Westdeutscher Fussballverband e.V.
Herren-Regionalliga West 26.06.2020

Aufstieg 3. Liga - 1. FC Lok Leipzig - SC Verl (2:2)

Verl trifft in der Nachspielzeit

 

Leipzig legt früh vor - Verl trifft in der Nachspielzeit 

 

Beide Teams bestritten jeweils ihr erstes Pflichtspiel seit rund drei Monaten. Dennoch gab es bei den Startformationen kaum Veränderungen zu den jüngsten Auftritten in der Liga. Bei der "Loksche" kamen Leon Heynke und der spätere Torschütze Patrick Wolf für den angeschlagenen Niklas Brandt (Rückenprobleme) und Matthias Steinborn zum Zug. In der Verler Innenverteidigung ersetzte Yannick Langesberg den am Knie verletzten Frederik Lach. 

 

Die Gastgeber erwischten den deutlich besseren Start und nutzten gleich ihr erste Tormöglichkeit zur Führung. Maik Salewski flankte von der linken Seite, Patrick Wolf kam am langen Pfosten völlig frei zum Abschluss uns ließ Verls Torhüter Robin Brüseke keine Abwehrmöglichkeit - 1:0 (6.). 

 

Nachdem Vorbereiter Salewski nur wenig später mit einem Freistoß aus etwa 20 Metern das Tor der Gäste nur hauchdünn verfehlt hatte, tauchten erstmals die Verler gefährlich vor dem Leipziger Kasten auf. Nach einem Fehlpass von Lok-Außenbahnspieler Kevin Schulze kam Aygün Yildirim zum Abschluss, scheiterte jedoch an Lok-Schlussmann Fabian Guderitz. 

 

Insgesamt kam der Sportclub im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit etwas besser ins Spiel und erarbeitete sich durch Patrick Schikowski und Torjäger Zlatko Janjic weitere gute Tormöglichkeiten. In der Nachspielzeit wurden die Bemühungen dann belohnt. Nach einem mustergültigen Steilpass von Kapitän Julian Stöckner eilte Schikowski seinem Gegenspieler Robert Berger davon und schob Guderitz die Kugel zum 1:1 durch die Beine (45.+1). 

 

Torjäger Steinborn kommt, sieht und trifft 

 

Zur Halbzeit reagierte Wolfgang Wolf auf den Ausgleich, wechselte mit Matthias Steinborn einen frischen Angreifer und den besten Lok-Torschützen in dieser Saison (neun Treffer in der Meisterschaft) für Rechtsverteidiger Robert Berger ein. Ein Schachzug, der sich schnell auszahlen sollte. Maik Salewski rückte dafür auf die rechte Seite der Vierer-Abwehrkette. 

 

Steinborn hatte nur wenige Minuten später schon den erneuten Führungstreffer auf dem Fuß. Nach Zuspiel von Paul Schinke scheiterte er jedoch an Verls Torwart Robin Brüseke. In einer äußerst turbulenten Anfangsphase des zweiten Spielabschnitts traf Lok-Angreifer Djamal Ziane die Unterkante der Latte. Auf der Gegenseite zielte Ron Schallenberg nach einer Hereingabe von Schikowski etwas zu hoch. 

 

In dieser Phase drängte Lok Leipzig den West-Vizemeister jedoch wieder mehr in die Defensive - und legte erneut vor. "Joker" Matthias Steinborn zog erneut nach einem Schinke-Pass aus etwa 18 Metern fulminant ab und traf genau neben den rechten Pfosten zum 2:1 (56.). Brüseke konnte dem Ball nur hinterherschauen. 

 

In der Folgezeit konnten beide Mannschaften das gegnerische Gehäuse nur noch selten in Gefahr bringen. Dennoch mussten sich die Leipziger am Ende noch mit einem Remis begnügen. Eine Flanke köpfte Innenverteidiger David Urban in die Höhe. Torhüter Fabian Guderitz versuchte, die Kugel zu fangen, lenkte den vermeintlich harmlosen Ball jedoch zum Entsetzen seiner Teamkollegen zum 2:2 (88.) ins eigene Tor. Dadurch schrammte der 1. FC Lok Leipzig am greifbar nahen Hinspielsieg noch vorbei. mspw 

 

 

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