beispiel auch die Europameisterschaften 2005 und 2009 mit der DFB-Auswahl.

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Autor: DFB.de/sw

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