Westdeutscher Fussballverband e.V.
Frauen-Fußball 30.07.2019

Ausgezeichnet: SV Bökendorf im Fair-Play-Ranking ganz vorne

Verleihung der Fair-Play-Preise der Frauen-Regionalliga West

In Duisburg verlieh der WDFV gemeinsam mit seinem Partner WestLotto die Fair-Play-Preise in der Frauen-Regionalliga West (von links nach rechts): Vera Densing, (Bor. Mönchengladbach II), Reinhard Nysten-Marek (Alemannia Aachen), Sven Schmidt (SV Bökendorf), Albert Haarmann (WestLotto), Marianne Finke-Holtz (Vorsitzende WDFV-Frauenfußballausschuss), Lea Wippermann (Vorwärts Spoho Köln) und WDFV-Ehrenpräsident Hermann Korfmacher. (Foto: WDFV)
In Duisburg verlieh der WDFV gemeinsam mit seinem Partner WestLotto die Fair-Play-Preise in der Frauen-Regionalliga West (von links nach rechts): Vera Densing, (Bor. Mönchengladbach II), Reinhard Nysten-Marek (Alemannia Aachen), Sven Schmidt (SV Bökendorf), Albert Haarmann (WestLotto), Marianne Finke-Holtz (Vorsitzende WDFV-Frauenfußballausschuss), Lea Wippermann (Vorwärts Spoho Köln) und WDFV-Ehrenpräsident Hermann Korfmacher. (Foto: WDFV)

Ein faires und tolerantes Miteinander auf und neben dem Fußballplatz ist mehr denn je die Grundvoraussetzung dafür, dass alle Beteiligten möglichst viel Spaß an ihrem Sport haben. Um diesen Gedanken zu untermauern, hat der Westdeutsche Fußballverband (WDFV) ein Fair-Play-Ranking für die Frauen-Regionalliga West erarbeitet. Gemeinsam mit seinem Partner WestLotto kürte der WDFV nunmehr erneut die fairsten Teams in der höchsten Frauenfußball-Spielklasse auf westdeutscher Ebene.

Ein faires Auftreten lohnt sich für die Vereine in der Frauen-Regionalliga West. Allen voran für die Mannschaft des SV Bökendorf, die im Fair-Play-Ranking für die Saison 2018/19 ganz vorne lag. In den 26 Meisterschaftspartien der Saison 2018/19 wurden 15 Gelbe Karten gegen die Spielerinnen des SV Bökendorf vergeben. Ein Platzvereis wurde im Saisonverlauf nicht ausgesprochen.

„Fairness sollte eine Selbstverständlichkeit sein, im Sport wie im Leben. Der WDFV will denjenigen Anreize geben, die sich durch faires Verhalten hervortuen. Einige Mannschaften haben das Fair-Play-Ranking schon verinnerlicht und das ist gut so“, sagte WDFV-Ehrenpräsident Hermann Korfmacher im Zuge der Preisverleihung in Duisburg im Rahmen der Staffeltagung für die neue Saison in der Frauen-Regionalliga West. Der Ehrenpräsident überreichte gemeinsam mit Marianne Finke-Holtz (Vorsitzende Frauenfußballausschuss WDFV) und Albert Haarmann (Projektleitung Westlotto) Sven Schmidt als Vertreter des SV Bökendorf als Preis einen Trikotsatz und den Scheck in Höhe von 1000 Euro. Der Verein aus dem Kreis Höxter in Westfalen führte das Ranking in der WDFV-Fair-Play-Wertung an.

20 Gelbe Karten sahen die Spielerinnen von Alemannia Aachen. Das reichte – wie im Vorjahr - zum zweiten Platz im Fair-Play-Ranking, der mit einem Scheck über 500 Euro belohnt wurde. Den dritten Platz im Ranking teilten sich Borussia Mönchengladbach II und Vorwärts Spoho Köln. Beide Vereine nahmen je einen Scheck über 250 Euro entgegen. Das Team von Spoho Köln kassierte nur zehn Gelbe Karten, dazu aber auch zwei Rote Karten und eine Gelb-Rote Karte. Borussia Mönchengladbach verzeichnete 18 Gelbe Karten und einen Platzverweis (Rot).

„Ein gemeinsames Eintreten für Fair-Play im Fußball auf dem Platz, in der Kabine und auf den Rängen muss der Kern des Sports sein. Es ist dem Westdeutschen Fußballverband wichtig, dass ein faires Auftreten vorgelebt wird“, erklärte Hermann Korfmacher und ergänzte: „Die Verleihung der WDFV-Fair-Play-Preise soll ein starkes Signal für die Zukunft bleiben.“

WDFV

 

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