Westdeutscher Fussballverband e.V.
Gesellschaftliche Verantwortung 21.02.2020

Der deutsche Fußball trauert um die Opfer von Hanau

Schweigeminute und Trauerflor

Die Bundesligateams werden am 23. Spieltag mit Trauerflor auflaufen. (Symbolfoto: Getty Images)
Die Bundesligateams werden am 23. Spieltag mit Trauerflor auflaufen. (Symbolfoto: Getty Images)

Nach der Gewalttat von Hanau mit elf Toten trauert die deutsche Fußballfamilie um die Opfer. Als gemeinsames Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz, Vielfalt und Respekt werden die Spielerinnen und Spieler der Bundesliga, der 2. Bundesliga, der 3. Liga, der FLYERALARM Frauen-Bundesliga und der 2. Frauen-Bundesliga an allen Spielen des Wochenendes (21.-23.02.) mit Trauerflor auflaufen. Außerdem sollen an allen Spielen Schweigeminuten abgehalten werden, um der Opfer von Hanau zu gedenken. Der Westdeutsche Fußballverband (WDFV), Träger der Regionalligen West (Männer und Frauen), unterstützt diese Initiative.

Nach der Gewalttat von Hanau mit elf Toten wird der DFB am Freitagabend (21. Februar 2020) unter anderen mit Generalsekretär Dr. Friedrich Curtius und dem früheren Nationalspieler und DFB-Integrationsbotschafter Jimmy Hartwig an der offiziellen Mahnwache der Stadt Hanau teilnehmen.

DFB-Präsident Fritz Keller sagt: "Wir trauern um die Opfer von Hanau und sind in Gedanken bei ihren Angehörigen. Wir sind angesichts dieser sinnlosen Gewalttat erschüttert und fassungslos. Sie ist die nächste eindringliche Mahnung, dass wir alle gegen Hass und Rassismus, gegen jede Form der Diskriminierung zusammenstehen müssen - ob auf der Stadiontribüne, auf der Straße oder im Internet. Das ist unser täglicher Auftrag. Denn nur gemeinsam können wir verhindern, dass aus Worten irgendwann Taten erwachsen."

Der 1. DFB-Vizepräsident Dr. Rainer Koch macht sich dafür stark, auch als gesamter Amateurfußball ein starkes Zeichen gegen Rassismus und für Toleranz, Vielfalt und Respekt zu setzen. Mit einer Schweigeminute, die vor vor Spielbeginn zum Gedenken an die Opfer eingelegt werden kann, können am kommenden Wochenende (21.-23.02.2020) alle Amateurvereine ein Zeichen setzen, dass diese radikalen Gedanken und Gewalttaten bei uns nichts zu suchen haben. 

Autoren: WDFV/DFB

 

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